Archiv für die Kategorie: “Internet”
Wer gern im Internet Musik, Bilder und andere Dateien herunterlädt, der ist sich natürlich meist bewusst, dass diese Sache nicht immer so ganz legal ist. Wie und in welcher Form Downloads legal sind, ist allerdings den Meisten nicht so wirklich klar, ganz besonders wenn es um den kostenlosen Download von Musik, Filmen und sonstigen Dingen geht.
Um eines klar zu stellen: Der Download an sich ist nicht illegal! Das kling etwas seltsam aber es ist wirklich so. Das Downloaden an sich ist nicht illegal, sondern vielmehr das Uploaden, das heißt das Bereitstellen der jeweiligen Downloads. Die meisten Fileshare-Plattformen funktionieren allerdings nach dem Prinzip, dass nur Downloaden kann, wer auch einen Upload bereit stellt.
Mit Usenet Trial, hat man die Möglichkeit, eben nur den Download zu nutzen, ohne dabei etwas hochladen zu müssen. Damit ist man mit Usenet auf der richtigen Seite und das Risiko eine Straftat zu begehen, ist damit sehr gering. Den Vorteil den man bei Usenet des weiteren hat, ist, dass es einen entsprechend genannten Usenet Trial Klienten gibt, den man ganz einfach und bequem downloaden kann. Mittels dieses Programms hat man die Möglichkeit, kostenlos mit Usenet, viel Musik und Daten zu „saugen“, ohne dass dabei ein all zu hohes Risiko herrscht. Mit einem Virenscanner und / oder einer Firewall ist man dann auf der sicheren Seite.
Aus dem Urteil des OLG Hamburg v. 14.01.2009, Az. 5 U 113/07 zur Haftung des Usenet-Providers für Urheberrechtsverletzungen:
… Zwar basiert das Geschäftsmodell eines jeden Access-Providers in gewissem Maße darauf, dass über seinen Dienst rechtswidrige Handlungen vorgenommen werden. Die Grenze des Zumutbaren wäre jedoch überschritten, wenn dem Provider deshalb eine vollständige Überprüfung sämtlichen Datenverkehrs auferlegt würde.
… Der Umstand allein, dass der Anbieter mit einem „anonymen und unzensierten“ Zugang zu „vielen Terabyte an Daten“ wirbt, ist hingegen noch nicht ausreichend, [solch] umfangreiche Prüfungspflichten zu begründen.
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Leute, die Dinge ausplaudern, die eigentlich geheim bleiben sollten, sind meist nicht sonderlich beliebt. Ganz besonders dann, wenn das, was da der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, die Mächtigen schlecht dastehen lässt oder ihnen die Geschäfte durchkreuzt. Die aktuelle, weltweit beachtete Veröffentlichung der Website WikiLeaks zu geheimen Botschaften der US-Botschaften, die im Auftrag ihres Außenministeriums u.a. sogar UN-Diplomaten bespitzelten, ist in erster Linie ein Debakel für „die letzte verbliebene Weltmacht“. Und so schimpfen de Offiziellen lautstark über WikiLeaks, dessen Macher Julian Assange und über die undichten Stellen im Allgemeinen.
Selbstverständlich ist es ärgerlich für die US-Diplomatie, dass die so genannten „Cables“ bekannt geworden sind. Denn sie zeichnen ein Bild von den Vereinigten Staaten, die sich noch immer wie eine imperiale Großmacht gebärden. So wird zum Beispiel dem aktuellen deutschen Innenminister Thomas de Maizière attestiert, der habe noch “… eine steile Lernkurve vor sich“. Und warum? Weil der nämlich nicht wie sein Vorgänger Schäuble voll auf US-Linie ist und mal so mir nichts dir nichts nationale Gesetze im Kampf gegen den Terror aushebelt. Dies ist nur ein winziges Beispiel dafür, wie die USA die Welt sieht – nämlich einzig und allein aus der Sicht einer Hegemonialmacht. Und gute Verbündete sind nur diejenigen, die genau das umsetzen, was die Amerikaner für richtig halten. Die ganze Welt wird danach klassifiziert, was für das eigene Überleben notwendig ist, woran man also ein strategisches Interesse hat (z.B. bestimmte HighTech-Produkte aus Deutschland) und die es zu erhalten gilt. Der Rest ist ohne Belang aus US-Perspektive. Sehr eigentümlich, dass diejenigen, die ständig von Globalisierung reden, solch eine eingeschränkte, auf die eigene Nation bezogene Weltsicht pflegen…
Neben allerhand anderen unerhörten Dingen kann man in den entsprechenden Artikeln im Spiegel – eine der großen Medien, die Wikileaks vorab mit den brisanten Informationen bedacht hat – noch eine Sache feststellen: Es gibt in höchsten politischen Kreisen des Landes nicht wenige Denunzianten, die nichts Besseres zu tun haben, als die Amerikaner mit Interna aus dem politischen Betrieb des Landes zu versorgen (Früher hätte man so etwas übrigens als Landesverrat hart bestraft!). Die gleichen Leute, die sich über das unmenschliche Stasi-System echauffieren betätigen sich als Spitzel!
Für mich ist die aktuelle WikiLeak-Veröffentlichung ein weiterer Grund, an der aktuellen Form der Gesellschaft und der hierzulande gepflegten, so genannten Demokratie zu zweifeln. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen, ist es notwendig, dass es immer wieder Leute gibt, die den Mund aufmachen und sagen, wo die Säge klemmt und Plattformen wie WikilLeaks, die diese Informationen allen zugänglich machen…
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Today is Blog Action Day. The topic we all have to write about is “water”. So let’s go on!
I’ve chosen not to tell you about the lack of water in hot regions. I haven’t experienced this yet and maybe – if I’m a lucky one – I never will. I’m living in Germany – a country, part of the Western civilization, with a 24/7-access to clear water right from the tap. We’re talking about people using “not enough water”. The saving policy of many households and the depopulation of Eastern Germany has caused a simple problem: We’re recognizing now, that the past pipeline designs are oversized and now there is not enough water flowing through the tubes, leading to more sedimentary deposition etc. This causing an additional need in maintenance and thereby higher costs. What a funny challenge compared with women daily walking miles to get a jar full of water… Den Rest des Eintrages lesen »
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Geschrieben von Peer in Internet, Umwelt, Wirtschaft, tags: Blog Action Day, Blogbeiträge, Grünspar, PAK, Papierablagekorb, Social Media, Tag der Tropenwälder, win-win
Eigentlich finde ich die ganze Aktion eher etwas seltsam: Heute bekam ich eine Mail mit folgendem Inhalt:
Hallo Peer,
wir haben gesehen, dass Du am Blog Action Day 2009 zum Klimawandel teilgenommen hast und glauben, dass die folgende Aktion für Dich und Deinen Blog interessant sein könnte: Zum Tag der Tropenwälder am 14.09.2010 verschenken wir 250 von uns entwickelte PAKs, die Dir helfen Deinen Papierverbrauch zu reduzieren. Was es mit der Aktion auf sich hat und was ein PAK überhaupt ist, erfährst Du auf unserer Aktionsseite unter http://www.gruenspar.de/tropen-pak/.
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Das Internet ist ein nur schwer zu durchschauendes, hochkomplexes Gebilde. Da niemand, der eine spezielle Information oder ein Produktangebot sucht, sofort weiß, unter welcher url er das Gesuchte finden wird, um einfach die entsprechende Adresse einzutippen, haben sich so genannte Suchmaschinen etabliert. Diese Suchmaschinen sind Programme, mit deren Hilfe sich die gewünschten Informationen im Web auffinden lassen. Die bekannteste dieser Suchmaschinen ist Google, mit deren Hilfe in Deutschland ca. 90 Prozent der Suchanfragen gestellt werden. Mit Anteilen zwischen zwei und drei Prozent müssen sich Konkurrenten wie Yahoo, Bing und T-Online bescheiden.
Nun ist es aber ein unter Laien weit verbreiteter Irrtum, dass bei einer Suchanfrage die Suchmaschine „losläuft“ und das Netz quasi live nach den gewünschten Informationen durchforstet. Wäre dies wirklich so, würden die Antworten Minuten, wenn nicht gar Stunden auf sich warten lassen. Das ist selbstverständlich unbefriedigend und nicht praktikabel. Um also Zeit zu sparen, bedarf es eines anderen Verfahrens: Google & Co. erstellen Dank komplizierter mathematischer Algorithmen ein „Spiegelbild“ des Internets, einen Katalog aller Inhalte. Selbstverständlich können nicht alle Seiten 1:1 abgelegt werden, stattdessen verkürzt man diese auf ihre wesentlichen Informationen, die dazu „verschlagwortet“ werden.
Völlig verständlich sollte ebenfalls sein, dass die Suchmaschinen nicht dazu in der Lage sind, alle neuen Inhalte sofort zu finden, sobald diese ins Netz gestellt werden. Irgendwoher benötigen sie die Information, dass es z.B. eine neue url gibt oder zusätzliche Unterseiten zu einer Website gekommen sind. Diese Aufgabe übernehmen so genannte Webcrawler oder Spider, kleine Programme, die das Netz kontinuierlich und systematisch durchforschen. Während neue Inhalte einer bekannten Seite durch Abgleich der Änderungshinweise relativ schnell entdeckt werden, kann einen komplett neue url recht lange im Netz unbemerkt bleiben, nämlich dann, wenn keinerlei andere Seite auf sie verweist. Wer also ein neues Internetangebot veröffentlicht, muss sich zum Beispiel durch Einträge in Webkataloge oder durch Verlinkung von anderen Seiten darum bemühen, gefunden zu werden.
Der Kampf um vordere Plätze
Überhaupt gefunden zu werden, ist natürlich nur die eine Seite der Medaille. Wer schon einmal mit Google nach einem Begriff gesucht hat, der weiß, dass je nachdem was man sucht, 10.000, 100.000 oder auch eine Million Ergebnisse angezeigt werden können. Erfahrungsgemäß schauen sich die Suchenden in der Vielzahl der Fälle höchstens die ersten zwei, drei Seiten dieser Ergebnislisten an, meist gar nur die ersten drei bis fünf Links. Umso wichtiger für kommerzielle Anbieter von Waren ist es, einen dieser Plätze zu belegen, zumal diese entgegen den rechts auf der Seite stehenden Anzeigen und den farbig unterlegten Anzeigen über den Suchergebnissen kostenlos sind. Dementsprechend ist in den letzten Jahren der Beruf des SEO – Search Engine Optimizers oder SEM – Search Engine Managers entstanden, der sich intensiv mit der Manipulation der Suchmaschinen beschäftigt. Dabei gibt es so genannte „White Hat“- und „Black Hat“-Techniken, erstere von den Betreibern der Suchmaschinen erlaubt, die zweiten nicht. Sollten verbotene Manipulationen von Google & Co. entdeckt werden, wird die Seite abgestraft und im schlimmsten Fall aus dem Index verbannt. Mit anderen Worten: Eine solcherart manipulierte Seite ist im Internet nicht mehr zu finden und damit quasi tot.
Besagte „White hat“-Techniken bieten SEOs jedoch noch genügend Spielraum, ihre Seite in den so genannten organischen Suchergebnissen nach vorn zu bringen. Gelegentlich veranstalten die Fachleute eigene Wettbewerbe, um ihre Fähigkeiten miteinander zu messen. Das Prinzip solch eines SEO-Contest ist immer das Gleiche. Meist lobt eine Firma ein wertvolles Produkt aus, um das gekämpft werden soll. Beim aktuellen iphone4Spiel ist dies zum Beispiel ein brandneues Apple iPhone 4, welches über 1.000 Euro wert ist. Dann wird der Contest angeschoben und Sieger ist, wer zu einem von vornherein festgesetzten Zeitpunkt mit dem Suchbegriff bei Google auf Platz eins steht. Damit das funktioniert, muss zum Einen ein künstliches „Keyword“ gewählt werden, da es kaum möglich ist, für bereits vorhandene Begriffe innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 zu kommen. „iPhone“ allein wäre also ungeeignet. Zum anderen ist es wichtig, dass die SEO-Szene von dem Wettbewerb erfährt, damit sich eine große Anzahl an Suchmaschinen-Optimierern daran beteiligt. Dies geschieht meist über entsprechende Fachforen, Seiten von SEO-Autoritäten und die virale Verbreitung im Netz. Diese Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert bei entsprechend attraktiven Preisen eigentlich immer, schließlich gehört es zu den immanenten Eigenschaften des Menschen, seine Kräfte mit anderen messen zu wollen.
Aktueller Wettbewerb: revierphone
Alle profitieren
Der Nutzeffekt für den „Spender“ des Preises ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: Bedingung eines solchen Wettbewerbes ist immer ein „Backlink“, also ein Link zurück auf das Angebot des Initiators des SEO-Wettbewerbs. Die zusätzliche Verlinkung hilft diesem dabei, zukünftig besser gefunden zu werden.
Nachwort:
Selbstverständlich ist die Darstellung der Funktionsweise der Suchmaschinen und ihrer Manipulation extrem vereinfacht. Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will, kann dazu selbstverständlich im Netz zahlreiche Hinweise finden oder sich ein Fachbuch kaufen. Für die kontinuierliche SEO-Arbeit empfiehlt sich die Zeitschrift internet world business und deren Webangebot.
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