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	<title>Peer Spektive &#187; Kultur</title>
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		<title>Privatkopien &#8211; Maß halten ist der beste Weg</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die zahllosen Hinweise darauf, dass die Verletzung des Urheberrechts eine Straftat ist. Man denke nur an den Kinospot, bei dem eine Mutter mit ihren drei Kindern vors Gefängnis zieht, um dem eingesperrten Vater ein Ständchen zu bringen. Die Botschaft ist klar: Wer Filme illegal downloaded oder DVDs kopiert, ist ein Verbrecher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht, die zahllosen Hinweise darauf, dass die Verletzung des Urheberrechts eine Straftat ist. Man denke nur an den Kinospot, bei dem eine Mutter mit ihren drei Kindern vors Gefängnis zieht, um dem eingesperrten Vater ein Ständchen zu bringen. Die Botschaft ist klar: Wer Filme illegal downloaded oder DVDs kopiert, ist ein Verbrecher. Doch ist das wirklich so?<br />
Ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen, in der das Kopieren von Musik an der Tagesordnung war. Hatte ein Freund eine Platte, in deren Besitz man selbst gern wäre, die man sich aber nicht leisten konnte oder an die man Dank der Systemgrenzen nicht heran kam, so ging man zu besagtem Freund, ausgerüstet mit einer Leerkassette und bannte sich das Gewünschte auf Tape oder MC, wie manche sagen. Später dann, als die CD ihren Siegeszug antrat, war das Kopieren wesentlich leichter – wer einen Rechner hatte, hatte innerhalb weniger Minuten ein Duplikat gleicher Tonqualität, was bei Tapes meist nicht der Fall war, erhöhte sich doch mit jeder Überspielung der Rauschpegel.<br />
Im  großen Stile haben wir jedoch niemals Tonträger kopiert. Niemand aus meinem Freundeskreis sah sich angehalten, dass aktuelle Album irgendeiner Popgröße 100mal zu vervielfältigen und das Ergebnis zu einem weit unter dem Ladenpreis liegenden Obolus unters Volk zu bringen. Gerade nach 1990 konnte man solche Tonträger auf den Märkten unserer polnischen Nachbarn erstehen, ein Massenphänomen wurde zumindest bei uns nicht daraus. Ganz einfach auch deshalb, weil das Vertrauen in die Qualität der so erstandenen Ware nicht sonderlich hoch war. </p>
<p>Ganz abgesehen davon, welche <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32691/1.html" target="_blank">negativen Effekte</a> die Verfolgung von „Raubkopierern“  auf das Verhältnis zwischen Unternehmen und potentiellen Kunden hat, kann ich für mich konstatieren, dass der Austausch an Musik eher dazu geführt hat, dass ich mich wesentlich intensiver mit der Materie beschäftigte und schlussendlich mehr konsumierte. Gerade in der Adoleszenz, wenn das Geld knapp und die Offenheit groß ist, werden die entscheidenden Weichen für die Ausbildung eines eigenen Geschmacks gestellt. Wer da einhundert Prozent „gesetzeskonform“ im Sinne der Industrie agiert, der wird kaum über ein beschränktes musikalisches Weltbild hinaus kommen. Dank der so genannten <a href="http://www.privatkopie.net/" target="_blank">Privatkopie</a> eröffnen sich dem Interessierten neue Möglichkeiten, sich quasi weiterzubilden. Gefällt die Musik, kommt es auch häufig dazu, dass das Album oder einer seiner Nachfolger dann im Original angeschafft werden. Das funktioniert selbstverständlich nur, wenn der potentielle Käufer besagten Künstler kennt und eine Vorstellung davon hat, was für ein Produkt er erwirbt. Im Mainstream ließe sich argumentieren, dass diese Aufgabe von Hitparaden, Musikzeitschriften etc. übernommen wird und das ist nicht ganz falsch. Nur laufen dort meist nur die nach otimaler Zielgruppenkompatibilität ausgesuchten Singles. Ein Album, das ebenfalls verkauf werden soll und den Künstler in all seinen Facetten zeigt, besteht aber nun mal nicht nur aus ein, zwei Hits. Eine langfristige Bindung oder gar Identifikation mit dem Idol, die die Voraussetzung für dauerhaften kommerziellen Erfolg ist, lässt sich so nicht erreichen. </p>
<p>Kommen wir zurück zum Ausgangspunkt. Wir sollten uns als Konsumenten kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Wenn wir unsere Kopien nur privat nutzen, gibt es keinen Grund, uns als Verbrecher zu fühlen. Dabei sollten wir jedoch das Maß nicht verlieren. Tausende Spielfilme und zehntausende mp3s auf der Festplatte braucht kein Mensch – ganz abgesehen davon, dass den meisten schlicht die Zeit fehlen wird, sich wirklich damit zu beschäftigen. Wer seinem Jäger- und Sammlertrieb mit urheberrechtlich geschütztem Material auslebt, darf sich nicht wundern, wenn er Ärger bekommt. Die Industrie sucht noch immer krampfhaft nach Schuldigen für den Einbruch des Geschäftes. Die gleiche Industrie, die mit der Einführung der CD das massenhafte Kopieren von Tonträgern erst möglich gemacht und lange Jahre künstlerisch Wertvolles zum Wohle des schnellen Profits zurück gestellt hat. Hier wird ein letzter Abwehrkampf geführt, der schlussendlcih verloren gehen muss. Wie ein sinnvoller Ausgleich zwischen den Interessen der Künstler als Urheber, der Musikbranche als Verwerter und den Konsumenten aussehen kann, muss erst die Zukunft zeigen. </p>
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		<title>Sammelsucht im Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 13:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt viele Dinge, die das Internet kulturell angeblich verschlimmbessert hat. Die Kommunikation sei oberflächlicher geworden, Orthografie und Grammatik und da insbesondere Groß- und Kleinschreibung und Zeichensetzung hätten gelitten, Freundschaften würden durch das massiver „adden“ in sozialen Netzwerken entwertet. Über die Stichhaltigkeit dieser Meinugnen kann man durchaus streiten, muss man aber nicht, da sich sowieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Dinge, die das Internet kulturell angeblich verschlimmbessert hat. Die Kommunikation sei oberflächlicher geworden, Orthografie und Grammatik und da insbesondere Groß- und Kleinschreibung und Zeichensetzung hätten gelitten, Freundschaften würden durch das massiver „adden“ in sozialen Netzwerken entwertet. Über die Stichhaltigkeit dieser Meinugnen kann man durchaus streiten, muss man aber nicht, da sich sowieso erst auf lange Sicht zeigen wird, welche Effekte von Dauer sind und welche nicht. Was man aber heutzutage schon ganz sicher sehen kann, ist, dass die Menschen dank der unendlichen Weiten des Internets und der quasi unüberschaubaren Anzahl von Angeboten wieder zu Jägern und Sammlern werden. <span id="more-380"></span>Das beginnt mit dem Sammeln von virtuellen Identitäten und endet mit unüberschaubaren Bibliotheken an mp3s, digitalen Bildern und <a href="http://de.bigpoint.com/download-games/" target="_blank">Download Games</a>. Das kann man selbstverständlich als eine Art Regression betrachten, doch bei genauerem Hinsehen stellt man schnell fest, dass sich etwas Grundlegendes geändert hat. Die Virtualität unserer Sammelgüter wird nicht als bedrückend empfunden und verursacht kein schlechtes Gewissen. Während ein so genannter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Messie-Syndrom"  target="_blank">Messi</a> wahrscheinlich zumindest anfangs noch unter der erstickenden Fülle seiner Objekte und deren Unordnung leidet, knallt der Computermessi seine Festplatten bedenkenlos zu. Wenn der Platz nicht mehr ausreicht, wozu gibt es externe Festplatten oder Speichermedien wie DVDs? Zeit zum Sortieren der ganzen Schätze ist kaum, denn auch hierin unterscheidet sich der Neu-Sammler von seinen Vorfahren. Während die noch Dinge aufhoben, die für sie zumindest einen potentiellen Nutzen hatten, zählt heute die schiere Masse. So sammelte einer meiner Freunde zumindest eine zeitlang eine bestimmte Art an Games, die er dann aber nie bis zum Ende zockte, sondern immer nur antestete. Aus meiner Sicht herausgeworfene Energie, denn entweder ist ein Spiel spannend, dann spiele ich es Zuende oder es lohnt sich nicht aufzuheben.<br />
Vielleicht darf man das Ganze aber auch gar nicht so kritisch bewerten. Nehmen wir zum Beispiel besagten Freund: Auch wenn er die Spiele nicht verwendet, so konserviert er sie doch für die Nachwelt. Vielleicht ist die Menschheit ihm in hundert Jahren einmal dankbar dafür und errichtet zu seinen Ehren ein Museum. Immer vorausgesetzt, die Datenträger sind dann noch physikalisch intakt und irgendwie lesbar. Dass das funktioniert, ist allerdings alles andere als sicher. Und so könnte es uns gehen, wie den Jägern und Sammlern der Vorzeit: Einige Instrumente und Werkzeuge sind noch erhalten, die eigentliche (verderbliche) Sammelware ist weg. Nur, dass man auch heute noch Beeren im Wald findet und mit etwas Geschick ein Reh erlegen kann. Ob später noch irgendwer vor Computern sitzt, dass wissen wir heute noch nicht. </p>
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		<title>Mixa Macht Mist</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 10:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganz ehrlich gesagt ist mir die katholische Kirche ziemlich egal. Weder glaube ich an den lieben noch an irgendeinen anderen Gott, noch interessiert mich die Institution an sich, denn in meinem Leben spielt sie keine Rolle. Doch leider ist das in Wirklichkeit nicht so. Obwohl wir quasi in einem säkularen Staat leben, haben Katholiken und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ehrlich gesagt ist mir die katholische Kirche ziemlich egal. Weder glaube ich an den lieben noch an irgendeinen anderen Gott, noch interessiert mich die Institution an sich, denn in meinem Leben spielt sie keine Rolle. Doch leider ist das in Wirklichkeit nicht so. Obwohl wir quasi in einem säkularen Staat leben, haben Katholiken und Protestanten als wichtigste christliche Kirchen einen deutlichen Einfluss in unserer Gesellschaft. Häufig genug sind gerade die oberen Etagen der kirchlichen Hierarchien ein Hort konservativer Weltanschauung, die alles verdammt, was anders ist und hehre moralische Grundsätze aufstellt, denen die Gläubigen nacheifern sollen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Mixa" target="_blank">Bischof Mixa</a> ist ein beredtes Beispiel für diese stockkonservative Kirchenführung. Der Bischof von Augsburg verglich unter anderem Abtreibungen mit dem Holocaust, machte den Atheismus für Nationalsozialismus und Kommunismus gleichermaßen verantwortlich oder die sexuelle Revolution für den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche. <span id="more-309"></span><br />
Das alles hat zwar dazu geführt, dass <a href="http://www.spiegel.de/thema/walter_mixa/" target="_blank">Walter Mixa</a> häufig in der öffentlichen Kritik stand, sein Amt aufgeben musste er jedoch trotz seiner unhaltbaren polemischen Entgleisungen nicht. Jetzt werden ihm seine Prügelattacken als Stadtpfarrer aus den 1970ern und 80ern zum Verhängnis. Nachdem der Bischof die „körperliche Züchtigung“ Schutzbefohlener lange Zeit geleugnet hatte, musste er sie nun zugeben, nicht ohne jedoch diese auf „ein paar Ohrfeigen“ zu relativieren.<br />
Die Kirche zeigt sich in dieser Sache mal wieder so scheinheilig, wie in vielen anderen Zusammenhängen. So sehr man das Verhalten Mixas kritisieren kann und muss, Prügel gehörte (und gehört leider immer noch) zu den gängigen Erziehungsmethoden in Deutschland. Es ist durchaus vorstellbar, dass dem 1941 Geborenen und vielen seiner Altersgenossen das Unrechtsbewusstsein in dieser Beziehung fehlt. Das macht die Sache zwar nicht besser, zeigt die Verfehlung Mixas aber in einen anderen Lichte. Anders ausgedrückt: Es ist reichlich verlogen, sich des unliebsamen Bischofs aufgrund dieser Vorfälle zu entledigen, während man ihn viele Jahre trotz zahlloser anderer Tiefschläge für tragbar hielt. Jetzt, da der Bann gebrochen ist, werden zudem Vorwürfe laut, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article7283347/Ruecktrittsgesuch-Mixa-gibt-Druck-der-Kirche-nach.html" target="_blank">Mixa habe sich auch an Kircheneigentum bereichert</a>.<br />
Wie auch bei den Missbrauchsfällen geht es im kirchlichen Zusammenhang immer nur darum, die Einheit zu wahren und die eigenen Schäflein vor der Bestrafung zu schützen. Das Gesamtbild soll nicht angekratzt werden, denn die Glaubenskrieger glauben noch immer, dass sie eine moralische Instanz seien. Sind sie aber nicht. Christen sind genauso fehlerbehaftete Menschen wie andere auch. Und wie in jedem Unternehmen oder jedem Staat haben nicht nur fähige und lautere Menschen ein Amt bzw. einen Posten inne. Anders aber als Staat und Unternehmen haben uns Kirchen nicht zu befehlen. Als abhängig Beschäftigter muss ich tun, was mein Chef sagt, als Bürger habe ich mich an die Gesetze zu halten (und auch da gibt es die Alternative der Kündigung oder die Auswanderung). Glaube hingegen ist freiwillig. Wenn ich irgendwann den Vertretern des Glaubens ihre hohlen Sprüche nicht mehr abkaufe, dann können sie mich nicht zurückhalten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Menschen von der Kirche abwenden und sich lieber selbst entscheiden, was sie für moralisch halten und wer ihnen in dieser Hinsicht als Vorbild dient. Kirchliche Amtsinhaber wie Herr Mixa braucht niemand mehr und die kirchliche Hierarchie auch nicht. Denn die diente schon immer nur dem Machterhalt der Institution und nicht den Menschen. Glaube sollte in erster Linie immer Privatsache sein&#8230;</p>
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		<title>Fleischkonsum reduzieren</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na endlich spricht’s mal jemand klar aus: Wir müssen unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren! Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Team von Wissenschaftlern und nicht etwa eine Gruppe militanter Tierschützer.
Die Argumente für diese Forderung sind logisch und erschreckend zugleich. Der Fleischkonsum hat sich in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht, mit Folgen nicht nur für die Gesundheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich spricht’s mal jemand klar aus: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/147273" target="_blank">Wir müssen unseren Fleischkonsum drastisch reduzieren!</a> Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Team von Wissenschaftlern und nicht etwa eine Gruppe militanter Tierschützer.<br />
Die Argumente für diese Forderung sind logisch und erschreckend zugleich. Der Fleischkonsum hat sich in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht, mit Folgen nicht nur für die Gesundheit der Menschen. Daran, dass ein direkter Zusammenhang zwischen fettem Fleisch und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems besteht, dürfte kaum jemand zweifeln. Doch auch auf den Zustand unseres Planeten bezogen, macht zu viel Fleisch krank. Die gigantische Anzahl der Tiere, die für die Fleischproduktion gehalten wird, beansprucht eine große Landfläche – man denke nur an die Rodung von Regenwäldern für Viehweiden &#8211; und die Massentierhaltung verseucht das Grundwasser mit Exkrementen. Der Transport von Futter und Fleisch verschlingt zudem gewaltige Ressourcen an Treibstoffen.<br />
Vergessen werden darf auch nicht, dass die Haltungsbedingungen vieler Tiere einfach nur als katastrophal zu bezeichnen sind, von einem artgerechten Leben kann keine Rede sein. Seuchen verbreiten sich in der Massentierhaltung rasend. Wir haben wahrscheinlich noch alle die Bilder von „gekeulten“ Rindern (BSE), Hühnern und Gänsen (Geflügelpest, euphemistisch auch als Vogelgrippe bezeichnet) im Kopf. </p>
<p>Klar, man kann diese Zustände anprangern und die bösen Fleischproduzenten verdammen. Aber das allein genügt nicht. Der jüngste Skandal bei Wiesenhof ist ein beredtes Zeugnis dafür, dass es auch in einem relativ fortschrittlichen Land wie Deutschland (andernorts wird noch weniger Wert auf Tierfreundlichkeit gelegt) keine Sicherheit gibt. Solange nicht alles ständig kontrolliert wird, finden sich immer Möglichkeiten, die Gewinnmarge zu erhöhen. Die Lösung ist einfach „weniger“. Wenn weniger Fleisch verbraucht wird, wird weniger hergestellt und weniger Betriebe lassen sich auch besser überwachen. Das ist gut für jeden Einzelnen und für die Welt als Ganzes. Übrigens gilt das nicht nur für Fleisch&#8230;</p>
<div align="center">
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SxFi8rvLgaU&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SxFi8rvLgaU&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="385"></embed></object>
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		<title>Botox als Karrierekiller</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 12:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gossip]]></category>
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		<category><![CDATA[Botox]]></category>
		<category><![CDATA[glatte Haut]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Reichen und Schönen haben es vorgemacht: Falten lassen sich ganz einfach Wegspritzen und schon sieht man jünger und glatter aus, was gleichbedeutend ist mit &#8220;erfolgreicher&#8221;. Eine Formel, die bisher so zu stimmen schien, doch jetzt gibt es das erste prominente Opfer des Faltenfrei-Wahns zu beklagen. Die australische Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman hat derzeit Probleme, neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reichen und Schönen haben es vorgemacht: Falten lassen sich ganz einfach Wegspritzen und schon sieht man jünger und glatter aus, was gleichbedeutend ist mit &#8220;erfolgreicher&#8221;. Eine Formel, die bisher so zu stimmen schien, doch jetzt gibt es das erste prominente Opfer des Faltenfrei-Wahns zu beklagen. Die australische Hollywood-Schauspielerin <a href="http://www.gala.de/stars/story/90474/Nicole-Kidman-Botox-als-Karrierekiller.html" target="_blank">Nicole Kidman hat derzeit Probleme</a>, neue Rollen zu bekommen. Einer der Gründe dürfte auch darin zu suchen sein, dass Kidman reichlich Gebrauch von dem gesichtsglättenden Botox gemacht hat. Dabei hätte sie wissen müssen, dass die Gesichtsmimik durch das Nervengift nachträglich beeinflusst wird. Dabei ist die Mimik neben der Körpersprache eines der wichtigsten Werkzeuge einer Schauspielerin, denn vor allem durch die kleinen Veränderungen im Gesicht, das Rümpfen der Nase, den Schmollmund oder die plötzliche Erstarrung der Gesichtszüge drückt sie die Gedanken und Gefühle der durch sie dargestellten Figuren aus. Mit der durch Botox induzierten Ausdruckslosigkeit gleicht Kidman einer der seelenlosen Computeranimationen billig hergestellter Trickfilme. Das ist ungefähr so, als wenn ein Zimmermann seinen Hobel vergolden würde, der dann zwar wunderschön aussieht aber zum Arbeiten nicht mehr taugt.<br />
Der Knick in ihrer Karriere hat Nicole Kidman dazu gebracht, sich erstmals mit einem Manager zusammen zu tun, der ihr wieder auf die Beine helfen soll. Hoffentlich rät der ihr, die Spritzerei sein zu lassen, denn eine leblose Maske fällt auf dem Laufsteg vielleicht nicht auf, in Film und Theater stört sie ungemein.<br />
Botox, das wird gern vergessen, ist übrigens eines der stärksten bekannten Gifte. Es wird auch zu <a href="http://www.stern.de/kopfschmerz/therapie/botox-behandlung-bakteriengift-loest-verkrampfte-muskeln-598524.html" target="_blank">therapeutischen Zwecken</a> zum Beispiel zum Lösen von Muskelverkrampfungen eingesetzt. Wie allen Medikamente kann es bei seiner Verwendung auch zu <a href="http://www.vnr.de/b2c/wellness/schoenheit/gefaehrliche-nebenwirkungen-bei-botox.html" target="_blank">unerwünschten Nebenwirkungen</a> kommen. Ein Grund mehr, mit dem Nebengift besonders verantwortungsvoll umzugehen&#8230;</p>
<div align="center">
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4PJSf188ac4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4PJSf188ac4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>
<p>Botox to Go! Ä Spritzerl hier, ä Spritzerl da: Würdevolles Altern ist in Zeiten der Instant-Schönheit kein Thema mehr&#8230;</p>
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