Archiv für die Kategorie: “Medien”

Passend zum Klimagipfel in Kopenhagen hat unser aller liebste Frauenzeitschrift Brigitte eine Umfrage im Angebot, mit deren Hilfe Jede und Jeder klären kann, ob er/sie nun ein Ökoengel oder ein Klimaschwein ist.

http://www.brigitte.de/index.php/gesellschaft/tests/klima-test-1045053/

Die Fragen sind zwar zum Teil ein wenig albern – oder halt klassisch Frauenzeitschriftmäßig, eine Aufklärung gibt es auch nicht, warum das eine gut und das andere schlecht ist aber dafür eine Gesamteinschätzung. Mit 21 von 26 Punkten lag ich da immerhin im grünen Bereich :-)

Dafür gibt’s am Ende noch zwei Links, einen zum Ökoberater und einen zu Klimawandlerinnen, Frauen auf der ganzen Welt, die sich für den Schutz des Klimas einsetzen. Gute Vorbilder können ja nie schaden!

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Jeder Mensch erlebt irgendwann mal schlimme Dinge, wird erniedrigt, beleidigt, belogen oder betrogen, manche trifft es sogar recht häufig. Um nicht zu explodieren, muss man sich da ab und zu Luft machen. Da es in unserer dichtbesiedelten Welt schwer ist, sich irgendwo in die Natur zu begeben und einfach loszuschreien, ohne gleich in einer psychiatrischen Anstalt zu landen, braucht es andere Kanäle, den Frust loszuwerden. Zum Glück gibt es ja das Internet. Dass sich einen ganze Menge gefrustete Menschen in den Weiten des Weltnetzes bewegen, ist leicht anhand der oft hämischen, unterirdisch bösartigen und unhöflichen Einträgen in Gästebüchern, Blogs und Foren festzustellen. Im Glauben an die Anonymität des Netzes lässt da manch Schreiber seine finstersten Seiten durchblicken.
Die Website abgehakt.net geht da einen anderen Weg. Wer will, kann seinen Eintrag hier als psychologisches Ventil benutzen, ohne irgendwem zu schaden. Die Regeln sind klar: „Keine Namen. Keine Vornamen, keine Nachnamen. Keine Orte oder identifizierbare Detailbeschreibungen. Keine Fäkalsprache. Nicht veröffentlicht werden: Namen, wiedererkennbare persönliche Angaben, Obszönes und sinnlose Hass-Tiraden, Nummern von Personalausweisen, Handys oder Autokennzeichen.“ Ist auch Alles nicht so wichtig. Einfach Dampf ablassen und dann ist das Thema abgehakt. Beim nächsten persönlichen Treffen ist ein Großteil des Ärgers verraucht und man kann auch wieder normal miteinander reden. Da sage noch mal jemand, das Internet fördere die Gewaltbereitschaft…

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Der Bund deutscher Kriminalbeamter fordert einen Notruf-Button fürs Internet. Technisch wäre das sicher machbar, dass quasi eine Email an eine zentrale Stelle geschickt wird oder ein Chatroom geöffnet würde, über den sich ein User vom heimischen PC aus mit einem zuständigen Beamten verständigen könnte. Beim Drücken des Knopfes soll zudem ein Screen-Shot erstellt werden, der zur Beweissicherung im flüchtigen Medium Internet dient. Auch das ist technisch ohne großen Aufwand möglich.
Hört sich gut an für die Sicherheitsfanatiker, die im Internet an jeder Ecke das Verbrechen lauern sehen. Doch wie realistisch ist solch ein Szenario? Seien wir ganz ehrlich – ich glaube nicht daran, dass sich der „Notruf fürs Internet“ durchsetzt.

All diejenigen, die sich im Netz auskennen, legen sicher keinen gesteigerten Wert darauf, die Polizei quasi immer dabei zu haben. Ein unvorsichtiger Klick auf den Button und der Screenshot geht an die Polizei? Das will niemand wirklich haben. Mit anderen Worten – kein Vertreter dieser Zielgruppe würde seinen Browser freiwillig mit solch “Widget” beladen.
Diejenigen, die nicht so viel Ahnung haben, würden den Button höchstwahrscheinlich massiv „missbrauchen“ – die Einen, weil sie denken, dass sie sowieso keiner erwischen kann, die anderen, weil sie Meinungsäußerung und Gesetzesverletzung nicht unterscheiden können oder grundsätzlich wegen jedem Übertreten der Nettikette flennend zur Polizei rennen. Oder weniger freundlich ausgedrückt: Dem Denunziantentum wären Tor und Tür geöffnet. Da hat die Polizei sicher Besseres zu tun.

Eines der Argumente für den Notruf ist, dass z.B. der Polizist am anderen Ende der Telefonleitung beim Wählen der 110 unter Umständen ein technisches Rindvieh eine technische Randexistenz ist und überhaupt nicht weiß, wovon der Anrufer da gerade spricht. Das ist im Falle tatsächlicher Gesetzesverletzungen sicher auch nicht hilfreich. Deshalb erscheint es sinnvoll, von staatlicher Seite aus Angebote mit leicht zu merkenden urls einzurichten, die saubere Handlungsanweisungen enthalten, falls wirklich mal ein Nutzer etwas Illegales findet. Doch auch diese Angebote müssen betreut werden und dafür bedarf es befähigter Polizisten. Umsonst gibt es die nicht und so ist in Zeiten des fortdauernden Sparzwangs kaum zu erwarten, dass mehr Geld für eine Internetpolizei ausgegeben wird. Mit anderen Worten: „Nette“ Idee aber leider völlig sinnlos.

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Was in den Fernsehshows der öffentlich-rechtlichen Sender abgeliefert wird, ist meist unterirdisch…

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Hallo Leute,

wie einige von Euch sicherlich mitbekommen haben, gibt es eine Terrordrohung gegen Deutschland. Diesmal handelt es sich nicht um bloße Panikmache der Sicherheitsdienste, sondern entstammt direkt den Kräften die seit acht Jahren von unserem Staatenbündnis bekämpft werden!
Trotz aller Warnungen, fährt die Politik ihren Kurs unbeirrt weiter und nimmt in kauf, dass sich in Deutschland, in den zwei Wochen nach der Wahl was ereignen könnte. Dies soll jedoch vom Ausgang der Wahl abhängig sein, was jedoch kaum Anlass zur Hoffnung gibt, da den regierenden Politikern anscheinend nicht viel am Wohl des Volkes in diesem Land liegt.
Die Bundesregierung und Sicherheitskreise sprechen stattdessen von einer Gefahr vor den Wahlen und verstärken momentan die Sicherheitsmaßnahmen, obwohl sie genau wissen, dass Attentate erst in den zwei Wochen nach den Wahlen angekündigt worden sind. Wir werden sehen ob dann auch noch Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, oder ob man einen Anschlag billigend in kauf nimmt, um dann wieder mit neuen Sicherheitspaketen zu kommen, die unsere Land jedenfalls bisher kein bisschen sicherer gemacht haben.
Seid also in diesem Zeitraum besonders achtsam und entscheidet bedacht wo ihr hingeht.

Bitte leitet diese Nachricht an möglichst viele Menschen weiter.
Schaut Euch das Video “Sicherheit…ein geteiltes Schicksal” selbst an und Euch vergewissert Euch: http://www.youtube.com/watch?v=OR4em-wVyK0

Wieder einmal so eine Mail, die mir unaufgefordert ins Postfach flatterte. In das Video habe ich nur kurz angeschaut, weil der adrett gekleidete junge Herr mich nicht wirklich interessiert. Natürlich sind Terroranschläge in Deutschland möglich. Absolute Sicherheit davor gibt es nirgends. Doch ehrlich gesagt machen mir die „bösen islamischen Terroristen“ weit weniger Angst als das Misstrauen, dass durch solche Ankündigungen gesät wird und die Möglichkeit im Zuge aufkeimender Panik, die Gesetze so zu ändern, dass bürgerliche Freiheiten eingeschränkt werden (Stichwort Patriot Act). Ich bin der festen Überzeugung, dass 9/11 ein „inside job“ war und auch die Anschläge und London und Madrid legen diese Vermutung nahe. Wir sollten uns als demokratische Gesellschaft nicht einmauern und uns von der Angst zu Dingen verleiten lassen, die uns später leid tun.
Es geht nicht darum, ob wir erpressbar sind – das ist Jeder, der auf Vernunft statt Gewalt setzt. Ein sofortiger Rückzug aus Afghanistan aufgrund dieser Drohungen wäre politisch unklug, setzte er doch ein falsches Zeichen. Sinnvoll ist vielmehr, endlich die eigenen Strategien innerhalb der Nato abzustimmen, alle an einer Demokratisierung interessierten Kräfte im Lande an einen Tisch zu holen und gemeinsam einen Fahrplan aufzustellen. Das ist zwar sicher sehr schwer aber der einzig gangbare Weg aus meiner Sicht. Einfach irgendwann abzuziehen, obwohl die politische Situation noch unstabil ist, würde nur neuen Krieg provozieren.
Für die Zukunft sollten wir uns aber noch genauer überlegen, wo wir uns reinhängen und wo nicht. Wenigstens sind wir als Deutsche beim Irakkrieg nicht auf das durchschaubare Manöver der US-Regierung reingefallen und haben uns aus Angst vor den angeblich existenten Massenvernichtungswaffen zum Mitmachen animieren lassen.

In diesem Sinne: Friede sei mit Euch!

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