Quadratisch, praktisch, gut: Bekannt aus der Werbung für eine Schokoladenmarke gilt dieser Slogan auch für die Holzkugelbahnen des Schweizer Unternehmens Cuboro AG.
Die Cuboro AG hat seit 1997 ihren Sitz in Hasliberg Reuti im Berner Oberland und vertreibt von dort aus neben hochwertigen Holzspielsachen wie dem cuboro und cugolino-Kugelbahnsystemen, die Strategiespiele babel und babel pico, das Puzzlespiel Alhambra sowie japanische Präzisionsmurmeln.
Bereits 1976 hatte Firmengründer Matthias Etter die Kugelbahn cuboro bei seiner Arbeit mit Sonderschulkindern als einfaches Lernspiel mit wenigen Elementen (Würfel mit Rinnen und Tunnels) entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Über die nächsten drei Jahrzehnte baut er mit seinem Team zusammen an immer weiteren Varianten. Bis heute wurden aus den wenigen Elementen 82 Varianten, die im Standardkasten und in weiteren Zusatzkästen erhältlich sind. Den Rest des Eintrages lesen »
Das Berufsleben ist heutzutage eine sehr wechselvolle Sache. Zum einen schreitet in vielen Berufen die technische Entwicklung so schnell voran, dass sich innerhalb nur weniger Jahre in manchen Branchen grundlegende Dinge ändern. Man denke nur an die Mikroelektronikindustrie. Zum anderen gibt es mittlerweile kaum noch einen Arbeitnehmer, der sein ganzes Leben ein und denselben Job macht. Das Umlernen oder Umschulen gehört für viele zum Alltag. Doch auch Selbstständige sind davon „betroffen“. Wer in seinem Business erfolgreich sein will, der muss über seine eigentliche Arbeit hinaus zumindest die Grundbegriffe von Finanzbuchhaltung, Steuerrecht, Marketing etc. beherrschen, um nicht Gefahr zu laufen, trotz einer guten Geschäftsidee zu scheitern.
Der Bedarf an Wissen ist groß und so verwundert es nicht, dass sich zahllose Anbieter auf dem Markt für Weiterbildung und Seminare tummeln. Für welchen sich der einzelne Wissensdurstige entscheidet, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen selbstverständlich von Termin und Dauer der Weiterbildung. Nicht immer passt jeder Zeitpunkt und der Aufwand muss selbstverständlich im Verhältnis zum Nutzen stehen. Ein Selbstständiger wird es sich kaum zeitlich leisten können, zwei Wochen ein Seminar zu besuchen und während dieser Weiterbildung nicht für seine Kunden erreichbar zu sein. Auch gibt es in vielen Branchen Stoßzeiten, in denen jede Minute zählt und Perioden, in denen nicht viel passiert. Letztere eignen sich logischerweise besser für die Weiterbildung.
Entscheidend sind selbstverständlich auch die Kosten für die Weiterbildung. Für abhängig Beschäftigte trägt die der Arbeitgeber, immer vorausgesetzt, das Seminar hat etwas mit den beruflichen Aufgaben des Mitarbeiters zu tun. Als Angestellter tut man gut daran, seinen Chef von der Notwendigkeit einer Weiterbildung zu überzeugen, denn man fällt ja zumindest ein paar Tage aus und erzeugt zusätzliche Kosten. Um die zu minimieren, lohnt es sich, nach Fördermöglichkeiten zu schauen. Oftmals steuern Handwerkskammer, Arbeitsamt oder Berufsgenossenschaft ihren Teil bei. Das gilt selbstverständlich auch für die Weiterbildung Selbstständiger. Da viele von ihnen (zwangsweise) Mitglied in der IHK sind, ist es für sie sinnvoll, sich dort über Förderangebote für die Weiterbildung zu informieren.
„Die Lebensmittelindustrie verkauft Zuckerbomben als gesundes Kinderfrühstück und Tütensuppen als Naturprodukte. Warum? Weil Verbraucher sich bisher nicht genug dagegen gewehrt haben.“
(foodwatch)
Da ich in meinem letzten Beitrag etwas zu Werbung geschrieben habe, wollen wir gleich einmal beim Thema bleiben. Das Werbung nicht immer ganz die Wahrheit sagt, dass wissen mündige Verbraucher selbstverständlich. Doch manches, was da wortreich beworben wird, entspricht so gar nicht den übermittelten Botschaften. Da das insbesondere bei Lebensmitteln nicht nur eine Lappalie ist, verleiht die Organisation foodwatch jährlich den „Goldenen Windbeutel“, die Auszeichnung für die dreisteste Werbelüge. So soll Druck auf die Unternehmen erzeugt werden, die Produkte zu verbessern und sie ehrlich zu beschriften. Wer über den goldenen Windbeutel 2010 abstimmen will, der kann dies bis zum 22. April auf abgespeist.de tun. Zur Auswahl stehen in diesem Jahr „Beo Heimat Apfel-Birne“ von Carlsberg, eine Biolimonade an der so gut wie nichts Bio ist, die dafür aber ordentlich Zucker enthält. Ein weiterer Kandidat ist die Pastasoße „Bertolli Gegrilltes Gemüse“ von Unilever, deren angeblich “verbesserte Rezeptur” im Zusetzen von Aroma, Zitronensäure (E330) und Geschmacksverstärker besteht. Ebenfalls gut im Rennen ist die „Gelbe Zitrone Zitrone-Physalis“-Wellness-Saft von Pfanner, der zwar Unmengen Zucker aber dafür keine Spur von Physalis enthält. Bewerber Nummer vier ist die „Duett Champignon Crème-Suppe“ von Escoffier. Das magere Instant-Süppchen kommt, beworben von Starkoch Schuhbeck, zu unschlagbar ungünstigem Preis gleich in zwei Teil-Dosen daher, besser schmeckt es davon aber auch nicht. Und Kandidat Nummer fünf ist der Monte Drink von Zott, der eigentlich für Kinder gedacht ist. Dummerweise enthält die „Zwischenmahlzeit“ für die Kleinen mehr Zucker als die gleiche Menge Cola. Unglaublich, nicht?
Na endlich spricht’s mal jemand klar aus: Wir müssen unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren! Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Team von Wissenschaftlern und nicht etwa eine Gruppe militanter Tierschützer.
Die Argumente für diese Forderung sind logisch und erschreckend zugleich. Der Fleischkonsum hat sich in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht, mit Folgen nicht nur für die Gesundheit der Menschen. Daran, dass ein direkter Zusammenhang zwischen fettem Fleisch und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems besteht, dürfte kaum jemand zweifeln. Doch auch auf den Zustand unseres Planeten bezogen, macht zu viel Fleisch krank. Die gigantische Anzahl der Tiere, die für die Fleischproduktion gehalten wird, beansprucht eine große Landfläche – man denke nur an die Rodung von Regenwäldern für Viehweiden – und die Massentierhaltung verseucht das Grundwasser mit Exkrementen. Der Transport von Futter und Fleisch verschlingt zudem gewaltige Ressourcen an Treibstoffen.
Vergessen werden darf auch nicht, dass die Haltungsbedingungen vieler Tiere einfach nur als katastrophal zu bezeichnen sind, von einem artgerechten Leben kann keine Rede sein. Seuchen verbreiten sich in der Massentierhaltung rasend. Wir haben wahrscheinlich noch alle die Bilder von „gekeulten“ Rindern (BSE), Hühnern und Gänsen (Geflügelpest, euphemistisch auch als Vogelgrippe bezeichnet) im Kopf.
Klar, man kann diese Zustände anprangern und die bösen Fleischproduzenten verdammen. Aber das allein genügt nicht. Der jüngste Skandal bei Wiesenhof ist ein beredtes Zeugnis dafür, dass es auch in einem relativ fortschrittlichen Land wie Deutschland (andernorts wird noch weniger Wert auf Tierfreundlichkeit gelegt) keine Sicherheit gibt. Solange nicht alles ständig kontrolliert wird, finden sich immer Möglichkeiten, die Gewinnmarge zu erhöhen. Die Lösung ist einfach „weniger“. Wenn weniger Fleisch verbraucht wird, wird weniger hergestellt und weniger Betriebe lassen sich auch besser überwachen. Das ist gut für jeden Einzelnen und für die Welt als Ganzes. Übrigens gilt das nicht nur für Fleisch…
Initiative Nachrichtenaufklärung kürt die Top Ten der vernachlässigten Themen 2009
Jeden Tag versorgen uns die Medien mit zahllosen Nachrichten aus aller Welt, von wichtigen politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Erfolgen, Natur- und anderen Katastrophen, Sportereignissen, Promischicksalen und vielem mehr. Doch sind wir uns eigentlich immer sicher, dass das, was uns da präsentiert ist, wirklich wichtig ist? Neben all denen, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung im Rampenlicht stehen oder durch das Schicksal schlagartig in ebenjenes gezerrt werden, gibt es viele Menschen, die unbeachtet von all dem Rummel mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen haben. Und es gibt Sachverhalte, die durch die einseitige Darstellung in der Öffentlichkeit auch nur einseitig diskutiert werden.
Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat sich zum Ziel gesetzt, wichtige Nachrichten und Themen vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, die in den Medien nicht genügend berücksichtigt wurden, stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Zu diesem Zwecke kürt der Verein seit 1997 die „Top Themen des Jahres“, also die zehn wichtigsten Themen, welche die Initiative für unterrepräsentiert in den Medien hält. Themenvorschläge kann jedermann einreichen, eine Jury wählt die Top Ten aus. In diesem Jahr gehört dazu unter anderem die Tatsache, dass Pflegebedürftige oft allein gelassen werden, wenn sie ins Krankenhaus müssen (Platz 1). Ebenfalls unglaublich und Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen kaum eine Meldung wert, ist der Umgang der staatlichen Rechtspfleger mit der UN-Konvention, welche die zwangsweise Einweisung von Menschen in die Psychiatrie verbietet (Platz 2). Bemerkenswert für die Juroren der Initiative ist unter anderem auch, dass die anhaltende Kriegsberichterstattung von zivilen Friedensstrategien ablenkt oder dass es kaum Meldungen über rechtswidrige Anwendung von Polizeigewalt in Deutschland gibt.