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Heute erreichte mich folgende Mail. Anhand der mangelhaften Übertragung der Umlaute, vermute ich mal, dass sie aus dem osteuropäischen Raum stammt. Seltsamerweise gibt es den angegebenen Absender der Mail, die Allgemeine Deutsche Computerhilfe, tatsächlich. Ob es sich dabei um ein seriöses Unternehmen handelt oder nicht, weiß ich nicht. Bedanken wird sich auf jeden Fall der Inhaber der hier mit Sternchen gekennzeichneten Telefonnummer – es ist zumindest nicht die Servicerufnummer der ADCH. So richtig weiß ich nicht, was ich von dem ganzen Ding halten soll. Im Unterschied zu einer üblichen Spammail fehlt der Link zum Klicken. Dass die Masse der Nutzer nach der Seite googlet, ist eigentlich nicht zu erwarten, zumindest sind die Raten derer, die es tun, für eine efektive Spam viel zu gering. Vielleicht will aber nur Jemand den Inhaber des Telefonanschlusses ärgern, der im schlimmsten Fall hunderte Anrufe von verschreckten Internetnutzern erhält. Seltsamerweise konnte ich allerdings niemanden finden, der zur Nummer gehört… Das Internet ist schon ganz schön böse, stimmt’s Herr Heveling :-)

BKA warnt vor Computervirus

Das Bundeskriminalamt legt allen Internetnutzern nahe:
Testen Sie ihren Computer auf eine spezielle Virensoftware.
Offenbar leiten täglich Kriminelle mit einem heimlich installierten Programm eine große Anzahl an Nutzern auf falsche Internetseiten um. Die Betroffenen werden schon auf rund 33.000 geschätzt. Wichtig hierbei ist, dass befallene Rechner bis Anfang März gereinigt sein müssen, andernfalls kommen diese nicht mehr ins Netz.
Virencheck
Prüfen Sie, ob Ihr Rechner infiziert ist. Die Allgemeine Deutsche Computerhilfe hat hier Ihre Hilfe angeboten und eine Hotline eingerichtet:
Wir helfen unter:
0221 – ** ** ** **
Mo –Fr von 11:00 bis 20:30 Uhr

Hier können Sie innerhalb von 5 min feststellen ob der Rechner betroffen ist. Darüber hinaus ist auch eine allgemeine Prüfung der Sicherheit Ihres Rechners inklusive der Internetverbindung möglich!

Befallene Rechner haben ab März keinen Zugang mehr zum Netz! Die Kriminellen, die diese Software entwickelt haben, sind bereits gefasst. Trotzdem läuft deren Programm weltweit auf Millionen Rechnern weiter. Immer, wenn ein Nutzer eine bestimmte Internetseite besucht, wird er auf eine gestalterisch identische, aber gefälschte Internetseite umgeleitet. So kommen Hacker normalerweise an Benutzernamen oder Kontonummern. Der Name der aktuellen Virensoftware ist “dns-changer”. Die US-Polizeibehörde FBI hat die Gruppe aus Estland im November hochgenommen und inhaftiert, in diesem Fall sind die Hacker also schon gefasst.

Trotzdem besteht das Problem: Diejenigen, die das Programm auf ihren Rechnern haben und nicht löschen, werden ab März keine Internetverbindung mehr haben, da die Hacker den Virus so programmiert haben, dass die befallenen Rechner ausschließlich über fingierte Server ins Internet gelangen können. Diese Server aber werden am 8. März vom FBI außer Kraft gesetzt, was zur Folge hat, dass die betroffenen Rechner gar keine Internetverbindung mehr aufbauen können. Deshalb sollte jeder Computernutzer unbedingt testen, ob der eigene Rechner befallen ist. Weitere Informationen finden Sie auch auf der BKA Seite: http://www.bka.de

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit Mo – Fr von 11:00 bis 20:30 Uhr unter 0221 – ** ** ** ** zur Verfügung.

Allgemeine Deutsche Computerhilfe GmbH
Hansaring 61, 50670 Köln

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Derzeit läuft gerade eine heftige Diskussion im Netz über die, unter dem Banner des Schutzes von geistigem Eigentum”, vorangetriebene Netzzensur – Stichworte SOPA und ACTA. Während die Netzgemeinde im Kampf gegen das US-amerikanische SOPA-Gesetz gerade (vorübergehnd)einen Sieg errungen hat, hat das EU-Parlament gerade mit dem Ratifizierungsprozess für ACTA begonnen. U.a. die Kampagnen-Plattform Avaaz macht dagegen mobil.

Lautstark in die Diskussion eingemischt hat sich am Montag der CDU-Hinterbänkler Ansgar Heveling, der mit markigen Worten verkündet: “Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!” Brisant daran ist vor allem, dass Heveling Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ ist, einer Kommission, welche die Auswirkungen des Internets auf Politik und Gesellschaft untersuchen soll. Das ist in etwas so, als wenn ein fundamentaler Christ sich über die gesellschaftlichen Wirkungen des Atheismus äußern sollte. Auch wenn viele Netzaktivisten Heveling jetzt mangelnde Sachkenntnis vorwerfen, so glaube ich, das sein Problem eigentlich ein anderes ist: Er will die Zeit zurückdrehen, weil er das Netz vor allem als Bedrohung sieht, als Bedrohung der Welt, wie er sie gern hätte.

Im Netz kursieren schon zahllose boshafte Kommentare, bei Twitter hat es Heveling schon zu einem eigenen Hashtag geschafft. #hevelingfacts. Und auch eine satirische Replik gibt es schon, die die Absurdität der Hevelingschen “Argumentation” bloß stellt.

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Eine Hasstirade auf die derzeit dümmste Sendung im Deutschen Fernsehen

Derzeit läuft die x-te (ja, die wievielte denn eigentlich) Staffel des so genannten Dschungelcamps, einer widerlichen Selektionsshow, die so weit unter Niveau ist, dass sie eigentlich verboten gehört. Knapp sieben Millionen Menschen scheint das nicht zu stören, denn sie schauen sich diesen Dreck im australischen Dreck an. Präsentiert von den scheinheiligen Moderationsattrappen Dirk Bach und Sonja Zietlow, deren IQ nur geringfügig über dem ihrer „Fähäns“ liegt, fressen B- und C-Prominente Würmer, halten ihre Brustimplantate in die Kamera oder keifen sich gegenseitig voll. Nicht zu vergessen, die medienwirksamen Nervenzusammenbrüche der zerrütteten Ex-Stars.

Im Dschungelcamp präsentiert sich die Medienindustrie auf ihre zynischste und brutalste Art und gleichzeitig bekommt jeder, der Willens ist zu sehen, wie weit die Verblödung und Verrohung des Volkshohlkörpers vorangeschritten ist.

So grausam das ist, so ist das bildungsferne Urwald-Spektakel die eine Seite, viel schlimmer aus meiner Sicht ist, dass selbst „seriöse“ Zeitungen diesem Quotenshit Platz einräumen, von all den promigeilen Internetportalen, Quatsch- und Tratschblogs und „Leifsteil“-Magazinen mal abgesehen. Selbst beim besten Willen ist es kaum möglich, den Titten von Frau Schäfer zu entgehen oder mitzubekommen, wer gerade von seinem Einsatz im Ekel-TV erlöst wurde. Warum eigentlich: Wenn Mändy, Sindü und Kävin das so wollen? Nein, vor allem, weil auch das bescheuertste Publikum noch immer Geld in der Tasche hat, das man aus selbiger ziehen kann. Reichlich Gelegenheit für die „Medien“ billigen „Content“ zu erzeugen, um den herum sich hübsche Anzeigen schalten lassen. Das ist zwar alles komplett hirnlos aber einträglich. Und solange es genügend Vollpfeifen gibt, die sich vom Gang nach Canberra und weiter einen Anschub ihrer schon längst verendeten Karriere erhoffen, und solange es noch genügend unterbelichtete, boshafte Menschen gibt, die sich daran freuen, wenn Andere fertig gemacht werden, solange wird es solch abartige und menschenverachtende Sendungen geben. Schöne neue Welt.

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Heute möchte ich einen Blog empfehlen, der sich fundiert mit medizinischen Themen im weiteren Sinne beschäftigt. Der Blog des österreichischen Medizin-Journalisten Bert Ehgartner trägt den schönen Titel „Gesund bis der Arzt kommt“.

Ein wenig medizinisches Wissen sollte man schon haben, um die extrem ausführlichen Artikel zu verstehen, doch im Großen und Ganzen muss man kein Fachmann sein. Bei unbekannten Begriffen lässt sich zudem auch die Wikipedia oder ein Medizinlexikon bemühen. Was aus meiner Sicht der große Vorzug der Artikel Ehgartners ist, ist dass dieser eine sehr neutrale Position einnimmt. Soll heißen, dass er recht genau nach der Sinnfälligkeit einer Behandlung schaut und auch nach den wirtschaftlichen Interessen, die z.B. bei der Durchsetzung von Medikamenten am Markt eine Rolle spielen. Schon beim kurzen Überfliegen der ausführlichen Beiträge habe ich einige interessante Informationen gefunden. So u.a., die These, dass die immer noch wenig erfolgreiche Bekämpfung von AIDS daran kranken könnte, dass sich die Forschung zu sehr auf das Virus konzentriert und Kofaktoren vernachlässigt. Oder dass Zusatzstoffe bei Impfungen für bestimmte Komplikationen verantwortlich sein könnten. – Der Konjunktiv ist hier bewusst gewählt, denn Ehgartner geriert sich auch nie als Vertreter der einzig selig machenden Wahrheit. Das macht ihn schon einmal sehr sympathisch.

Als medizinische Laien fühlen wir uns mehr und mehr den Machenschaften einer ökonomisch hochpotenten Pharmaindustrie ausgeliefert. Hintergrundinformationen wie die in Ehgartners Blog können da eine sinnvolle Orientierung geben. Anderseits sind sie auch ein vorbeugendes Mittel gegen all die unwissenschaftlichen Quacksalbereien, denen zum Teil total abstruse Vorstellungen zugrunde liegen. Der Autor ist dabei kein „Gott in Weiß“, der alles besser weiß und aus einem wissenschaftlichen Elfenbeinturm heraus argumentiert; in Ehgartners Blog haben zum Beispiel auch Themen wie Schamanismus ihren Platz. Insgesamt ein sehr lesenswerter Blog, für alle, die sich mit Gesundheitsthemen beschäftigen.

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Wer erst vor kurzem seinen Arbeitsplatz verloren hat, der wird sich natürlich gleich daran machen, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Der Grund ist ganz einfach: Wer länger arbeitslos ist, hat schlechtere Karten, einen neuen Job zu finden, besonders wenn man schon etwas älter ist. Also nichts wie ran an die Jobsuche nach Jobs in Deutschland und im Ausland. Doch wieso sollte man auch eine internationale Jobbörse durchsuchen? Deutsche Firmen können möglicherweise auch hier Stellenangebote einstellen und Stellenangebote online stellen, außerdem kann man natürlich auch bei einer ausländischen Firma eine Bewerbung abgeben.

Arbeit finden war für Arbeitssuchende noch nie so einfach wie heute. Mittlerweile muss man nur noch nach einer Internet Jobsuche mittels Suchmaschine suchen, schon erscheinen Hunderte Einträge diverser Internetseiten. Diese zu durchforsten, lohnt sich auf jeden Fall, schließlich könnte hier ein neuer Job im Angebot sein. Egal ob man regionale Jobs sucht oder gleich auf internationaler Ebene unterwegs ist, seine Ergebnisse kann man in der Regel mittels einer Funktionen auf der Homepage ganz einfach hinsichtlich Tätigkeit und Arbeitsort einschränken, somit muss man sich nicht durch Tausende irrelevanter Stellenangebote kämpfen.

Ein interessantes Jobangebot zu finden, ist also wie bereits erwähnt, mittlerweile relativ einfach. Hat man dennoch Probleme, etwas Passendes zu finden, ist es sinnvoll, auch nach einer der „kleineren“ Jobbörse abseits der Marktführer zu suchen. Diese Jobbörse besitzen meist ein bestimmtes Profil, ein Segment des Arbeitsmarktes, auf dass sie sich spezialisiert haben. Achten sollten man dabei darauf, dass sich die Anzeigen auf möglichst viele Firmen verteilen.So erhöhen sich die Chancen, etwas Passendes zu finden. Zudem sind die Jobs in diesen Börsen teilweise besser vergütet als andere Jobangebote und Stellen, was sich letztlich auch im Geldbeutel bemerkbar macht.

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