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	<title>Peer Spektive &#187; Twitter</title>
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		<title>Vom Orakel zum Gezwitscher</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher musste man Orakel befragen, wenn man vorab über Ereignisse Bescheid wissen wollte. Heute gibt es moderne Kommunikationsmedien, mit deren Hilfe Insider ihr Wissen in die Welt hinausposaunen können, bevor die offiziellen Wahlresultate vorliegen. So geschehen bei der Wahl am Sonntag. Mancher wird sich fragen, was so schlimm daran ist, wenn ein paar besonders Schlaue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher musste man Orakel befragen, wenn man vorab über Ereignisse Bescheid  wissen wollte. Heute gibt es <a href="http://www.mode-einsichten.de" target="_blank">mode</a>rne Kommunikationsmedien, mit deren Hilfe  Insider ihr Wissen in die Welt hinausposaunen können, bevor die offiziellen  Wahlresultate vorliegen. So geschehen <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/08/31/twitter-vorzeitige-prognosen-zur-landtagswahl/#more-4098" target="_blank">bei der Wahl am Sonntag</a>.</p>
<p>Mancher wird sich fragen, was so schlimm daran ist, wenn ein paar besonders  Schlaue vorab wissen, was hinten rauskommt. Es gibt zwei Gründe dafür, das nicht  für eine Lappalie zu halten: Erstens gibt es so etwas wie ein Wahlgeheimnis und  zweitens ist es so, dass manch Wähler sich vielleicht noch umentscheidet, wenn  er die (vermutlich richtigen) Zahlen kennt. Psychologisch ist es wohl so, dass  Mensch gern auf die Sieger setzt. Während man über Letzteres noch hinwegschauen  könnte, ganz nach dem Motto „Wähler, die sich kurzfristig anders entscheiden,  die haben wir mit unserem Programm einfach nicht überzeugen können“, ist  Ersteres ein eindeutiger Vertrauensbruch. Fakt ist, dass die Ergebnisse vorab  nur von den Wahlhelfern oder vom Wahlvorstand stammen können. Von den Personen  also, die einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl garantieren sollen. Wenn die mit  den Zahlen hausieren gehen, wer verspricht uns dann, dass es nicht auch andere  Manipulationsversuche gibt? Für mich ist diese &#8220;Orakelei&#8221; ein beredtes Beispiel  dafür, dass Schnelligkeit kein Wert an sich ist&#8230;</p>
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		<title>verTwittert</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 09:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fake Accounts]]></category>
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		<description><![CDATA[Neue Kulturtechniken haben immer Kinderkrankheiten. Eine allgemeine Kinderkrankheit des Internets und damit auch von Twitter ist die Tatsache, dass ein Nutzer erst einmal jede beliebige Identität annehmen kann. Wer sich da zu sehr darauf verlässt, dass die neuesten Nachrichten von Britney Spears auch tatsächlich von der Popdiva persönlich stammen, der fällt unter Umständen auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Kulturtechniken haben immer  Kinderkrankheiten. Eine allgemeine Kinderkrankheit des Internets und damit auch  von Twitter ist die Tatsache, dass ein Nutzer erst einmal jede beliebige  Identität annehmen kann. Wer sich da zu sehr darauf verlässt, dass die neuesten  Nachrichten von Britney Spears auch tatsächlich von der Popdiva persönlich  stammen, der fällt unter Umständen auf einen „Twitzbold“ herein. Nun gut, bei  der amerikanischen Sängerin wird dies wohl eher nicht passieren, hat die sich  doch die „ihre“ Adresse „<a href="http://twitter.com/britneyspears" target="“_blank“">twitter.com/britneyspears</a>“ sichern können aber andere Promis  waren nicht so schnell. Die Medien sind bereits auf einen falschen Harald  Schmidt hereingefallen oder auf einen virtuellen Doppelgänger des Philosophen  Peter Sloterdijk. Twitter hat jetzt in den USA angefangen, die Accounts  bekannter Persönlichkeiten zu checken und bei erfolgreich bestandener Prüfung  „verified account&#8221; zu bestätigen.</p>
<p>Und was lernen wir daraus? Die  virtuelle Welt und die Realität passen nicht immer 100%ig zusammen. Man soll hat  nicht alles glauben, was durchs Netz geistert&#8230;</p>
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