Archiv für die Kategorie: “Umwelt”

Eigentlich finde ich die ganze Aktion eher etwas seltsam: Heute bekam ich eine Mail mit folgendem Inhalt:

Hallo Peer,

wir haben gesehen, dass Du am Blog Action Day 2009 zum Klimawandel teilgenommen hast und glauben, dass die folgende Aktion für Dich und Deinen Blog interessant sein könnte: Zum Tag der Tropenwälder am 14.09.2010 verschenken wir 250 von uns entwickelte PAKs, die Dir helfen Deinen Papierverbrauch zu reduzieren. Was es mit der Aktion auf sich hat und was ein PAK überhaupt ist, erfährst Du auf unserer Aktionsseite unter http://www.gruenspar.de/tropen-pak/.
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Hörkurve Laut einer aktuellen Studie nimmt die Schwerhörigkeit dramatisch zu. So lasse sich schon bei 20 Prozent der Jugendlichen eine Schwerhörigkeit feststellen. Richtig verwundern kann das aber niemanden.

Bereits als der Walkman zu Beginn der 1980er in Mode kam, warnten Experten davor, dass die oftmals brutal laut eingestellten Geräte die Hörfähigkeit ihrer jugendlichen Träger negativ beeinflussen könnten. Natürlich war das typisches „Spießergebrabbel“ – gestört hat sich niemand daran. Heute heißen die Abspielgeräte iPhone oder Handy, geändert hat sich am Problem nichts. Im Gegenteil: Alt und jung isolieren sich gleichermaßen unter der privaten Schallglocke von der Außenwelt.
Während Niemand einem anderen verbieten kann, sich selbst zu schädigen, wurden in Diskotheken und bei Rockkonzerten zulässige Höchstgrenzen für die Beschallung eingeführt. Viel genutzt hat das nicht, denn nur wenige Veranstalter halten sich daran. Während kommerzielle Locations gelegentlich kontrolliert werden, dreht im Untergrund jeder die Anlage auf, bis es im Ohr klingelt. Bleibende Schäden sind da vorprogrammiert.

Doch nicht allein die „böse Popmusik“ ist Schuld am zunehmenden Unvermögen, zu hören. Gerade die in Städten vielerorts auftretenden Lärmpegel haben ihren Anteil am „Sinneswandel“: der Lärm der Straßen, Baustellengeräusche, Maschinengeratter. Unser Ohr ist ein empfindliches Organ, doch in unserem Alltagsleben stehen wir praktisch ständig unter akustischem Beschuss. Kein Wunder, dass Ruhe solch ein kostbares Gut geworden ist. Bei aller Asozialität des Verhaltens, kann ich durchaus verstehen, dass Menschen gegen Kindergärten in ihrer Nähe klagen. Klar, dass das besonders oft in ruhigen Wohngegenden der Fall ist. Sollen doch die Gören dort kreischen, wo es eh schon laut ist, unterm Bahndamm zum Beispiel… So sichern wir heute schon, dass die Rentner von morgen nichts mehr hören. Selig sind die Tauben im Lärme!

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In Kürze wird das Europäische Patentamt eine weitreichende Entscheidung treffen, die unser aller Leben beeinflussen könnte. Es geht grob gesprochen darum, ob Unternehmen Patente auf Tiere und Pflanzen zugesprochen bekommen. Und dabei geht es nicht um gentechnisch veränderte Lebewesen, sondern um solche, die das Ergebnis einer konventionellen Züchtung sind.
Patentiert werden sollen vor allem für den Menschen als Lebensmittel nutzbare Pflanzen und Tiere, womit man die Landwirtschaft, die ja letztendlich unser aller Ernährung dient, in die Hände einiger Großkonzerne geben würde. Denn genau die sind es, bekannte Namen wie Monsanto oder Bayer, die versuchen Dank Patenten ihre Allmachtsphantasien durchzusetzen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Hersteller von Heizungstechnik haben in den letzten Jahren viele neue Entwicklungen für Heizungsanlagen auf den Markt gebracht. Die Heizungsmodernisierung bei Altanlagen bietet noch viel Potenzial.

Der nächste Winter kommt bestimmt. Auch Preiserhöhungen für Öl und Gas lassen sicher nicht lange auf sich warten. Eine Möglichkeit, hier Energie und somit Kosten zu sparen, ist der Einsatz moderner Heizungstechnik bei der Wärmeerzeugung für Warmwasser und die Raumheizung.

Hausplanung mit CAD Software

Trotzdem zeigen verschiedene Studien und Umfragen der Hersteller von Heizungstechnik und der verschiedenen Bundesämter für den Klima- und Umweltschutz, dass viele Bauherren beim Einsatz von erneuerbaren Energien und bei der Modernisierung ihrer Heizung noch sehr zögerlich sind. Ein Grund dafür sind sicher die hohen Anschaffungskosten für die neue Heizungsanlage. Zwar fördert der Staat derartige Anlagen über KFW-Förderprogramm oder BAFA-Darlehen, doch muss der Anlagenbetreiber trotzdem noch tief in die Tasche greifen und sich nicht selten auf Amortisationszeiten von über zehn Jahren einstellen. Zudem sind die staatlichen Förderprogramme für Viele recht unübersichtlich und bei einigen kann man davon ausgehen, dass sie aufgrund der aktuellen Haushaltslöcher bald gestoppt werden.

Es ist noch nicht so lange her, da konnten sich Bauherren und Betreiber von Heizungsanlagen nur entscheiden, ob sie Öl oder Gas als Energieträger verwenden wollten. Auch hier liegt ein Problem für den zögerlichen Einsatz von modernen Wärmeerzeugungsanlagen. Der Laie und selbst Fachleute können die möglichen Varianten bei der Wärmeerzeugung kaum noch überschauen. Zwar findet man heute fast bei jedem Neubau eine thermische Solaranlage oder auch eine Wärmepumpe aber in den Heizungskellern von älteren Gebäuden arbeiten oft noch echte Drecksschleudern und Energiefresser.

Für die Heizungsmodernisierung im Gebäudebestand haben sich die Entwicklungsabteilungen der Hersteller von Heizungstechnik in den letzten Jahren Etliches einfallen lassen. Das Zauberwort heißt Hybridtechnologie. Hier arbeiten mehrere Wärmeerzeugungsanlagen parallel. So kann man eine Solaranlage, eine Wärmepumpe und eine Pelletsheizung miteinander kombinieren. Die Kombination der einzelnen Anlagen erfolgt über Pufferspeicher oder Kombispeicher, die als Energieverteiler und Sammler arbeiten.

Die Zukunft der Heizungsmodernisierung ist vielversprechend: So werden in den kommenden Jahren verstärkt Mini-BHKWs (Blockheizkraftwerke) auf den Markt kommen, die Strom und Wärme parallel erzeugen und so höhere Wirkungsgrade realisieren. Auch die Brennstoffzelle wird im Heizungsbereich nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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Ich rege mich ja eher selten auf – im fortgeschrittenen Alter werde ich eher ruhiger. Aber was ich heute lesen durfte, ging mir dann doch mächtig gegen den Strich:

Finnland: Koalition der Vernunft stimmt pro Kernenergie

Das Deutsche Atomforum begrüßt das Ergebnis der heutigen Abstimmungen im finnischen Parlament… : ‚All diese Entscheidungen im finnischen Parlament sind das Resultat einer Koalition der Vernunft über Parteigrenzen hinweg. Weitsichtig erkennen die Abgeordneten den Beitrag der Kernenergie für effizienten Klimaschutz und langfristige Versorgungssicherheit an. Auch wenn der Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland nicht zur Debatte steht, ist Finnland für uns ein Vorbild an ideologiefreier Diskussion und nachhaltiger sowie realistischer Betrachtung der Kernenergie’, erklärte Dr. Ralf Güldner, Präsident des Deutschen Atomforums.“

Atomkraft - Nein Danke!

Selbstverständlich ist es richtig, dass weniger Kohlendioxid frei gesetzt wird, wenn Energie nicht durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe, sondern aus Atomkraft erzeugt wird aber das ist auch der einzige Vorteil. Eine Frage, die bis heute noch nicht mit absoluter Sicherheit geklärt ist, ist, was mit den Abfällen passiert, die bei der Kernreaktion zurück blieben. Momentan stehen die in irgendwelchen militärisch gesicherten Hallen rum und warten auf eine „Endlösung“.

Diese Rückstände sind, anders als zum Beispiel Asche bei der Kohleverbrennung wirklich dauerhaft gefährlich. Selbstverständlich sind auch die Verbrennungsrückstände von Kohle nicht völlig harmlos, denn in der Asche können unter anderem Schwermetalle enthalten sein, die, wenn sie ins Grundwasser gelangen, Schaden anrichten. Doch ist diese Gefahr im Großen und Ganzen recht gut beherrschbar, was man bei radioaktivem Müll nicht behaupten kann. Radioaktive Elemente haben Halbwertszeiten von zum Teil mehreren Tausend Jahren, d.h., in dieser Zeit ist die Strahlungsintensität gerade mal auf die Hälfte der Ausgangsintensität gesunken. Ungefährlich ist das Material dann noch lange nicht.
Zudem habe ich auch Null Vertrauen in die Herren von der Atomindustrie. Was passiert, wenn man die unbeobachtet machen lässt, sieht man sehr schön bei der Asse II. „Rinjekippt und verjessen“. Aus den Augen, aus dem Sinn. Und wenn das Ganze doch wieder ans Tageslicht kommt, dann muss der Steuerzahler für die Beseitigung der Schäden aufkommen. Ganz große Klasse, das! Als jemand, der ein wenig Ahnung von Chemie hat, frage ich mich, wie man eigentlich auf die Idee kommen kann, potentiell gefährliche Stoffe in Metallfässern in einem Salzbergwerk zu lagern. Da muss man schon ganz schön bescheuert sein oder sich einen Dreck um die Folgen scheren. „Aber solange kein Wasser eindringt, kann doch nichts passieren.“ Richtig. Aber wer will mit 100-prozentiger Sicherheit die Stabilität geologischer Formationen in den nächsten tausend Jahren vorhersagen? Wobei: In der Asse hätte man das gekonnt – da war eigentlich schon in den 1970er absehbar, dass Wasser eindringen wird.

Kurz und knapp: Atomenergie hat mit Klimaschutz nicht das Geringste zu tun und mit Nachhaltigkeit schon gar nichts. Die „langfristige Versorgungssicherheit“ ist ebenfalls eine Augenwischerei – Uran ist mittlerweile ebenfalls knapp, andere Techniken, die z.B. auf Thorium beruhen, noch längst nicht marktreif. und wahrscheinlich noch gefährlicher.
Die Lösung kann aus meiner Sicht nur heißen: Umstellen auf regenerative Energien, Dezentralisierung der Energieversorgung (was den großen Energieversorgern natürlich nicht passt) und vor allem ENERGIE SPAREN. Letzteres geht vor allem Dank einer Rückführung der immanenten Überproduktion an nutzlosen Konsumgütern. Das Mantra vom ewigen Wachstum muss endlich aufhören!

Wer sich über die dreisten Lügen der Atomlobby direkt beschweren will, der kann die hier tun, beim Verfasser obiger Meldung:

INFORUM Verlags- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Informationskreis KernEnergie
Robert-Koch-Platz 4
10115 Berlin

Pressekontakt
Maik Luckow
Tel.: 030 498555-20
presse@kernenergie.de
www.kernenergie.de

Hier mein Schreiben:
Schämen Sie sich eigentlich nicht, solch einen Schwachsinn zu schreiben:
“Das Deutsche Atomforum begrüßt das Ergebnis der heutigen Abstimmungen im finnischen Parlament über zwei Neubau-Anträge für Kernkraftwerke, denn die Abgeordneten erkennen damit die große Bedeutung der Kernkraft für Klimaschutz und Wirtschaftsentwicklung an.”

Es wird endlich Zeit, dass die Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Wahrscheinlich muss aber erst eins in die Luft gehen, bevor sich etwas ändert. Ich hoffe es zwar nicht aber mit der ständigen Verlängerung der Laufzeiten steigen die Chancen für solch einen Supergau.

Mit wenig freundlichen Grüßen

Peer Spektive

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