Neue Kulturtechniken haben immer Kinderkrankheiten. Eine allgemeine Kinderkrankheit des Internets und damit auch von Twitter ist die Tatsache, dass ein Nutzer erst einmal jede beliebige Identität annehmen kann. Wer sich da zu sehr darauf verlässt, dass die neuesten Nachrichten von Britney Spears auch tatsächlich von der Popdiva persönlich stammen, der fällt unter Umständen auf einen „Twitzbold“ herein. Nun gut, bei der amerikanischen Sängerin wird dies wohl eher nicht passieren, hat die sich doch die „ihre“ Adresse „twitter.com/britneyspears“ sichern können aber andere Promis waren nicht so schnell. Die Medien sind bereits auf einen falschen Harald Schmidt hereingefallen oder auf einen virtuellen Doppelgänger des Philosophen Peter Sloterdijk. Twitter hat jetzt in den USA angefangen, die Accounts bekannter Persönlichkeiten zu checken und bei erfolgreich bestandener Prüfung „verified account” zu bestätigen.

Und was lernen wir daraus? Die virtuelle Welt und die Realität passen nicht immer 100%ig zusammen. Man soll hat nicht alles glauben, was durchs Netz geistert…

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