Posts Tagged “SMS”

Gestern las ich einen interessanten Artikel über Google Labs, das Labordes Suchmaschinengiganten. Selbiges darf man sich nicht als weiß gekachelten Raum vorstellen, in dem Menschen in Kitteln, wichtige Dinge tun. Vielmehr ist das „Labor“ virtueller Natrur und besteht genau genommen zum großen Teil in einer Vereinbarung zwischen der Geschäftsführung und den Angestellten. Die dürfen einen Teil ihrer Arbeitszeit dafür verwenden, Ideen, so abstrus sie auf den ersten Blick auch scheinen mögen, umzusetzen und auszutesten. In einem zweiten Schritt werden die Konzepte dann ins Netz gestellt und von der Google-Community getestet. So weiß das Unternehmen auch gleich noch, was die potentiellen Kunden von den Angeboten halten und kann entscheiden, ob es sich lohnt, weiter Energie in die Entwicklung zu stecken oder ob die Idee eine Sackgasse ist.

Viele neue Features von Google hatten ihren Ausgangspunkt im Labor. Oftmals stand am Anfang eine Idee frei nach dem Motto: „Warum geht das nicht?“ Oder „Man müsste mal…“ Heute morgen hatte ich auch so eine Idee vielleicht findet sich ja Jemand, der sie umsetzt. Vielleicht gibt es ja schon so etwas in anderen Städten? Technisch sollte das auf jeden Fall möglich sein…

Das Problem ist Folgendes: Ich wohne etwas außerhalb der Stadt, wo die Busse nicht ganz so häufig fahren. Zur Bushaltestelle habe ich es nicht weit aber gerade jetzt in der Winterzeit kommt der Bus nie pünktlich. Wenn ich also pünktlich losgehe, stehe ich oftmals minutenlang in der Kälte. Das ist natürlich unerfreulich.

Wie wäre es, wenn ich eine, am besten kostenlose SMS bekäme, die mir sagt: „Sie sollten jetzt losgehen!“? Im Prinzip braucht es dazu nicht viel. An den Haltestellen könnte man Sensoren anbringen, die vom Bus die Meldung erhalten: Hier bin ich! Diese Mitteilung wird an ein “System“ übertragen, in dem das Streckennetz hinterlegt ist. Will ich den Servie nutzen, muss ich mich im System anmelden und mir eine „Anfrage“ konfigurieren. Ich könnte z.B. angeben: Schicke eine SMS an Nummer … zwischen 7.30h und 8 Uhr, wenn der Bus an der Haltestelle x ist. Ich muss dabei x nur noch so wählen, dass die Zeit, die der Bus zwischen x und meiner Zustiegshaltestelle benötigt, ausreicht, um rechtzeitig dort anzukommen. Wenn ich also zwei Minuten Fußweg habe, könnte ich eine Haltestelle wählen, die laut Fahrplan einen Abstand von 5 Minuten hat – dann bin ich auf der sicheren Seite. Natürlich kann es auf der Strecke immer noch zu Verzögerungen kommen, durch einen Unfall zum Beispiel aber die Wahrscheinlichkeit ist selbstverständlich recht gering. 100-%ige Sicherheit gibt es nicht, aber das System könnte den Fahrgästen auf jeden Fall Einiges an Frust ersparen, immer vorausgesetzt, dass die SMS zeitnah eintrifft. Um Kosten zu sparen, kann man die SMS online senden.

Ein solches Informationssystem hätte noch einen anderen Vorteil: Die tatsächliche Position eines beliebigen Fahrzeuges ließe sich verfolgen. Ob das die derzeitigen Informationssysteme schon können, weiß ich nicht. Irgendetwas in der Art muss es aber geben, denn wenn eine Störung auftritt, „ticken“ die Uhren ja auch nicht weiter, was dafür spricht, dass die Busse und Bahnen irgendwie Rückmeldung geben. Über

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Das Handy begleitet uns auf Schritt und Tritt und ist aus der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Die beliebteste Form der Kommunikation stellt dabei das Versenden von Textnachrichten dar. Eine SMS zu versenden, geht schnell und ist äußerst praktisch. Den Trend haben auch die Netzbetreiber und Provider erkannt und bieten zahlreiche Tarifoptionen, die ein gewisses Frei-Kontingent an Nachrichten beinhalten. Doch wird die Volumengrenze überschritten oder verfügt man nicht über eine SMS-Flatrate, so kann der Nachrichtenversand je nach Menge schnell zum Kostenfaktor werden. Zwischen 8 und 19 Cent zahlt man in diesem Fall je Textnachricht, was in der Summe schnell zu erheblichen Mehrkosten führt. Diese kann man mit sogenannten Gratis SMS Diensten umgehen, die im Internet angeboten werden. Hier erfolgt der Nachrichtenversand über das Internet. Als Hilfsmittel zur Texteingabe wird auf den Computer zurückgegriffen. Eine Plattform, die Gratis SMS anbietet, ist die Webseite FreeSMS-Senden.net. Hier können Textnachrichten ohne vorherige Registrierung und ohne Abo zum Nulltarif verschickt werden. Den Rest des Eintrages lesen »

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Über 700 Millionen Chinesen besitzen ein Handy mit anderen Worten etwa jeder Zweite. Anders als „im Westen“ ist das Mobiltelefon eine der Hauptinformationsquellen der Menschen, das Internet spielt hier noch eine untergeordnete Rolle. Sicher auch, weil das Medium wesentlich stärker kontrolliert wird.
Es verwundert sicher nicht, dass die regierende Kommunistische Partei die Mobiltelefone für ihre Zwecke einsetzen will: So erhielten kürzlich über eine Million junge Parteifunktionäre von Vizepräsident Xi Jinping „freundliche Grüße des Zentralkomitees“ per SMS mit der Ankündigung auch weiterhin auf diesem Wege Kontakt zur Basis zu halten.
Auf der anderen Seite reguliert die Partei gerade das Versenden von SMS-Textbotschaften verstärkt. So konnten seit Juli 2009 20 Millionen Bewohner der westchinesischen Grenzregion Xinjiang keine SMS versenden, weil die KP-Führung fürchtete, „Unruhestifter“ würden das Medium für ihre Zwecke nutzen.
Für hitzige Diskussionen sorgte das Bemühen der Funktionäre die SMS-Botschaften „sauber“ zu halten. Die „gelben SMS“, darunter werden obszöne und pornografische Mitteilungen verstanden, werden auch dank spezieller Software-Filter erkannt und gelöscht. Die Absender der Botschaften müssen mit einer zweiwöchige SMS-Sperre rechnen. Der Knackpunkt dabei ist, dass bisher keine offiziellen Listen existieren, welche Worte denn eigentlich als obszön gelten. Das SMS-Reinheitsgebot könnte so zum Bumerang für die Regierung werden: Ein Kommentar der „Südliche Metropolen-Zeitung“ formuliert: „Wenn das so weiter geht, sind bald alle – vom Zensor über den Polizisten bis zum Stadtinspektor – so sehr damit beschäftigt, uns mundtot zu machen, dass sie zu nichts anderem mehr kommen.“ Damit bekommen die harmlosen SMS-Schweinereien plötzlich eine ganz andere, eine politische Dimension.

(Quelle: taz)

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Das Beenden einer Beziehung ist keine Nebensache.

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