Archiv für die Kategorie: “Internet”

Wer hat sich nicht schon einmal darüber aufgeregt, zumindest aber gewundert, wenn er eine komplett unpassende Werbung neben einem Online-Artikel fand. Also etwa die Anzeige für einen Urlaubsflug neben der Meldung über einen Flugzeugabsturz. Die Zeitschrift Internetworld hat auf ihrer Internetseite eine ganze Rubrik diesen „Bad Ads“ (bösen Anzeigen) gewidmet. Wie kann es aber zu solchen „Ausrutschern“ kommen.

Im Zeitungsgeschäft laufen redaktioneller und Anzeigenteil getrennt voneinander. Das muss auch so sein, denn schließlich soll die Presse ja unabhängig sein. Hat also ein Unternehmen einen Anzeigenplatz gebucht, der für gewöhnlich nach Spaltenanzahl (Breite) x Millimeter (Höhe) bezahlt wird, dann wird die Anzeige auf eine entsprechenden Seite gesetzt (z.B. im Wirtschaftsteil). Dadurch beschränkt sich der Platz für den Artikel – so zum Beispiel von 100 Zeilen ohne auf 75 Zeilen mit Anzeige. Mit anderen Worten: Es ist eigentlich nur eine Frage des Layouts. Beim Setzen der Zeitung achtet der Graphiker dann darauf, dass Anzeige und Text zusammen passen, zudem gibt es noch eine Endkontrolle durch den Chef vom Dienst, den ranghöchsten Journalisten. Aus diesem Grunde passiert es eher selten, dass „Bad Ads“ in der Zeitung auftauchen. Ganz ausgeschlossen ist solch ein Fauxpas jedoch nicht, wie das Beispiel einer eon-Werbung neben einem Artikel über das KZ Auschwitz zeigt. Der Slogan „e.on sorgt schon heute für das Gas von morgen“ bekommt in solch einer Nachbarschaft einen sehr anrüchige Deutung. Ein Fehler, der der Redaktion hätte auffallen müssen.

Warum passieren ähnliche Fehler im Internet aber öfter? Die Antwort ist recht einfach: Die Anzeigen werden automatisch nach Schlagwörtern oder „tags“ geschaltet. Wenn also die Worte „Auto“, „Unfall“ und „Sachschaden“ in einem Text vorkommen oder gar vom Redakteur als Schlagworte angelegt wurden, schaltet das System (häufig Google Adsense) die passende Anzeige dazu, zum Beispiel für eine KfZ-Versicherung. Wenn die dann mit dem Spruch wirbt „Sicherheit auf der Überholspur“ und der Unfall durch einen Raser verursacht wurde, der einen anderen Verkehrsteilnehmer von der Straße gedrängt hat, bekommt das Ganze einen faden Beigeschmack. Zwar lassen sich auch bestimmte Ausschließungs-Tags definieren, wie zum Beispiel „Tote“, um nicht in diese Falle zu tappen aber da Niemand die Anzeige redaktionell überprüft, kann die Schaltung trotzdem daneben gehen.

Wer also in Zukunft wieder solche Anzeigen sieht, der vermute dahinter nicht Boshaftigkeit oder extrem schwarzen Humor der Journalisten, sondern einfach unvollkommene Technik. Sicher wird dieses Problem irgendwann einmal behoben werden, wenn die Maschinen aus dem Text herauslesen können, ob diesem eher eine positive oder negative Konnotation zuzuordnen ist. Aber allein die schiere Masse an Websites, die automatisch mit Werbung bestückt wird, sorgt dafür, dass die „Bad Ads“ wohl nicht aussterben werden. Nobody is perfect; nicht einmal die Maschinen.

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Wer gern im Internet Musik, Bilder und andere Dateien herunterlädt, der ist sich natürlich meist bewusst, dass diese Sache nicht immer so ganz legal ist. Wie und in welcher Form Downloads legal sind, ist allerdings den Meisten nicht so wirklich klar, ganz besonders wenn es um den kostenlosen Download von Musik, Filmen und sonstigen Dingen geht.
Um eines klar zu stellen: Der Download an sich ist nicht illegal! Das kling etwas seltsam aber es ist wirklich so. Das Downloaden an sich ist nicht illegal, sondern vielmehr das Uploaden, das heißt das Bereitstellen der jeweiligen Downloads. Die meisten Fileshare-Plattformen funktionieren allerdings nach dem Prinzip, dass nur Downloaden kann, wer auch einen Upload bereit stellt.
Mit Usenet Trial, hat man die Möglichkeit, eben nur den Download zu nutzen, ohne dabei etwas hochladen zu müssen. Damit ist man mit Usenet auf der richtigen Seite und das Risiko eine Straftat zu begehen, ist damit sehr gering. Den Vorteil den man bei Usenet des weiteren hat, ist, dass es einen entsprechend genannten Usenet Trial Klienten gibt, den man ganz einfach und bequem downloaden kann. Mittels dieses Programms hat man die Möglichkeit, kostenlos mit Usenet, viel Musik und Daten zu „saugen“, ohne dass dabei ein all zu hohes Risiko herrscht. Mit einem Virenscanner und / oder einer Firewall ist man dann auf der sicheren Seite.

Aus dem Urteil des OLG Hamburg v. 14.01.2009, Az. 5 U 113/07 zur Haftung des Usenet-Providers für Urheberrechtsverletzungen:
… Zwar basiert das Geschäftsmodell eines jeden Access-Providers in gewissem Maße darauf, dass über seinen Dienst rechtswidrige Handlungen vorgenommen werden. Die Grenze des Zumutbaren wäre jedoch überschritten, wenn dem Provider deshalb eine vollständige Überprüfung sämtlichen Datenverkehrs auferlegt würde.
… Der Umstand allein, dass der Anbieter mit einem „anonymen und unzensierten“ Zugang zu „vielen Terabyte an Daten“ wirbt, ist hingegen noch nicht ausreichend, [solch] umfangreiche Prüfungspflichten zu begründen.

(Quelle: http://www.usenet-vergleichen.de/faq/)

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Leute, die Dinge ausplaudern, die eigentlich geheim bleiben sollten, sind meist nicht sonderlich beliebt. Ganz besonders dann, wenn das, was da der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, die Mächtigen schlecht dastehen lässt oder ihnen die Geschäfte durchkreuzt. Die aktuelle, weltweit beachtete Veröffentlichung der Website WikiLeaks zu geheimen Botschaften der US-Botschaften, die im Auftrag ihres Außenministeriums u.a. sogar UN-Diplomaten bespitzelten, ist in erster Linie ein Debakel für „die letzte verbliebene Weltmacht“. Und so schimpfen de Offiziellen lautstark über WikiLeaks, dessen Macher Julian Assange und über die undichten Stellen im Allgemeinen.

Selbstverständlich ist es ärgerlich für die US-Diplomatie, dass die so genannten „Cables“ bekannt geworden sind. Denn sie zeichnen ein Bild von den Vereinigten Staaten, die sich noch immer wie eine imperiale Großmacht gebärden. So wird zum Beispiel dem aktuellen deutschen Innenminister Thomas de Maizière attestiert, der habe noch “… eine steile Lernkurve vor sich“. Und warum? Weil der nämlich nicht wie sein Vorgänger Schäuble voll auf US-Linie ist und mal so mir nichts dir nichts nationale Gesetze im Kampf gegen den Terror aushebelt. Dies ist nur ein winziges Beispiel dafür, wie die USA die Welt sieht – nämlich einzig und allein aus der Sicht einer Hegemonialmacht. Und gute Verbündete sind nur diejenigen, die genau das umsetzen, was die Amerikaner für richtig halten. Die ganze Welt wird danach klassifiziert, was für das eigene Überleben notwendig ist, woran man also ein strategisches Interesse hat (z.B. bestimmte HighTech-Produkte aus Deutschland) und die es zu erhalten gilt. Der Rest ist ohne Belang aus US-Perspektive. Sehr eigentümlich, dass diejenigen, die ständig von Globalisierung reden, solch eine eingeschränkte, auf die eigene Nation bezogene Weltsicht pflegen…

Neben allerhand anderen unerhörten Dingen kann man in den entsprechenden Artikeln im Spiegel – eine der großen Medien, die Wikileaks vorab mit den brisanten Informationen bedacht hat – noch eine Sache feststellen: Es gibt in höchsten politischen Kreisen des Landes nicht wenige Denunzianten, die nichts Besseres zu tun haben, als die Amerikaner mit Interna aus dem politischen Betrieb des Landes zu versorgen (Früher hätte man so etwas übrigens als Landesverrat hart bestraft!). Die gleichen Leute, die sich über das unmenschliche Stasi-System echauffieren betätigen sich als Spitzel!

Für mich ist die aktuelle WikiLeak-Veröffentlichung ein weiterer Grund, an der aktuellen Form der Gesellschaft und der hierzulande gepflegten, so genannten Demokratie zu zweifeln. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen, ist es notwendig, dass es immer wieder Leute gibt, die den Mund aufmachen und sagen, wo die Säge klemmt und Plattformen wie WikilLeaks, die diese Informationen allen zugänglich machen…

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Today is Blog Action Day. The topic we all have to write about is “water”. So let’s go on!

Change.org|Start Petition

I’ve chosen not to tell you about the lack of water in hot regions. I haven’t experienced this yet and maybe – if I’m a lucky one – I never will. I’m living in Germany – a country, part of the Western civilization, with a 24/7-access to clear water right from the tap. We’re talking about people using “not enough water”. The saving policy of many households and the depopulation of Eastern Germany has caused a simple problem: We’re recognizing now, that the past pipeline designs are oversized and now there is not enough water flowing through the tubes, leading to more sedimentary deposition etc. This causing an additional need in maintenance and thereby higher costs. What a funny challenge compared with women daily walking miles to get a jar full of water… Den Rest des Eintrages lesen »

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Eigentlich finde ich die ganze Aktion eher etwas seltsam: Heute bekam ich eine Mail mit folgendem Inhalt:

Hallo Peer,

wir haben gesehen, dass Du am Blog Action Day 2009 zum Klimawandel teilgenommen hast und glauben, dass die folgende Aktion für Dich und Deinen Blog interessant sein könnte: Zum Tag der Tropenwälder am 14.09.2010 verschenken wir 250 von uns entwickelte PAKs, die Dir helfen Deinen Papierverbrauch zu reduzieren. Was es mit der Aktion auf sich hat und was ein PAK überhaupt ist, erfährst Du auf unserer Aktionsseite unter http://www.gruenspar.de/tropen-pak/.
Den Rest des Eintrages lesen »

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