<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Peer Spektive &#187; Kultur</title>
	<atom:link href="http://www.peer-spektive.de/artikel/kultur/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.peer-spektive.de</link>
	<description>kommentiert die Welt.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 10:29:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Deutschland brennt</title>
		<link>http://www.peer-spektive.de/politik/deutschland-brennt</link>
		<comments>http://www.peer-spektive.de/politik/deutschland-brennt#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 08:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland brennt]]></category>
		<category><![CDATA[Steinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.peer-spektive.de/?p=723</guid>
		<description><![CDATA[Ein Freund hat mir dieses Video geschickt. (Wer sich ein wenig auskennt, sieht, dass es in Leipzig aufgenommen ist.) Mir ist natürlich vollkommen klar, dass es Leute geben wird, die der Meinung sind, dass man &#8220;soetwas nicht macht&#8221;. Warum eigentlich nicht? Ehrlich gesagt finde ich es sogar ganz schön mutig, sich so zu exponieren, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UyKN2Rs5Epc?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UyKN2Rs5Epc?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></div>
<p>Ein Freund hat mir dieses Video geschickt. (Wer sich ein wenig auskennt, sieht, dass es in Leipzig aufgenommen ist.) Mir ist natürlich vollkommen klar, dass es Leute geben wird, die der Meinung sind, dass man &#8220;soetwas nicht macht&#8221;. Warum eigentlich nicht? Ehrlich gesagt finde ich es sogar ganz schön mutig, sich so zu exponieren, denn eins ist sicher: Manche Leute haben ratz-fatz ein Urteil parat.<br />
Bevor hier aber jemand die Nazi-Keule heraus holt, höre er sich bitte den Text genau an! Hintergrundinformationen zur Band gibt es auf der <a href="http://www.steinkind.de/home.php" target="_blank">Steinkind</a>-Website.<br />
Das Lied ist übrigens schon zweieinhalb Jahre alt. Hat also nichts mit Stuttgart 21 zu tun&#8230;</p>
<p>PS: Die Musik ist nicht ganz so mein Ding aber der Text ist groß!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.peer-spektive.de/politik/deutschland-brennt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lasst Gott aus dem Spiel!</title>
		<link>http://www.peer-spektive.de/politik/lasst-gott-aus-dem-spiel</link>
		<comments>http://www.peer-spektive.de/politik/lasst-gott-aus-dem-spiel#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 12:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[christliche Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.peer-spektive.de/?p=634</guid>
		<description><![CDATA[Die Diskussion um die Integrationsfähigkeit von Muslimen hat einiges bewegt in Deutschland. Nicht nur zahlreiche Politiker mussten sich zu dem Thema äußern – sie bringt auch die christlichen Eiferer wieder auf den Plan, ob nun Politik-Laien oder Profis. Die Fanantiker werden nicht müde zu betonen, dass wir eine christlich geprägte Kultur sind. Das ist richtig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Integrationsfähigkeit von Muslimen hat einiges bewegt in Deutschland. Nicht nur zahlreiche Politiker mussten sich zu dem Thema äußern – sie bringt auch die christlichen Eiferer wieder auf den Plan, ob nun Politik-Laien oder Profis. Die Fanantiker werden nicht müde zu betonen, dass wir eine christlich geprägte Kultur sind. Das ist richtig, denn die Kreuzträger haben unser Land noch fest im Griff! Die Trennung von Kirche und Staat hingegen steht nur auf dem Papier&#8230;</p>
<p><em>Art 56<br />
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:<br />
&#8220;Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. <strong>So wahr mir Gott helfe.&#8221;</strong></em><span id="more-634"></span></p>
<p>Vor kurzem hört ich im Radio einen Beitrag über besagtes Integrationsthema und dort spielte auch der Schwur des Bundespräsidenten eine Rolle. Persönlich ist es mir ja egal, worauf der höchste Repräsentant unseres Staates schwört, solange er tatsächlich das Wohl des Volkes im Auge hat. Als Atheist frage ich mich allerdings, was Gott in unserem Grundgesetz zu suchen hat? Dass der da hinein gelangt ist, hat sicher auch mit der Stellung der Kirchen zur Zeit der Entstehung des Grundgesetzes zu tun, doch heutzutage verlieren die Religionsgemeinschaften immer mehr an Zuspruch. </p>
<p><strong>Erst kommt das Fressen, dann die Moral</strong></p>
<p>Religion ist für mich reine Privatsache. Dass die Kirchen sich nach außen als die Interessenvertreter ihrer Gläubigen präsentieren, ist ihr gutes Recht. Doch rechtfertigt dies aus meiner Sicht nicht die ungeheure Macht und die zahllosen Privilegien, welche die Kirchen haben und die sie quasi zum Staat im Staate machen. Der zudem massiv von Steuergeldern subventioniert wird. (Die Verträge für die so genannten <a href="http://www.news.de/politik/855078108/muss-der-staat-ewig-zahlen/1/ " target="_blank">Dotationen</a>, eine Entschädigung für die Enteignung von Kirchenbesitz zu Beginn des 19. Jahrhunderts, lassen sich nur einvernehmlich mit der Kirche kündigen.)<br />
Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen will, welche Macht die Kirche hat und wie sie den Staat auspresst, der wird schnell im Internet fündig (s. Links am Ende) – ein Sachverhalt, der <a href=" http://www.petitiononline.at/petition/annullierung-des-konkordats-zwischen-oesterreich-und-dem-vatikan/17" target="_blank">nicht nur Deutschland</a> betrifft. Während z.B. der Pabst den (selbst)gerechten Vertreter Gottes auf Erden gibt, ist die <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/fragwuerdige-schecks-neue-vorwuerfe-gegen-das-finanzinstitut-des-vatikans;2677623" target="_blank">Vatikanbank</a> massiv in schmutzige Geldgeschäfte verwickelt. Natürlich könnte man von „persönlichen Fehlern Einzelner“ sprechen, doch aus meiner Sicht hat das Ganze System.<br />
Selbst der mit Sicherheit nicht allzu kirchenfeindliche Spiegel hat in letzter Zeit mehrfach über Auswüchse wie die fürstlichen, vom Steuerzahler finanzierten Gehälter von Bischöfen, über kirchliche Schwarzgeldkassen und die Sozialleistungslüge – insbesondere die katholische Kirche lässt sich ihre sozialen Dienst vom Staat bezahlen – berichtet. Unfreundliche Zeitgenossen könnten bei all diesen Missständen zu der Schlussfolgerung kommen, dass es sich bei den beiden großen Kirchen um mafiöse Vereinigungen handelt. Aber wirklich nur sehr unfreundliche&#8230;</p>
<div align="center"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/e/eb/Bad_Religion.svg/200px-Bad_Religion.svg.png" alt="Bad Religion" /><br />Das Logo der Band &#8220;Bad Religion&#8221;</div>
<p><strong>Religiöse Freiheit heißt auch Freiheit VON der Religion</strong></p>
<p>Worum es mir geht, ist nicht so sehr, die Kirchen anzuprangern – die Altherrenclubs wissen selbst am Besten, wie viel Dreck sie am Stecken haben. Und die Gläubigen werden sich sicher schon mehr als einmal gefragt haben, ob sie tatsächlich einer guten Sache dienen. Doch das ist deren Problem. Mir geht es eher darum klarzustellen, dass die Zeit vorbei ist, in der die Kirche für „die Menschen“ sprechen und „religiöse Freiheit“ für alle fordern kann. Noch immer klammern sich die Kirchen an die kaum realistische Vorstellung, Sprachrohr eines Großteils der Bevölkerung zu sein. Doch selbst viele gläubige Katholiken geben nichts mehr auf das Gebrabbel des alten Mannes in Rom, denn sie sehen, dass der und sein Apparat keine tauglichen Antworten auf die Fragen der Zeit geben. Von den moralischen Verfehlungen mal ganz abgesehen. Es ist offensichtlich: Wie auch viele Politiker hat man in der Kirchenspitze die Fühlung zur Basis längst verloren. Bei den Evangelischen mag dies aufgrund der demokratischeren Struktur vielleicht nicht ganz so deutlich ausgeprägt sein, doch auch hier übt man sich – wie meist in der langen Kirchengeschichte – in den oberen Etagen der Hierarchie im Schulterschluss mit den jeweils Herrschenden. Verlust der Bodenhaftung inklusive. </p>
<p><em>Wer auf deutsche Leitkultur und der christlich-abendländische Kultur beharrt, macht weniger Aufklärung, Trennung von Staat und Kirche und Säkularisierung stark, sondern die Kirche. Kein Wunder, wenn etwa der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Bundespräsident Wulff entgegenhält: &#8220;Es gibt eine christliche Leitkultur, Herr Bundespräsident.&#8221;</em> <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33517/1.html" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Mir kommt die Galle, wenn ständig zur Begründung der eigenen Wichtigkeit betont wird, dass wir ein christlich geprägtes Land sind. Es mag ja richtig sein, dass das Christentum in der europäischen Geschichte eine wichtige Rolle gespielt hat, die sich zweifelsohne im Alltagsleben ebenso wie in der <a href="http://www.geschenkparadies.ch/de/geschenke-13/kunst-und-handwerk-112/" target="_blank">Kunst</a> nieder geschlagen hat. Doch erst der Humanismus und die Aufklärung legten die Basis unserer heutigen Gesellschaft. Anderfalls lebten wir noch immer auf einer Scheibenerde und würden uns beim Donnern bekreuzigen. Humanismus und Aufklärung haben zwar durchaus <strong>auch</strong> eine christliche Basis aber lange Zeit mussten sie sich massiv gegen die kirchliche Macht durchsetzen. Die (Wieder)Entdeckung morgenländischer Kultur und Philosophie spielte dabei in diesem Zusammenhang eine nicht unerhebliche Rolle. Ergo gehört auch der Islam zu unseren Wurzeln. Oder etwa nicht? Gern können wir das Spiel auch weitertreiben und bis zu den alten Germanen zurückgehen, zu den Griechen, Römern oder Phöniziern. Auch die haben unsere Kultur beeinflusst, wenn auch nicht so sehr in den letzten Jahrhunderten. </p>
<p><strong>Lasst endlich Gott aus dem Spiel!</strong></p>
<p>Wir leben im 21. Jahrhundert – persönlich kann ich nicht nachvollziehen, was heutzutage noch die Attraktivität religiöser Vorstellungen ausmacht. Für mich ist dieser „Glaube“ nur eine Flucht vor dem Unausweichlichen; der Tatsache, dass wir geboren sind, um zu sterben und das nichts, aber auch nichts, einen „höheren“ Sinn hat. Einen Sinn können wir unserem Leben nur selbst geben. Aber wie gesagt, das ist meine Ansicht und selbstverständlich ist es Privatsache, wie man die Welt sieht. Solange man Andere nicht gegen ihren Willen damit beglückt. </p>
<p>In einem Land wie Deutschland, das sich quasi säkular gibt, hat das Christentum nicht mehr oder weniger Recht auf Partizipation als jede andere Religion, auch wenn unsere Kirchen besser organisiert sind als z.B. die Moslems, wo es eben keinen Bischof oder EKD-Ratsvorsitzenden gibt. Und Religionsgemeinschaften ihrerseits haben kein größeres Gewicht als Parteien, Verbände oder Gewerkschaften, die ohne einen alles erklärenden ideologischen Unterbau auskommen. Ist Deutschland tatsächlich ein säkulares Land, dann haben Kruzifixe in staatlichen Schulen ebenso wenig zu suchen wie Islamunterricht. <a href="http://www.aktion-kig.de/index.html" target="_blank">Christliche Fundamentalisten</a> haben genauso wie islamische in unsere Gesellschaft keine besonderen Rechte und schon garnicht das Recht, anderen ihre Meinung aufzudrängen.</p>
<p>Es muss endlich Schluss sein damit, dass die religiöse Organisationen uns erzählen, was richtig und was falsch für unser Land ist und was wir tun oder lasen sollten. Als moralische Institutionen haben sie eh längst versagt. Nichts gegen Grundsätze wie die „Zehn Gebote“, von denen zumindest einige sinnvoll sind. Wenn sich die Herrschaften mal selbst dranhalten würden, könnte man sie und ihre Ansichten als &#8220;Wegweiser für ein sinnvolles Leben&#8221; vielleicht etwas ernster nehmen. Aus meiner Sicht gilt: <a href="http://www.religion-ist-privatsache.at" target="_blank">Religion ist Privatsache</a>!</p>
<p>INFOLINKS:</p>
<li><a href="http://www.stop-kirchensubventionen.de/bischoefe.html" target="_blank">http://www.stop-kirchensubventionen.de/bischoefe.html</a></li>
<li><a href="http://www.theologe.de/kirche_staat.htm" target="_blank">http://www.theologe.de/kirche_staat.htm</a></li>
<li><a href="http://www.schoolwork.de/christen/kirchestaat.php" target="_blank">http://www.schoolwork.de/christen/kirchestaat.php</a> </li>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.peer-spektive.de/politik/lasst-gott-aus-dem-spiel/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sollte Marihuana freigegeben werden?</title>
		<link>http://www.peer-spektive.de/politik/sollte-marihuana-freigegeben-werden</link>
		<comments>http://www.peer-spektive.de/politik/sollte-marihuana-freigegeben-werden#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 15:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen legalisieren]]></category>
		<category><![CDATA[Haschisch]]></category>
		<category><![CDATA[Marihuana]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.peer-spektive.de/?p=564</guid>
		<description><![CDATA[Die Amerikaner haben es mit ihren Kriegen. Vor dem „war on terrorism“ gab es bereits einen „war on drugs“. Beides Kriege, die nicht zu gewinnen sind. Denn so wie es immer wieder Terroristen geben wird, so lange die sozialen Voraussetzungen dafür vorhanden sind, so lange wird es auch „Drogenmissbrauch“ geben, so lange es neugierige Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Amerikaner haben es mit ihren Kriegen. Vor dem „war on terrorism“ gab es bereits einen „war on drugs“. Beides Kriege, die nicht zu gewinnen sind. Denn so wie es immer wieder Terroristen geben wird, so lange die sozialen Voraussetzungen dafür vorhanden sind, so lange wird es auch „Drogenmissbrauch“ geben, so lange es neugierige Menschen gibt, die gern einmal andere Bewusstseinszustände erleben oder dem Alltag entfliehen möchten. </p>
<p>Während man beim Terrorismus sicher aktiv etwas gegen potentielle Gewalttäter tun muss, gibt er beim Drogengebrauch nur eingeschränkt die Möglichkeit zur Einflussnahme. Persönlich gehe ich davon aus, dass die meisten Menschen, einmal erwachsen, alt genug sind, zu wissen, was sie wollen und was nicht. Sicher muss man extrem gefährliche Drogen wie Heroin oder Crack in ihrer Verwendung einschränken, zum Beispiel indem man den Zugang zu ihnen erschwert. Eher „harmlose“ Drogen wie Cannabis zu verbannen, ist nicht nur dumm, sondern auch gefährlich, da man kriminelle Strukturen stärkt, ganz nach dem Grundsatz: Wo ein Bedarf ist, da ist auch ein Markt. Wohin eine rigide Drogenpolitik führt, zeigen aktuelle Meldungen aus Mexiko. Auch <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33273/1.html" target="_blank">hier überdenkt man eine Legalisierung bestimmter Drogen</a> – die einfachste Art diesen Sumpf trocken zu legen.<span id="more-564"></span></p>
<h1>Kiffen &#8211; ein Randgruppenproblem?</h1>
<p>Nun will ich Drogen nicht verharmlosen, aber es gibt immer solche und solche. Selbst unser Betäubungsmittelgesetz nimmt da Abstufungen vor. Auch macht es einen riesigen Unterschied aus, wie und in welcher Form man sein Rauschmittelchen konsumiert. Eine Pauschalisierung ist hier also alles andere als zielführend.</p>
<p>Zahllose Untersuchungen zeigen, dass Cannabis, Marihuana, Haschisch oder wie immer man die THC-haltige Droge nennen will, von großen Teilen der Jugend zumindest probiert wird. Mit anderen Worten: Der Cannabis-Konsum ist kein „Randgruppenproblem“! Umso wichtiger ist es, dass sich die Gesellschaft überlegt, wie sie sich dazu stellt. Immer wieder gibt es deshalb auch Bestrebungen für eine Legalisierung. Gegen diesen Schritt sprächen sicher einige medizinische Argumente. So begünstigt regelmäßiger bzw. exzessiver Cannabis-Konsum nachgewiesenermaßen das Ausbrechern von Psychosen bei entsprechend veranlagten Personen. Deshalb gibt es jetzt einen Vorschlag aus den USA für einen <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33311/1.html" target="_blank">Cannabis-Führerschein</a>.</p>
<div align="center">
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BYaObBQTkpk?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/BYaObBQTkpk?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
</div>
<p></p>
<h1>Testen, wer kiffen darf</h1>
<p>Die Idee einer medizinischen Voruntersuchung ist nicht schlecht, ein amtliches Dokument halte ich allerdings für Quatsch. Dank der ärztlichen Schweigepflicht kann jeder auch jetzt schon seinen Arzt ins Vertrauen ziehen und diesen fragen, ob er eher vom Cannabis-Konsum abrät. Rechtliche Konsequenzen muss da niemand befürchten. Doch selbst wenn es erlaubt wäre: Wer ist wäre zudem „schlau“, seinen „Cannabis-Konsumenten-Ausweis“ mit sich herumzutragen? Nur weil es erlaubt ist, heißt das nicht, dass zum Beispiel Arbeitgeber einen kiffenden Mitarbeiter nicht eher freisetzen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Grundsätzlich wird auch bei Legalisierung dem Kiffen ein Makel anhaften, schließlich wird die Drogeneinnahme weithin als charakterliche Schwäche angesehen. Persönlich glaube ich zwar, dass jeder das Recht auf seinen persönlichen Rausch hat und das Problem in erster Linie im Maß halten liegt. Doch in einer maßlosen Zeit wie der heutigen sind solche Argumente nicht so durchschlagend.</p>
<h1>Nicht alles ist erlaubt aber Vieles möglich</h1>
<p>Grundsätzlich würde eine Legalisierung von Haschisch auch nicht bedeuten, dass jeder immer und überall kiffen darf. So wie der Alkohol am Arbeitsplatz oder am Steuer des Autos verboten ist, wäre es auch nicht erlaubt unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marihuana" target="_blank">Marihuana</a> Maschinen zu bedienen oder am Straßenverkehr teilzunehmen. Das ist aus meiner Sicht eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Der Vorteil der Legalisierung liegt für den Konsumenten auf der Hand: Zum einen ließen sich bestimmte Qualitätsstandards festlegen und kontrollieren. Statt in heruntergekommenen Stadtteilen oder auf Discoklos auf den Dealer zu treffen, könnte der potentielle Konsument einfach zu seinem Fachhändler gehen. Das Bewusstsein, nichts Unrechtes mehr zu tun, würde zudem den Genuss des Rauschmittels erhöhen, die typische Paranoia gehörte schlagartig der Vergangenheit an. Vielleicht würde der Konsum deshalb kurzzeitig ansteigen, Kiffen kurzzeitig in <a href="http://mode-einsichten.de/mode-aktuell.html" target="_blank">Mode</a> kommen, aber nach einer gewissen Zeit ist wieder mit einer Stabilisierung des Verbrauchs zu rechnen.</p>
<p>Doch auch „Vater Staat“ würde von einer Legalisierung profitieren: mehr Steuern, weniger Kriminalität und weniger Gefängnisinsassen. Das sind nur die Dinge, die mir sofort einfallen. Wie bei allen neuen Freiheiten würde auch diese am Anfang exzessiv ausgenutzt werden, nach einer Weile stellt sich dann wieder Normalität ein. Vielleicht würde das Kiffen sogar den massiven Alkoholismus verdrängen, der unsere Gesellschaft durchzieht. Dass das so schlimm wäre, glaube ich nicht einmal.</p>
<h1>Alles wird anders</h1>
<p>Der regelmäßige aber auch der gelegentliche Konsum von Drogen verändert die Persönlichkeit. Das lässt sich nicht bestreiten. Ist das aber ein Argument gegen den Rausch? Ich glaube kaum. Neuere Forschungsergebnisse der Neurologie zeigen, dass sich unser Gehirn ständig im Wandel befindet und nicht, wie früher angenommen, fest verdrahtet ist. Persönlichkeitsveränderungen finden also ständig statt und – sie müssen nicht negativ sein. In früheren Gesellschaften bildete der Genuss heiliger Drogen zum festen Bestandteil des Lebens. Wer kann mit Sicherheit sagen, dass nicht vieler der Dinge die uns heute als große Ideen oder Erfindungen scheinen, durch Drogen inspiriert sind, genauso wie zahllose großartige Kunstwerke? Selbstverständlich sind Menschen in der Lage, mit Drogen umzugehen und diese als Werkzeuge zu handhaben oder einfach nur zur Entspannung zu nutzen – in der heute so stressigen Zeit ein kaum zu unterschätzender Fakt!</p>
<h1>Fliegen lernen</h1>
<p>Drogen sind nicht „gut“ oder „schlecht“. Es sind Chemikalien, Substanzen, von denen schon Paracelsus zu Beginn des 16. Jahrhunderts wusste, dass die Dosierung ausschlaggebend für die Wirkung ist. Auf unser Thema übertragen bedeutet das, dass wir alle lernen müssen, mit den Drogen umzugehen, so wie die meisten hierzulande es lernen, mit Alkohol umzugehen. Gerade bei Drogen ist eine blinde Konsummentalität schädlich. Eine „Hau wech den Scheiß“-Mentalität wird dazu führen, dass wir noch ein weiteres Problem mehr haben, neben all dem Alkohol-, Tabletten-, Anabolika- und Was-weiß-ich-noch-Missbrauch. Eine verantwortungsvolle Verwendung in entsprechendem Umfeld, idealerweise unter Kontrolle eines erfahrenen Lehrers kann uns jedoch voranbringen, uns helfen, neue Erkenntnisse über uns und die Welt zu erlangen. In diesem Sinne: Legalize it!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.peer-spektive.de/politik/sollte-marihuana-freigegeben-werden/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was wir mit Namen verbinden</title>
		<link>http://www.peer-spektive.de/allgemein/was-wir-mit-namen-verbinden</link>
		<comments>http://www.peer-spektive.de/allgemein/was-wir-mit-namen-verbinden#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Namen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.peer-spektive.de/?p=486</guid>
		<description><![CDATA[Der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur für das Äußere. Auch wenn wir einen Namen hören, bevor wir die Person überhaupt gesehen habe, verbindet sich damit bei uns eine Vorstellung, welcher Typ Mensch sich hinter „Heiko“, „Kerstin“ oder „Ulf“ verbirgt. Sofort entsteht ein Bild im Kopf, wie die Person aussehen könnte, wie alt sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur für das Äußere. Auch wenn wir einen Namen hören, bevor wir die Person überhaupt gesehen habe, verbindet sich damit bei uns eine Vorstellung, welcher Typ Mensch sich hinter „Heiko“, „Kerstin“ oder „Ulf“ verbirgt. Sofort entsteht ein Bild im Kopf, wie die Person aussehen könnte, wie alt sie ist oder wie intelligent. Selbstverständlich halten diese Vorstellungen nicht immer der Wirklichkeit stand, das ändert aber nichts daran, dass wir Namen stets auch bestimmte Eigenschaften zuordnen. Auf der Website <strong><a href="http://www.onomastik.com" target="_blank">Onomastik</a></strong> kann man sich ein Bild davon machen, welche Vorstellungen sich mit verschiedenen Namen verbinden. Ein Onogramm bzw. onomastisches [also namenkundliches] Assoziationsdiagramm zeigt diese Wahrnehmungen und Assoziationen zu einem Namen auf. Selbstverständlich können diese Wahrnehmungen individuell stark variieren, in der Gesamtheit werden aber Tendenzen deutlich. <span id="more-486"></span></p>
<div align="center">
<a href="http://www.onomastik.com/Vornamen-Lexikon/name_3_Pierre.html" title="Vornamen Pierre"><img border=0 src="http://www.onomastik.com/Vornamen-Lexikon/Onogramme/vorname_Pierre_3.png" alt="der Vorname Pierre mit Bedeutung und Onogramm"></a><br />&#8220;Peer&#8221; gab&#8217;s leider nicht <img src='http://www.peer-spektive.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> 
</div>
<p>Das Ganze ist ein Experiment, das vom Mitmachen lebt. Jeder Besucher der Seite bekommt zufällig Namen vorgelegt, die er dann einschätzen soll. Ziel des Versuches, ist es, herauszufinden, welche Bedeutungsaspekte Namen tatsächlich vermitteln.</p>
<p>Die Hypothese der Websitebetreiber ist, dass Eigenschaften wie Alter, geschlechtliche Ausprägung oder Wohlklang über weite Teile des Namenschatzes stärker variieren, als z.B. Intelligenz, Attraktivität oder Wohlstand. Mit anderen Worten: Die „soziale“ Komponente des Namens ist in unseren Vorstellungen stärker festgelegt. </p>
<p>Auf der Seite heiß es: „&#8230; Es wäre dann davon auszugehen, dass nicht der Name einen Charakterzug einer Person bestimmt, sondern Umfeld und sozialer Status der Namengeber, also der Eltern.“ Diese Hypothese kann aus meiner Sicht mit ziemlicher Sicherheit als richtig angenommen werden, da zum Zeitpunkt der Namensvergabe – als frisch Geborenes – das Kind noch keinerlei „Charakterzüge“ aufweist, also quasi ein unbeschriebenes Blatt ist. Andersherum ist es selbstverständlich so, das der soziale Status der Eltern die Namenswahl bestimmt, man denke nur an die ganzen unseligen „Kevins“ und „Cindys“ aber auch an „noblere“ Namen wie „Maximilian&#8221; oder „Bernadette“. Intelligentere Menschen dürften sich zum Beispiel auch weniger von einer aktuellen Mode als vielmehr von dem Gedanken leiten lassen, dass das Kind den Namen sein Leben lang trägt. Auch dürfte der Wunsch eine Rolle spielen, dem Kind über die Bedeutung seines Namens etwas auf dessen Lebensweg mitzugeben. Richtig ist jedoch folgende Schlussfolgerung: „D.h. bestimmte Namen sind in bestimmten Bevölkerungsschichten weiter verbreitet und daher am ehesten mit Charakteristika assoziiert, die in diesem Teil der Bevölkerung typisch sind.“ </p>
<p>Selbstverständlich handelt es sich bei solchen Zuordnungen um Verallgemeinerungen. Trotzdem finde ich das Experiment recht interessant und werde es deshalb weiter verfolgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.peer-spektive.de/allgemein/was-wir-mit-namen-verbinden/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Privatkopien &#8211; Maß halten ist der beste Weg</title>
		<link>http://www.peer-spektive.de/kultur/privatkopien-mass-halten-ist-der-beste-weg</link>
		<comments>http://www.peer-spektive.de/kultur/privatkopien-mass-halten-ist-der-beste-weg#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Privatkopie]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkopierer]]></category>
		<category><![CDATA[Urberrechte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.peer-spektive.de/?p=415</guid>
		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die zahllosen Hinweise darauf, dass die Verletzung des Urheberrechts eine Straftat ist. Man denke nur an den Kinospot, bei dem eine Mutter mit ihren drei Kindern vors Gefängnis zieht, um dem eingesperrten Vater ein Ständchen zu bringen. Die Botschaft ist klar: Wer Filme illegal downloaded oder DVDs kopiert, ist ein Verbrecher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht, die zahllosen Hinweise darauf, dass die Verletzung des Urheberrechts eine Straftat ist. Man denke nur an den Kinospot, bei dem eine Mutter mit ihren drei Kindern vors Gefängnis zieht, um dem eingesperrten Vater ein Ständchen zu bringen. Die Botschaft ist klar: Wer Filme illegal downloaded oder DVDs kopiert, ist ein Verbrecher. Doch ist das wirklich so?<br />
Ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen, in der das Kopieren von Musik an der Tagesordnung war. Hatte ein Freund eine Platte, in deren Besitz man selbst gern wäre, die man sich aber nicht leisten konnte oder an die man Dank der Systemgrenzen nicht heran kam, so ging man zu besagtem Freund, ausgerüstet mit einer Leerkassette und bannte sich das Gewünschte auf Tape oder MC, wie manche sagen. Später dann, als die CD ihren Siegeszug antrat, war das Kopieren wesentlich leichter – wer einen Rechner hatte, hatte innerhalb weniger Minuten ein Duplikat gleicher Tonqualität, was bei Tapes meist nicht der Fall war, erhöhte sich doch mit jeder Überspielung der Rauschpegel.<br />
Im  großen Stile haben wir jedoch niemals Tonträger kopiert. Niemand aus meinem Freundeskreis sah sich angehalten, dass aktuelle Album irgendeiner Popgröße 100mal zu vervielfältigen und das Ergebnis zu einem weit unter dem Ladenpreis liegenden Obolus unters Volk zu bringen. Gerade nach 1990 konnte man solche Tonträger auf den Märkten unserer polnischen Nachbarn erstehen, ein Massenphänomen wurde zumindest bei uns nicht daraus. Ganz einfach auch deshalb, weil das Vertrauen in die Qualität der so erstandenen Ware nicht sonderlich hoch war. </p>
<p>Ganz abgesehen davon, welche <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32691/1.html" target="_blank">negativen Effekte</a> die Verfolgung von „Raubkopierern“  auf das Verhältnis zwischen Unternehmen und potentiellen Kunden hat, kann ich für mich konstatieren, dass der Austausch an Musik eher dazu geführt hat, dass ich mich wesentlich intensiver mit der Materie beschäftigte und schlussendlich mehr konsumierte. Gerade in der Adoleszenz, wenn das Geld knapp und die Offenheit groß ist, werden die entscheidenden Weichen für die Ausbildung eines eigenen Geschmacks gestellt. Wer da einhundert Prozent „gesetzeskonform“ im Sinne der Industrie agiert, der wird kaum über ein beschränktes musikalisches Weltbild hinaus kommen. Dank der so genannten <a href="http://www.privatkopie.net/" target="_blank">Privatkopie</a> eröffnen sich dem Interessierten neue Möglichkeiten, sich quasi weiterzubilden. Gefällt die Musik, kommt es auch häufig dazu, dass das Album oder einer seiner Nachfolger dann im Original angeschafft werden. Das funktioniert selbstverständlich nur, wenn der potentielle Käufer besagten Künstler kennt und eine Vorstellung davon hat, was für ein Produkt er erwirbt. Im Mainstream ließe sich argumentieren, dass diese Aufgabe von Hitparaden, Musikzeitschriften etc. übernommen wird und das ist nicht ganz falsch. Nur laufen dort meist nur die nach otimaler Zielgruppenkompatibilität ausgesuchten Singles. Ein Album, das ebenfalls verkauf werden soll und den Künstler in all seinen Facetten zeigt, besteht aber nun mal nicht nur aus ein, zwei Hits. Eine langfristige Bindung oder gar Identifikation mit dem Idol, die die Voraussetzung für dauerhaften kommerziellen Erfolg ist, lässt sich so nicht erreichen. </p>
<p>Kommen wir zurück zum Ausgangspunkt. Wir sollten uns als Konsumenten kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Wenn wir unsere Kopien nur privat nutzen, gibt es keinen Grund, uns als Verbrecher zu fühlen. Dabei sollten wir jedoch das Maß nicht verlieren. Tausende Spielfilme und zehntausende mp3s auf der Festplatte braucht kein Mensch – ganz abgesehen davon, dass den meisten schlicht die Zeit fehlen wird, sich wirklich damit zu beschäftigen. Wer seinem Jäger- und Sammlertrieb mit urheberrechtlich geschütztem Material auslebt, darf sich nicht wundern, wenn er Ärger bekommt. Die Industrie sucht noch immer krampfhaft nach Schuldigen für den Einbruch des Geschäftes. Die gleiche Industrie, die mit der Einführung der CD das massenhafte Kopieren von Tonträgern erst möglich gemacht und lange Jahre künstlerisch Wertvolles zum Wohle des schnellen Profits zurück gestellt hat. Hier wird ein letzter Abwehrkampf geführt, der schlussendlcih verloren gehen muss. Wie ein sinnvoller Ausgleich zwischen den Interessen der Künstler als Urheber, der Musikbranche als Verwerter und den Konsumenten aussehen kann, muss erst die Zukunft zeigen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.peer-spektive.de/kultur/privatkopien-mass-halten-ist-der-beste-weg/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

