Archiv für die Kategorie: “Medien”

Die Erhebung der Einschaltquoten durch media control offenbart Schreckliches…

Der Deutsche ist ja bekannt dafür, dass er gern spart. So zum Beispiel beim Essen. Einmal bezahlt, wird sich die Mahlzeit einverleibt auch wenn eigentlich nichts mehr rein geht. So ähnlich sieht das wahrscheinlich auch beim Fernsehen aus, für das wir ja Rundfunkgebühren zahlen. Anders ist kaum zu erklären, warum der Durchschnittsbürger dieses Landes täglich 223 Minuten – das sind fast vier Stunden – in die Glotze schaut. Die „zweite Schicht“ vor dem TV-Gerät. Erschreckend, nicht?
Dieser Dauerkonsum liegt mit Sicherheit nicht daran, dass das deutsche Fernsehprogramm besonders toll ist. Vielleicht ist der Hauptgrund für den exzessiven Konsum die erschreckende Phantasielosigkeit der Menschen, denen einfach nichts Besseres einfällt, als die Mattscheibe anzustarren? Ganz so einfach ist es nicht oder vielleicht doch? Gehe ich von mir selbst aus, dann komme ich zu einem Schluss: Fernsehen macht süchtig! Spätestens gegen 20 Uhr werde ich hibbelig und schaue schnell nach, was denn heute noch im TV-Gerät läuft. Manchmal schaue ich stundenlang, ohne wirklich etwas Sinnvolles oder nur Interessantes zu entdecken. Wie ein Junkie zappe ich durch die Kanäle, unfähig den Aus-Knopf zu drücken – und da bin ich sicher keine Ausnahme.
Bedenkt man dabei noch, was für ein Schwachsinn teilweise über die Bildschirme flimmert, möchte man Herrn Sarazin fast Recht geben hinsichtlich seiner Thesen. “Deutschland zappt sich weg, sozusagen.

Das neue Jahr hat begonnen, Zeit für gute Vorsätze. Schalten wir den Fernseher also mal nicht ein. Und das jetzt immer öfter…

PS: Das meine Formulierung von Fernsehen als Suchtmittel keine Übertreibung ist, zeigen die Ergebnsise eines kleinen Experiments, bei dem Studenten 24 Stunden auf alle elektronischen Medien verzichten sollten. Zwar spielt das Fernsehen für die jungen Leute kaum noch eine Rolle, dafür aber die mobilen Gadgets und deren schier unendliche Möglichkeiten.

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Wer vor der Entscheidung steht, ein Geschenk für jemanden zu finden, der einem lieb und teuer ist, oder auch nur ein “Dankeschön” für geleistete Arbeit verdient hat, hat oft die Qual der Wahl, ein geeignetes und stilvolles Geschenk zu finden. Sei es nun zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu einer anderen Gelegenheit. Als Alternative zu Schlüsselanhängern, Uhren oder Krawatten bietet sich immer auch ein Geschenkabo einer Zeitung an, bei der sich dann oft auch ein Geschenkgutschein direkt nach der Bestellung drucken lässt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Kind oder einen Erwachsenen, einen guten Bekannte oder um jemanden handelt, von dem man nicht sehr viel weiß. Viele verschieden Verlage und Zeitschriften bieten diese Geschenkabos in so großer Auswahl an, dass für jeden etwas zu finden ist.
Um sich die Auswahl zu erleichtern, kann man auf vielen Portalen im Internet einen Preisvergleich vornehmen, der auch über die zusätzlichen Prämien und anderen Vergünstigungen informiert, die man zu einem Zeitschriftenabo dazu erhalten kann. Ob man die Prämie dann auch verschenkt oder lieber behält, bleibt einem dabei selbst überlassen.

Fast immer besteht die Möglichkeit, einen Geschenkgutschein direkt nach der Bestellung zu bekommen. Das macht das Schenken einfach und stilvoll, ganz gleich ob es sich dabei um das Geschenkabo einer Kinderzeitung, eine Fernsehzeitschrift oder um ein monatliches Magazin für Erwachsene handelt. Die Möglichkeit, einen Geschenkgutschein zu erhalten, sollte man nutzen. Individuell gestalten kann man das Geschenk durch eine originelle Verpackung dann immer noch.

Wem es dabei nicht nur um das Geschenkabo der Zeitschrift geht, sondern wer vorhat, eine besonders wertvolle Prämie zusätzlich dazu zu erhalten, sollte sich auf den verschiedenen Vergleichsportalen, die über die unterschiedlichen Zusatzleistungen informieren, ruhig eine Weile Zeit nehmen, es könnte sich lohnen. Oft bietet ein und derselbe Verlag nur für eine Version seines Magazins schon bis zu zehn verschiedene Prämien an. Wer dabei geschickt vorgeht, kann sich dann damit gleich den Kauf eines weiteren Geschenkes sparen.

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Gerade einmal fünf Jahre ist das Videoportal Youtube alt. Kaum zu glauben aber wahr, denn Youtube gehört heute zu den Top Ten im Internet. Doch das ist nicht der eigentliche Erfolg der Videoplattform. Vielmehr hat das Angebot, sein Video ins Internet zu stellen und für jedermann verfügbar zu machen quasi zu einer vollständig neuen Kultur geführt. Ausgerüstet mit videofähigen Digitalkameras und Handys, die fast nur noch ein Taschengeld kosten, stellen die User, so die unglaubliche Zahl, 20 Stunden neues Material pro Minute auf der Plattform ein! Den Rest des Eintrages lesen »

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Für die einen ist das Internet eine große Selbstbedinungstheke, für die anderen der Feind schlechthin. Der Streit darum, ob Inhalte im Netz etwas kosten dürfen bzw. wie man im weltweiten Netz Geld verdient, wird immer deutlicher geführt. Bei kress.de stehen sich heute David Eicher und Thomas Koch gegenüber. Eicher, inhaber der Münchner Agentur Webguerillias gehört zu den Mitverfassen eines Media-Manifests, in dem zwölf Thesen zur Media-Messung im Web 2.0 aufgestellt werden. Der Düsseldorfer Thomas Koch gehört zur Geschäftsleitung der Agentur Crossmedia und es ist wohl keine Beleidigung, ihn als alten Haudegen der Werbebranche zu bezeichnen. Und diese Werbebranche ist selbstverständlich darauf angewiesen, ihren Kunden irgendwie glaubhaft zu machen, welche Werbemaßnahme Erfolg verspricht und was man durchaus weglassen kann.
Während Eichler die Einführung von Messgrößen für Social Media vorantreiben will und die Bedeutung der Communitys heraushebt, bezweifelt Koch die Relevanz der Web2.0-Aktivisten für große Marken, allein aufgrund ihrer geringen Zahl. Eichler sieht diese Vorreiter des Internetzeitalters widerum als Meinungsbildner und ist sich sicher, dass die eingesetzten Mittel für Social Media-Kampagnen sinnvoll verwendet sind.
Das Argument, dass z.B. bei Facebook acht Millionen deutsche Nutzer angemeldet sind, was eine durchaus Ernst zu nehmende Größe ist, bügelt Koch mit den Worten ab: “Die [Nutzer] tauschen sich doch nicht über Marken aus. Rund 90% der Facebook-Nutzer schreiben nur Müll und tauschen private Fotos aus.” Womit er aus Werber-Sicht sicher nicht ganz Unrecht hat. Koch zeigt sich überzeugt, dass wie bisher auch, nur etwa zehn Prozent der Nutzer auch aktiv sind, also in diesem Falle werbeaffin. Social Media sei somit noch weit davon entfernt, ein Massen-Markt zu sein.
Für Eichler trägt dieses Argument nicht. Auf Facebook bezogen fragt er: “Was können Werbungtreibende mit 800.000 qualifizierten Kontakten erreichen – und wie viel Geld müssten sie in die klassischen Medien stecken, um annähernd so viel zu erreichen?” Für ihn zeichnet sich die Werbung im Social Meda-Bereich durch eine hohe Effektivität in der Konsumentenansprache aus.
Koch kontert mit einem einfachen aber vernünftigen Argument: “Es gibt über 10.000 Marken, die in Deutschland werben. Ich persönlich habe nicht vor, mit diesen 10.000 Marken in Verbindung oder Dialog zu treten.” Da wir aber trotzdem Produkte von diesem Marken kaufen, muss die klassische Werbung den Hauptanteil der Zielgruppenansprache übernehmen. Das leuchtet ein…
Es ist aus meiner Sicht sehr amüsant, das Gespräch zu lesen. Viele gute Argumente werden in der typischen Werbersprache ausgetauscht. Wer sich allerdings ein endgültiges Ergebnis, einen klaren Sieger erwartet, den wird das Gespräch nicht zufrieden stellen können. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie immer irgendwo dazwischen. Gerade große Marken werden in den kommenden Jahren kaum auf den direkten Kontakt zum Kunden verzichten können, das gebietet allein schon die Notwendigkeit, das eigene Image im Blick zu behalten und positiv zu gestalten. Ob sich diese Aktivitäten allerdings finanziell auszahlen, das lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Insofern sollte man Social Media wohl eher dem Bereich PR zuordnen, als der Werbung. Während PR oder Öffentlichkeitsarbeit eher langfristig angelegt ist und das Bild / Image einer Marke bestimmt, zielt Werbung auf kurzfristigere Erfolge, namentlich auf Verkäufe ab. Während bei letzterem ein finanzieller Nutzen recht leicht zuzuordnen ist (“Wie viel Geld habe ich zur Einführung des Produktes ausgegeben?” und “Wie hoch sind meine Umsätze und Gewinne durch den Verkauf des Produktes?”) ist das bei PR kaum möglich. Erfolgreich im Geschäft bleibt aber wohl nur der Unternehmer, der in beide Bereiche investiert…

Hier noch ein ganz witziges Video, das ich ebenfalls bei kress gefunden habe und das nur kanpp am Thema vorbei geht :-) :

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Zu keiner Zeit waren Informationen so wichtig wie heutzutage. Nicht umsonst sprechen wir von der derzeitigen als einer „Informationsgesellschaft“. Die Nachrichten aus aller Welt, aus einer uns interessierenden Branche oder über politische Entscheidungen bekommen wir meist kostenfrei aus Radio, Fernsehen und Zeitung. In den letzten Jahren läuft das Internet den „klassischen Medien“ jedoch in zunehmendem Maße den Rang ab, gerade junge Menschen informieren sich hauptsächlich und oftmals ausschließlich auf elektronischem Wege. In Punkto Schnelligkeit und „Spezialisierung“ – also Informationen die aufgrund ihrer Relevanz für eine sehr kleine Zielgruppe in den klassischen Medien meist untergehen, ist das Internet unschlagbar.
Doch aktuelle Nachrichten allein sind nicht ausreichend, der Informierte muss sein Wissen auch einordnen können. Dass heißt sowohl in Bezug auf den Sachverhalt – welche Bedeutung hat die Nachricht, wie ergänzt sie das Gesamtbild oder widerspricht meinen Vorstellungen – als auch in Bezug auf die Quelle. Zwar genügen Nachrichten im Allgemeinen dem Anspruch der sachlichen Information, doch jeder, der schon einmal journalistisch gearbeitet hat, wird bestätigen, dass die Nachricht wesentlich von ihrem Verfasser und dem Medium abhängt. Mit dem sie transportiert wird. Das Medium bestimmt unter anderem die Sprache und die Komplexität der Nachricht. Während in einem Fachmagazin vorausgesetzt werden kann, dass die Leser das gängige Vokabular kennen und an spezielleren Fragestellungen interessiert sind, muss das gleiche Thema in einer Publikumszeitschrift ausführlicher erklärt und zudem auf ein bestimmtes Maß vereinfacht wiedergegeben werden. Doch auch innerhalb eines Mediums gibt es Unterschiede, die viel mit den persönlichen Prioritäten des Verfassers zu tun haben. Der Journalist ist der „Filter“, der die Menge an Informationen zur Nachricht verdichtet. Selbstverständlich muss er dabei bestimmte formelle Anforderungen erfüllen (die berühmten „fünf W“s), doch die Form der Präsentation – egal ob als Ansage im Fernsehen / Internet / Radio oder die Niederschrift in Textform – sind persönlich geprägt.
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt bei der Bewertung von Nachrichten ist der, der Glaubwürdigkeit. Ein Medium, dass viele seiner Meldungen dementieren muss, büßt diese schnell ein aber auch ohne solch dramatische Fehlgriffe vertraut jeder Mensch dem einen Medium mehr, dem anderen weniger. So haben „taz“ oder „Zeit“ ein völlig anders Leserklientel als zum Beispiel „Welt“ oder „FAZ“. Denn die Medien bieten uns häufig nicht nur die Nachricht sondern auch Interpretationsansätze, die den nackten Fakten dank individueller „Filter“ eine Wertigkeit zuordnen. Und das ist es auch, was die Konsumenten der Nachricht wünschen: eine Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. An jedem Einzelnen liegt es, dass er nicht alle Nachrichten als gegeben hinnimmt, sondern dort wo er kann, die Probe aufs Exempel macht und bereit ist, seine Ansichten zu überdenken, wenn neue Informationen nicht ins Bild passen.

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