Archiv für die Kategorie: “Bildung & Wissen”

Der Beruf der Altenpflegerin hat Zukunft. So jedenfalls die Experten. Demographen sagen voraus, dass in einigen Jahren anteilmäßig mehr Menschen pflegebedürftig sind als heute. Dabei steigt der Grad der Pflegebedürftigkeit stark an. Diese Menschen müssen gepflegt und versorgt werden. Es wird erwartet, dass der Anteil der Pflegedienste stark ansteigen wird. Nach Befragung von Menschen ab 50 Jahren wollen diese im Falle der Pflegebedürftigkeit nicht in einer Einrichtung wohnen.

Der Beruf „Altenpflegerin“ setzt nicht nur eine fachliche Ausbildung voraus, sondern auch eine Persönlichkeit, die sich mit Freude und Verständnis um alte Menschen kümmert. Es ist kein Beruf, den man nur des Verdienstes wegen machen sollte, zumal dieser nicht sehr gut ist. Auch sind die Arbeitszeiten nicht sehr familienfreundlich, Schicht- und Wochenenddienste fordern ihren Tribut. Auf der anderen Seite ist die Arbeit als Altenpflegerin ein Beruf, in dem man von den Menschen sehr viel Dank zurückbekommt, was die schönen Momente kennzeichnet. Ein Verständnis für alte Menschen und deren Eigenheiten ist sehr wichtig, sonst fühlt sich die Altenpflegerin sehr schnell an ihre Grenzen gebracht.

Die Ausbildung zur Altenpflegerin sollte keinen Stillstand erfahren, Weiterbildungen sind in Anbetracht der Entwicklung der Bevölkerung sehr wichtig.

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Der Herr zu Guttenberg ist bei den Deutschen recht beliebt. Das kam vor allem daher, weil er als Quereinsteiger in den Politikbetrieb so frisch und glaubwürdig wirkte. Mittlerweile ist sein Glanz jedoch etwas verblasst, denn der (noch) amtierende Verteidigungsminister hat negative Schlagzeilen gemacht. Seine Dissertation soll zu nicht unerheblichen Teilen aus nicht gekennzeichneten Zitaten, vulgo Plagiaten, bestehen.

Um vorab Eines klar zu machen: Trotz meiner eher linken Einstellung habe ich kein grundsätzliches Problem mit einem adligen Herren auf dem Ministerposten. Und ich will ihn da auch nicht weg haben, nur weil Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg nicht fehlerfrei ist. Ich frage mich allerdings schon, ob der feine Herr nicht Konsequenzen aus seinem Handeln ziehen sollte.
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Nein, in diesem Artikel soll es nicht um Thilo Sarrazins Thesen und andere dumpfe rassistische Ressentiments gehen, sondern um „eingewanderte“ Pflanzen und Tiere. Denn die könnten durchaus eine Gefahr für die einheimische Flora und Fauna darstellen. Schuld daran, ist wie sollte es anders sein, vor allem mal wieder der Mensch. Forscher der US-Amerikanischen Akademie der Wissenschaften wiesen darauf hin, dass wir jetzt erst die Folgen der Aktivitäten aus dem 19. Jahrhundert zu spüren bekommen und dass wir uns in Zukunft darauf gefasst machen müssen, dass sich noch viel mehr „Ausländer“ bei uns breit machen.

Warum ist das aber so schrecklich – ein paar neue Tier- und Pflanzenarten werden uns schon nicht umbringen? Das mag vielleicht sein, doch können sie unsere Umwelt extrem stark verändern und die sowieso schon im Schwinden begriffene Biodiversität weiter reduzieren. Artenvielfalt – so das deutsche Wort – macht Ökosysteme stabil und sichert so auf lange Sicht unsere Lebensgrundlage. Neue Arten verdrängen alte Arten, wenn sie an die Umgebung besser angepasst sind.

Bevor der Homo Sapiens richtig mobil wurde, verbreiteten sich Pflanzen und Tiere eher langsam. Der Samen, der im Fluss mittrieb, die Herde, die sich aufgrund zu hoher Population einen anderen Lebensraum suchte, Viren und Bakterien, die von Zugvögeln mitgeschleppt wurden. Natürliche Barrieren wie Meere oder hohe Gebirge begrenzten diesen Austausch, einzelne Individuen konnten meist keinen großen Schaden anrichten, da sie sich, falls sie tatsächlich überlebten, nicht vermehren konnten. Oftmals konnten sie sich den neuen Bedingungen auch nicht so gut anpassen und verschwanden recht schnell wieder.

Der Mensch hat diese Prozesse mit seinem Eingreifen in die Natur extrem beschleunigt. Zum einen hat er bewusst Arten eingeführt, wie Mais, Tomaten oder amerikanische Nerze in Europa. Zum anderen hat seine extensive Reisetätigkeit so manch ungebetenen Gast ins Land gebracht. Zu guter letzt verändert der Mensch andauernd seine Umwelt so, dass er die Lebensbedingungen für die eine Art verbessert, für die andere verschlechtert. „Zuwanderern“ wird es so leichter gemacht, in neuen Biotopen Fuß zu fassen, einheimische Arten verschwinden.

Nun könnte man sagen: „Such is life!“, das ist nun mal so und der stärkere setzt sich halt durch. Nur dummerweise ist jede Spezies Teil des sie umgebenden Ökosystems und hält selbiges im Gleichgewicht. Ganz simples Beispiel: Was passiert, wenn die eingeschleppten asiatischen Marienkäfer sich von ihren europäischen Artgenossen nicht nur durch die Anzahl der Punkte unterscheiden, sondern auch dadurch, dass sie (mal angenommen) mit Vorliebe eine bestimmte Art Blattläuse fressen? Diese Art wird dann erheblich dezimiert, während die anderen Arten sich ausbreiten, der Konkurrenz die Nahrung entziehen und so für deren Verschwinden sorgen. Vielleicht hat aber genau diese Art Blattläuse eine wichtige Funktion im Kreislauf de Natur, die nun niemand mehr wahrnimmt. Das System gerät sozusagen aus dem Tritt, wie bei einer beschädigten Maschine werden mit wachsender Laufzeit die Schäden immer größer. Beim Wanderurlaub in Irland durfte ich die zerstörerische Wirkung einer Rhododendron-Art begutachten, die sich innerhalb weniger Jahre auf der Insel ausbreitete und quasi alle anderen Pflanzen verdrängte. Ebenfalls augenfällig: Der chilenische Riesenrhabarber, der sich ungehemmt ausbreitet. Wirklich wirksame Methoden, diese Invasoren zu bekämpfen, gibt es nicht.

Den größten Teil der Neophyten, wie besagten Rhododendron, dürften wir bewusst eingeführt haben. Als Nutzpflanzen wie die Kartoffel oder als Zierpflanzen für unsere Gärten haben wir sie nach Europa gebracht. Manche dieser Pflanzen sind unproblematisch, andere regelrecht eine „Pest“, die uns ernsthafte Probleme verursachen kann. Aus den eingangs erwähnten Forschungsergebnissen lässt sich eigentlich nur eines schließen: Wir sollten so wenig wie möglich fremde Arten einführen und grundsätzlich nur solche, die einen Nutzen für uns haben (z.B. als Nahrungsmittel). Das gilt für Pflanzen ebenso wie für Tiere. So macht z.B. der Waschbär, den es früher nur auf Pelzfarmen gab, seit einiger Zeit der einheimischen Fauna Probleme. In den nächsten Jahren könnten wir die Folgen des unüberlegten Handelns unserer Vorfahren deutlicher zu spüren bekommen, als uns das lieb ist. Wir sollten daher alles dafür tun, dass zukünftige Generationen nicht unter unseren Fehlern leiden müssen.

PS: Wer glaubt, das hier Geschriebene auf die menschliche Art übertragen zu müssen, der besuche bitte einen Arzt, bevor er größeren Schaden anrichtet.

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Today is Blog Action Day. The topic we all have to write about is “water”. So let’s go on!

Change.org|Start Petition

I’ve chosen not to tell you about the lack of water in hot regions. I haven’t experienced this yet and maybe – if I’m a lucky one – I never will. I’m living in Germany – a country, part of the Western civilization, with a 24/7-access to clear water right from the tap. We’re talking about people using “not enough water”. The saving policy of many households and the depopulation of Eastern Germany has caused a simple problem: We’re recognizing now, that the past pipeline designs are oversized and now there is not enough water flowing through the tubes, leading to more sedimentary deposition etc. This causing an additional need in maintenance and thereby higher costs. What a funny challenge compared with women daily walking miles to get a jar full of water… Den Rest des Eintrages lesen »

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Das Internet ist ein nur schwer zu durchschauendes, hochkomplexes Gebilde. Da niemand, der eine spezielle Information oder ein Produktangebot sucht, sofort weiß, unter welcher url er das Gesuchte finden wird, um einfach die entsprechende Adresse einzutippen, haben sich so genannte Suchmaschinen etabliert. Diese Suchmaschinen sind Programme, mit deren Hilfe sich die gewünschten Informationen im Web auffinden lassen. Die bekannteste dieser Suchmaschinen ist Google, mit deren Hilfe in Deutschland ca. 90 Prozent der Suchanfragen gestellt werden. Mit Anteilen zwischen zwei und drei Prozent müssen sich Konkurrenten wie Yahoo, Bing und T-Online bescheiden.

Statistik

Nun ist es aber ein unter Laien weit verbreiteter Irrtum, dass bei einer Suchanfrage die Suchmaschine „losläuft“ und das Netz quasi live nach den gewünschten Informationen durchforstet. Wäre dies wirklich so, würden die Antworten Minuten, wenn nicht gar Stunden auf sich warten lassen. Das ist selbstverständlich unbefriedigend und nicht praktikabel. Um also Zeit zu sparen, bedarf es eines anderen Verfahrens: Google & Co. erstellen Dank komplizierter mathematischer Algorithmen ein „Spiegelbild“ des Internets, einen Katalog aller Inhalte. Selbstverständlich können nicht alle Seiten 1:1 abgelegt werden, stattdessen verkürzt man diese auf ihre wesentlichen Informationen, die dazu „verschlagwortet“ werden.

Völlig verständlich sollte ebenfalls sein, dass die Suchmaschinen nicht dazu in der Lage sind, alle neuen Inhalte sofort zu finden, sobald diese ins Netz gestellt werden. Irgendwoher benötigen sie die Information, dass es z.B. eine neue url gibt oder zusätzliche Unterseiten zu einer Website gekommen sind. Diese Aufgabe übernehmen so genannte Webcrawler oder Spider, kleine Programme, die das Netz kontinuierlich und systematisch durchforschen. Während neue Inhalte einer bekannten Seite durch Abgleich der Änderungshinweise relativ schnell entdeckt werden, kann einen komplett neue url recht lange im Netz unbemerkt bleiben, nämlich dann, wenn keinerlei andere Seite auf sie verweist. Wer also ein neues Internetangebot veröffentlicht, muss sich zum Beispiel durch Einträge in Webkataloge oder durch Verlinkung von anderen Seiten darum bemühen, gefunden zu werden.



Der Kampf um vordere Plätze

Überhaupt gefunden zu werden, ist natürlich nur die eine Seite der Medaille. Wer schon einmal mit Google nach einem Begriff gesucht hat, der weiß, dass je nachdem was man sucht, 10.000, 100.000 oder auch eine Million Ergebnisse angezeigt werden können. Erfahrungsgemäß schauen sich die Suchenden in der Vielzahl der Fälle höchstens die ersten zwei, drei Seiten dieser Ergebnislisten an, meist gar nur die ersten drei bis fünf Links. Umso wichtiger für kommerzielle Anbieter von Waren ist es, einen dieser Plätze zu belegen, zumal diese entgegen den rechts auf der Seite stehenden Anzeigen und den farbig unterlegten Anzeigen über den Suchergebnissen kostenlos sind. Dementsprechend ist in den letzten Jahren der Beruf des SEO – Search Engine Optimizers oder SEM – Search Engine Managers entstanden, der sich intensiv mit der Manipulation der Suchmaschinen beschäftigt. Dabei gibt es so genannte „White Hat“- und „Black Hat“-Techniken, erstere von den Betreibern der Suchmaschinen erlaubt, die zweiten nicht. Sollten verbotene Manipulationen von Google & Co. entdeckt werden, wird die Seite abgestraft und im schlimmsten Fall aus dem Index verbannt. Mit anderen Worten: Eine solcherart manipulierte Seite ist im Internet nicht mehr zu finden und damit quasi tot.
Besagte „White hat“-Techniken bieten SEOs jedoch noch genügend Spielraum, ihre Seite in den so genannten organischen Suchergebnissen nach vorn zu bringen. Gelegentlich veranstalten die Fachleute eigene Wettbewerbe, um ihre Fähigkeiten miteinander zu messen. Das Prinzip solch eines SEO-Contest ist immer das Gleiche. Meist lobt eine Firma ein wertvolles Produkt aus, um das gekämpft werden soll. Beim aktuellen iphone4Spiel ist dies zum Beispiel ein brandneues Apple iPhone 4, welches über 1.000 Euro wert ist. Dann wird der Contest angeschoben und Sieger ist, wer zu einem von vornherein festgesetzten Zeitpunkt mit dem Suchbegriff bei Google auf Platz eins steht. Damit das funktioniert, muss zum Einen ein künstliches „Keyword“ gewählt werden, da es kaum möglich ist, für bereits vorhandene Begriffe innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 zu kommen. „iPhone“ allein wäre also ungeeignet. Zum anderen ist es wichtig, dass die SEO-Szene von dem Wettbewerb erfährt, damit sich eine große Anzahl an Suchmaschinen-Optimierern daran beteiligt. Dies geschieht meist über entsprechende Fachforen, Seiten von SEO-Autoritäten und die virale Verbreitung im Netz. Diese Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert bei entsprechend attraktiven Preisen eigentlich immer, schließlich gehört es zu den immanenten Eigenschaften des Menschen, seine Kräfte mit anderen messen zu wollen.

Aktueller Wettbewerb: revierphone


Alle profitieren

Der Nutzeffekt für den „Spender“ des Preises ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: Bedingung eines solchen Wettbewerbes ist immer ein „Backlink“, also ein Link zurück auf das Angebot des Initiators des SEO-Wettbewerbs. Die zusätzliche Verlinkung hilft diesem dabei, zukünftig besser gefunden zu werden.

Nachwort:
Selbstverständlich ist die Darstellung der Funktionsweise der Suchmaschinen und ihrer Manipulation extrem vereinfacht. Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will, kann dazu selbstverständlich im Netz zahlreiche Hinweise finden oder sich ein Fachbuch kaufen. Für die kontinuierliche SEO-Arbeit empfiehlt sich die Zeitschrift internet world business und deren Webangebot.

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