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	<title>Peer Spektive &#187; Medien</title>
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		<title>Happy birthday, Youtube!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 09:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade einmal fünf Jahre ist das Videoportal Youtube alt. Kaum zu glauben aber wahr, denn Youtube gehört heute zu den Top Ten im Internet. Doch das ist nicht der eigentliche Erfolg der Videoplattform. Vielmehr hat das Angebot, sein Video ins Internet zu stellen und für jedermann verfügbar zu machen quasi zu einer vollständig neuen Kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade einmal fünf Jahre ist das <a href="http://www.youtube.com" target="_blank">Videoportal Youtube</a> alt. Kaum zu glauben aber wahr, denn Youtube gehört heute zu den Top Ten im Internet. Doch das ist nicht der eigentliche Erfolg der Videoplattform. Vielmehr hat das Angebot, sein Video ins Internet zu stellen und für jedermann verfügbar zu machen quasi zu einer vollständig neuen Kultur geführt. Ausgerüstet mit videofähigen Digitalkameras und Handys, die fast nur noch ein Taschengeld kosten, stellen die User, so die unglaubliche Zahl, 20 Stunden neues Material pro Minute auf der Plattform ein! <span id="more-350"></span>Vom klassischen Eltern-filmen-ihre-Kinder-Streifen, den die stolzen Erzeuger an ihre Freunde in der ganzen Welt verteilen können über Musikvideos bis hin zu kruden und obskuren Machwerken ist alles vertreten; häufig werden auch ganze Filme und Reportagen – meist ohne Rücksicht auf Urheberrechte – in handliche Zehn-Minuten-Stücke zerhackt, veröffentlicht. Dass Youtube deswegen immer wieder Ärger mit den Rechteinhabern hat, verwundert nicht. Gelegentlich verschwindet der eine oder andere „content“ daraufhin im Daten-Nirvana.<br />
Die erfolgreichsten Beiträge auf Youtube sind jedoch noch immer die Filme der Nutzer, in denen irgendetwas Lustiges oder Ungewöhnliches geschieht. Eigens für diese Werke wurde der Ausdruck „viraler Spot“ erfunden, weil sich die Filme durch Empfehlung und Verlinkung rasend schnell um den ganze Globus ausbreiten. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/706/506872/text/" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> hat in ihrem Artikel einige dieser Streifen verlinkt und nachgeforscht, was aus deren „Stars“ geworden ist. Längst haben auch große Unternehmen den Wert der viralen Spots erkannt, weshalb immer wieder lustige Werbefilmchen im Netz kursieren.<br />
Ganz schön heftig finde ich, dass bei all diesem Erfolg Youtube noch immer nicht kostendeckend arbeitet. Auf <a href="http://www.google-oekonomie.de/5-jahre-youtube/" target="_blank">Google-Ökonomie.de</a> werden einige Zahlen genannt, so dürften allein die Kosten für die Bandbreite täglich 1 bis 1,5 Millionen US-Dollar verschlingen. Verschwinden wird Youtube trotzdem so schnell nicht, denn auf lange Sicht wird das Suchmaschinenunternehmen Google, welches die Videoplattform im  Oktober 2006 für 1,3 Milliarden Dollar kaufte, damit wohl Gewinne erwirtschaften.  </p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Tlmho7SY-ic&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Tlmho7SY-ic&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Müll im Netz &#8211; Taugt Social Media für die Werbung?</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die einen ist das Internet eine große Selbstbedinungstheke, für die anderen der Feind schlechthin. Der Streit darum, ob Inhalte im Netz etwas kosten dürfen bzw. wie man im weltweiten Netz Geld verdient, wird immer deutlicher geführt. Bei kress.de stehen sich heute David Eicher und Thomas Koch gegenüber. Eicher, inhaber der Münchner Agentur ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die einen ist das Internet eine große Selbstbedinungstheke, für die anderen der Feind schlechthin. Der Streit darum, ob Inhalte im Netz etwas kosten dürfen bzw. wie man im weltweiten Netz Geld verdient, wird immer deutlicher geführt. Bei <a href="http://kress.de/mail/tagesdienst/detail/beitrag/103115-david-eicher-vs-thomas-koch-90-der-facebook-nutzer-schreiben-nur-muell.html" target="_blank">kress.de</a> stehen sich heute David Eicher und Thomas Koch gegenüber. Eicher, inhaber der Münchner Agentur <a href="http://www.webguerillas.de/" target=_blank">Webguerillias</a> gehört zu den Mitverfassen eines <a href="http://www.wuv.de/kontakter/blog/das_media_manifest_der_webguerillas" target="_blank">Media-Manifests</a>, in dem zwölf Thesen zur Media-Messung im Web 2.0 aufgestellt werden. Der Düsseldorfer Thomas Koch gehört zur Geschäftsleitung der Agentur <a href="http://www.crossmedia.de/" target="_blank">Crossmedia</a> und es ist wohl keine Beleidigung, ihn als alten Haudegen der Werbebranche zu bezeichnen. Und diese Werbebranche ist selbstverständlich darauf angewiesen, ihren Kunden irgendwie glaubhaft zu machen, welche Werbemaßnahme Erfolg verspricht und was man durchaus weglassen kann.<br />
Während Eichler die Einführung von Messgrößen für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media" target="_blank">Social Media</a> vorantreiben will und die Bedeutung der Communitys heraushebt, bezweifelt Koch die Relevanz der Web2.0-Aktivisten für große Marken, allein aufgrund ihrer geringen Zahl. Eichler sieht diese Vorreiter des Internetzeitalters widerum als Meinungsbildner und ist sich sicher, dass die eingesetzten Mittel für Social Media-Kampagnen sinnvoll verwendet sind.<br />
Das Argument, dass z.B. bei Facebook acht Millionen deutsche Nutzer angemeldet sind, was eine durchaus Ernst zu nehmende Größe ist, bügelt Koch mit den Worten ab: &#8220;Die [Nutzer] tauschen sich doch nicht über Marken aus. Rund 90% der Facebook-Nutzer schreiben nur Müll und tauschen private Fotos aus.&#8221; Womit er aus Werber-Sicht sicher nicht ganz Unrecht hat. Koch zeigt sich überzeugt, dass wie bisher auch, nur etwa zehn Prozent der Nutzer auch aktiv sind, also in diesem Falle werbeaffin. Social Media sei somit noch weit davon entfernt, ein Massen-Markt zu sein.<br />
Für Eichler trägt dieses Argument nicht. Auf Facebook bezogen fragt er: &#8220;Was können Werbungtreibende mit 800.000 qualifizierten Kontakten erreichen – und wie viel Geld müssten sie in die klassischen Medien stecken, um annähernd so viel zu erreichen?&#8221; Für ihn zeichnet sich die Werbung im Social Meda-Bereich durch eine hohe Effektivität in der Konsumentenansprache aus.<br />
Koch kontert mit einem einfachen aber vernünftigen Argument: &#8220;Es gibt über 10.000 Marken, die in Deutschland werben. Ich persönlich habe nicht vor, mit diesen 10.000 Marken in Verbindung oder Dialog zu treten.&#8221; Da wir aber trotzdem Produkte von diesem Marken kaufen, muss die klassische Werbung den Hauptanteil der Zielgruppenansprache übernehmen. Das leuchtet ein&#8230;<br />
Es ist aus meiner Sicht sehr amüsant, das Gespräch zu lesen. Viele gute Argumente werden in der typischen Werbersprache ausgetauscht. Wer sich allerdings ein endgültiges Ergebnis, einen klaren Sieger erwartet, den wird das Gespräch nicht zufrieden stellen können. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie immer irgendwo dazwischen. Gerade große Marken werden in den kommenden Jahren kaum auf den direkten Kontakt zum Kunden verzichten können, das gebietet allein schon die Notwendigkeit, das eigene Image im Blick zu behalten und positiv zu gestalten. Ob sich diese Aktivitäten allerdings finanziell auszahlen, das lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Insofern sollte man Social Media wohl eher dem Bereich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlichkeitsarbeit" target="_blank">PR</a> zuordnen, als der Werbung. Während PR oder Öffentlichkeitsarbeit eher langfristig angelegt ist und das Bild / Image einer Marke bestimmt, zielt Werbung auf kurzfristigere Erfolge, namentlich auf Verkäufe ab. Während bei letzterem ein finanzieller Nutzen recht leicht zuzuordnen ist (&#8221;Wie viel Geld habe ich zur Einführung des Produktes ausgegeben?&#8221; und &#8220;Wie hoch sind meine Umsätze und Gewinne durch den Verkauf des Produktes?&#8221;) ist das bei PR kaum möglich. Erfolgreich im Geschäft bleibt aber wohl nur der Unternehmer, der in beide Bereiche investiert&#8230;</p>
<p>Hier noch ein ganz witziges Video, das ich ebenfalls bei kress gefunden habe und das nur kanpp am Thema vorbei geht <img src='http://www.peer-spektive.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> :<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/exmwSxv7XJI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/exmwSxv7XJI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Nachrichten im Informationszeitalter</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu keiner Zeit waren Informationen so wichtig wie heutzutage. Nicht umsonst sprechen wir von der derzeitigen als einer „Informationsgesellschaft“. Die Nachrichten aus aller Welt, aus einer uns interessierenden Branche oder über politische Entscheidungen bekommen wir meist kostenfrei aus Radio, Fernsehen und Zeitung. In den letzten Jahren läuft das Internet den „klassischen Medien“ jedoch in zunehmendem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu keiner Zeit waren Informationen so wichtig wie heutzutage. Nicht umsonst sprechen wir von der derzeitigen als einer „Informationsgesellschaft“. Die Nachrichten aus aller Welt, aus einer uns interessierenden Branche oder über politische Entscheidungen bekommen wir meist kostenfrei aus Radio, Fernsehen und Zeitung. In den letzten Jahren läuft das Internet den „klassischen Medien“ jedoch in zunehmendem Maße den Rang ab, gerade junge Menschen informieren sich hauptsächlich und oftmals ausschließlich auf elektronischem Wege. In Punkto Schnelligkeit und „Spezialisierung“ – also Informationen die aufgrund ihrer Relevanz für eine sehr kleine Zielgruppe in den klassischen Medien meist untergehen, ist das Internet unschlagbar.<br />
Doch aktuelle Nachrichten allein sind nicht ausreichend, der Informierte muss sein Wissen auch einordnen können. Dass heißt sowohl in Bezug auf den Sachverhalt – welche Bedeutung hat die Nachricht, wie ergänzt sie das Gesamtbild oder widerspricht meinen Vorstellungen – als auch in Bezug auf die Quelle. Zwar genügen Nachrichten im Allgemeinen dem Anspruch der sachlichen Information, doch jeder, der schon einmal journalistisch gearbeitet hat, wird bestätigen, dass die Nachricht wesentlich von ihrem Verfasser und dem Medium abhängt. Mit dem sie transportiert wird. Das Medium bestimmt unter anderem die Sprache und die Komplexität der Nachricht. Während in einem Fachmagazin vorausgesetzt werden kann, dass die Leser das gängige Vokabular kennen und an spezielleren Fragestellungen interessiert sind, muss das gleiche Thema in einer Publikumszeitschrift ausführlicher erklärt und zudem auf ein bestimmtes Maß vereinfacht wiedergegeben werden. Doch auch innerhalb eines Mediums gibt es Unterschiede, die viel mit den persönlichen Prioritäten des Verfassers zu tun haben. Der Journalist ist der „Filter“, der die Menge an Informationen zur Nachricht verdichtet. Selbstverständlich muss er dabei bestimmte formelle Anforderungen erfüllen (die berühmten „<a href="http://www.mediamanual.at/mediamanual/workshop/kommunikation/semiotisches_labor/labor_a/modul14.php" title="die fünf Ws" target="_blank">fünf W</a>“s), doch die Form der Präsentation – egal ob als Ansage im Fernsehen / Internet / Radio oder die Niederschrift in Textform – sind persönlich geprägt.<br />
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt bei der Bewertung von <a href="http://www.nachrichten.com/" title="Nachrichten" target="_blank">Nachrichten</a> ist der, der Glaubwürdigkeit. Ein Medium, dass viele seiner Meldungen dementieren muss, büßt diese schnell ein aber auch ohne solch dramatische Fehlgriffe vertraut jeder Mensch dem einen Medium mehr, dem anderen weniger. So haben „taz“ oder „Zeit“ ein völlig anders Leserklientel als zum Beispiel „Welt“ oder „FAZ“. Denn die Medien bieten uns häufig nicht nur die Nachricht sondern auch Interpretationsansätze, die den nackten Fakten dank individueller „Filter“ eine Wertigkeit zuordnen. Und das ist es auch, was die Konsumenten der Nachricht wünschen: eine Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. An jedem Einzelnen liegt es, dass er nicht alle Nachrichten als gegeben hinnimmt, sondern dort wo er kann, die Probe aufs Exempel macht und bereit ist, seine Ansichten zu überdenken, wenn neue Informationen nicht ins Bild passen. </p>
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		<title>Zum Glück bin ich kein Promi</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Klatsch und Tratsch verdient eine Menge Leute Geld und das nicht einmal schlecht. Das geht natürlich nur, weil eine Nachfrage existiert. Wenn all die Millionen Leser der Yellow Press statt an Gerüchten über Stars an Hintergrundinformationen über die Situation im Irak, an Fakten zum Thema Atomausstieg oder an Analysen zu Vor- und Nachteilen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Klatsch und Tratsch verdient eine Menge Leute Geld und das nicht einmal schlecht. Das geht natürlich nur, weil eine Nachfrage existiert. Wenn all die Millionen Leser der Yellow Press statt an Gerüchten über Stars an Hintergrundinformationen über die Situation im Irak, an Fakten zum Thema Atomausstieg oder an Analysen zu Vor- und Nachteilen der Kopfpauschale für das Gesundheitssystem interessiert wäre, dann gäbe es all die Zeitungen und Zeitschriften nicht. Die existieren aber immer noch und das liegt am Klatschbedürfnis der Menschen. Ist ja im Prinzip auch nicht allzu schlimm, wenn Müller und Meyer über Schulze tratschen. So interessant ist Schulze dann auch wieder nicht und damit verebbt das Gerede meist nach kurzer Zeit.<br />
Versetzt man sich jedoch in die Rolle eines Prominenten, dann sieht das schon anders aus, denn wer gelegentlich oder oft auf Bildschirm oder Kinoleinwand präsent ist, dem ist Aufmerksamkeit in allen Lebenslagen sicher. Derzeit steht der schottische Schauspieler Ewan McGregor (u.a. Star Wars, Train Spotting) im „centre of attraction“, wurde der verheiratete Mime doch eng umschlungen mit Kollegin Mélanie Laurent in Paris gesehen und fotografiert. Die <a href="http://www.gala.de/stars/news/92723/Ewan-McGregor-Ein-Faible-fuer-Franzoesinnen.html" target="_blank">Society-Presse spekuliert</a> nun darüber, ob der Vater zweier Kinder eine Affäre am Laufen hat oder ob das Ganze harmlos ist. Eine Spekulation, an der ich mich nicht beteiligen möchte, da ich keinerlei Einblick in das Liebesleben McGregors habe – wie höchstwahrscheinlich auch die meisten „Experten“ nicht. Ich stelle mir nur vor, was wäre wenn ich am morgen die Emails checke und im Newsletter einer großen Klatschzeitung Bilder von mir und einer Dame sehe, Arm in Arm. Und mir dabei vorstelle, dass meine Frau, meine Kollegen, Freunde und Bekannte das ebenfalls sehen. Da kann man nur hoffen, dass die Fotografen so fair waren, Herr McGregor darüber zu informieren, dass er „abgeschossen“ wurde. Damit wäre ihm wenigstens die Möglichkeit gegeben, seiner Frau zu beichten und um Verzeihung zu bitten – immer vorausgesetzt es ist überhaupt etwas passiert &#8211; bevor die beim Morgenkaffee aus den Schuhen kippt.<br />
Eine Gefahr besteht immer bei dieser überhitzten Berichterstattung über die Stars. Möglicherweise sind solche „Aufreger“ nämlich inszeniert und der „betroffene“ Schauspieler sitzt lachend im Kreise seiner Familie und freut sich über die zusätzliche Popularität&#8230;</p>
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		<title>Mediale Aufklärer</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[in Medien vernachlässigte Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Nachrichtenaufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Top Ten]]></category>

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		<description><![CDATA[Initiative Nachrichtenaufklärung kürt die Top Ten der vernachlässigten Themen 2009

Jeden Tag versorgen uns die Medien mit zahllosen Nachrichten aus aller Welt, von wichtigen politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Erfolgen, Natur- und anderen Katastrophen,  Sportereignissen, Promischicksalen und vielem mehr. Doch sind wir uns eigentlich immer sicher, dass das, was uns da präsentiert ist, wirklich wichtig ist? Neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Initiative Nachrichtenaufklärung kürt die Top Ten der vernachlässigten Themen 2009<br />
</em><br />
Jeden Tag versorgen uns die Medien mit zahllosen Nachrichten aus aller Welt, von wichtigen politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Erfolgen, Natur- und anderen Katastrophen,  Sportereignissen, Promischicksalen und vielem mehr. Doch sind wir uns eigentlich immer sicher, dass das, was uns da präsentiert ist, wirklich wichtig ist? Neben all denen, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung im Rampenlicht stehen oder durch das Schicksal schlagartig in ebenjenes gezerrt werden, gibt es viele Menschen, die unbeachtet von all dem Rummel mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen haben. Und es gibt Sachverhalte, die durch die einseitige Darstellung in der Öffentlichkeit auch nur einseitig diskutiert werden.<br />
Die <a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=190" target="_blank">Initiative Nachrichtenaufklärung</a> hat sich zum Ziel gesetzt, wichtige Nachrichten und Themen vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, die in den Medien nicht genügend berücksichtigt wurden, stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Zu diesem Zwecke kürt der Verein seit 1997 die „Top Themen des Jahres“, also die zehn wichtigsten Themen, welche die Initiative für unterrepräsentiert in den Medien hält. Themenvorschläge kann jedermann einreichen, eine Jury wählt die Top Ten aus. In diesem Jahr gehört dazu unter anderem die Tatsache, dass Pflegebedürftige oft allein gelassen werden, wenn sie ins Krankenhaus müssen (Platz 1). Ebenfalls unglaublich und Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen kaum eine Meldung wert, ist der Umgang der staatlichen Rechtspfleger mit der UN-Konvention, welche die zwangsweise Einweisung von Menschen in die Psychiatrie verbietet (Platz 2). Bemerkenswert für die Juroren der Initiative ist unter anderem auch, dass die anhaltende Kriegsberichterstattung von zivilen Friedensstrategien ablenkt oder dass es kaum Meldungen über rechtswidrige Anwendung von Polizeigewalt in Deutschland gibt. </p>
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