Archiv für die Kategorie: “Internet”

Bei zwei Kommentaren war es mir aufgefallen: Statt einer url zu irgendeinem Shop oder einer Website standen dort Facebook-Profile, einer in Russland, der andere in der arabischen Welt. Das Besondere daran: Die Kommentare waren in vernünftigem Deutsch verfasst, passten aber nicht immer 100%ig zum Thema des Posts. Zudem wurden die Umlaute etc. durch kryptische Sonderzeichen ersetzt. Ein kurze Recherche brachte mich dann auf die Seite schnellze.it, die sich dieses Themas annimmt. Nach Aussage der Fachleute dient dieser Kommentar dazu, gefakte Facebook-Profile zu stärken (Backlinks!). Vermutlich werden die Kommentare per Copy & Paste von einem realen Kommentar zu einem ähnlichen Thema „entliehen“. So können die Spammer sicher sein, dass ihre Aktion nicht sofort auffällt.
Ob das für die kommentierte Seite gefährlich ist, weiß ich nicht. Da ich den Trick nicht sofort durchschaute, habe ich den ersten Kommentar freigeben und erst nach dem zweiten die Freigabe widerrufen. Mal sehen, was die nächste Zeit bringt…

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Egal ob geschäftlich oder privat – kaum jemand kann oder will ohne eigene Webseite sein. Wer nicht das Geld ausgeben will, um eine Agentur zu beauftragen, der kann sich auch selbst eine Seite erstellen, allerdings sollten dabei ein paar Punkte beachtet werden, um auch eine ansprechende Webseite als Endergebnis zu bekommen. Auch, obwohl heutzutage kaum oder sogar gar keine Kenntnisse in Bezug auf Programmiersprachen für das Internet mehr gebraucht werden und sogenannte Content Management Systeme so gut wie alles nötige übernehmen.
Viele Infos zum Webdesign erhalten Sie auf Das-Internet-Portal.de. Hier aber nun zunächst ein kleiner Ausschnitt der grundlegenden Dinge, die es zu beachten gilt.

Unverzichtbare Elemente im Webdesign

Egal ob man selbst eine Seite programmiert oder ein Content Management System benutzt, ein gewisses Maß an Stilsicherheit sollte mitgebracht werden. Sonst kann es passieren, dass eine Seite mehr nach einem Zusammenstoß mit Farbeimern aussieht. Deshalb sollten Schriftarten und Farben nur mäßig eingesetzt und auch darauf geachtet werden, dass sie zum Thema der Seite passen. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Erstellen einer Seite ist auch der richtige Inhalt. Leider ist die Tendenz mit Seiten mehr heiße Luft als wirklich inhaltlichen Mehrwert zu verbreiten steigend. Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass der Internetnutzer sich über das Netz über bestimmte Dinge informieren will, findet er diese Information nicht, so wird er die nächste Seite besuchen. Deshalb sollte man sich im Vorhinein überlegen, welche Infos will man publizieren und welche Informationen sind davon hilfreich für einen Benutzer.

Webdesign wird sozial und dynamisch

Das Internet ist ein Medium, dass nie still steht und dementsprechend muss auch der Aufbau einer Seite gestaltet werden. Deshalb sollte man sich überlegen, ob aus der eigenen Seite nicht ein Blog gemacht wird und die Leser ständig mit aktuellen Infos gefüttert werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Webdesign ist die soziale Komponente. Man sollte seinen Lesern die Möglichkeit geben entweder Kommentare zu den Beiträgen abgeben zu können der auch eine Plattform in Sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook bereitzustellen

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Längst können die Bereich Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Social Media Monitoring nicht mehr unabhängig voneinander betrachtet werden. Social Media Kampagnen beeinflussen die Ergebnisse der Suchmaschinen; Online Marketing-Aktivitäten sollten ebenso mit anderen Abteilungen abgestimmt werden. Um nicht Gefahr zu laufen, die Übersicht zu verlieren, sollten sich Unternehmen eines professionellen Social Media Monitorings bedienen.

Der Social Media Hype ist vorbei

Soziale Netzwerke sind in Deutschland in 2012 gar nicht mehr wegzudenken. Über 22 Millionen Nutzer sind bei Facebook registriert und etwa 80% davon checken täglich die Neuigkeiten auf der größten Social Media-Plattform der Welt. Auch Twitter gewinnt beständig neue Nutzer dazu und mit Pinterest erscheint bereits das nächste erfolgsversprechende soziale Netzwerk auf der Bildfläche. Social Media ist daher längst kein Hype mehr. Vielmehr begreifen Unternehmen, Personen der Öffentlichkeit oder politische Parteien die Vorzüge von Social Media und sind in Social Media aktiv.

Social Media Einfluss auf SEO

Natürlich haben auch Suchmaschinenanbieter die Wichtigkeit von Social Media-Inhalten erkannt und messen diesen besondere Bedeutung im Ranking der Suchergebnisse zu. Die Facebook-, Twitter- oder GooglePlus-Profile finden sich nicht selten unter den Top5 Ergebnissen bei einer Suchabfrage. Ebenso stark eingestuft wird Content, der häufig verbreitet oder kommentiert wird. Daher genügt heute kein Scheuklappendenken mit dem SEO-Fokus auf die eigene Homepage mehr. Wer Erfolge mit SEO erzielen möchte, muss sich an relevanten Diskussionen beteiligen und vor allem dafür sorgen, dass die eigenen Inhalte über Social Media an Relevanz gewinnen. Grundvoraussetzung dafür sind Social Sharing Buttons auf der Website, kewword-optimierte Texte auch auf den Social Media Profilen und das Nutzen von Social Bookmarking Plattformen.

Den Überblick bewahren

Social Media Monitoring ist eine effektive Lösung, um branchenrelevante Plattformen, Konversationen und User zu identifizieren. Dort kann man sich gezielt einbringen und eine Meinungsführerschaft etablieren. Weiterhin lässt sich mittels einer Social Media Analse die Verbreitung eigener Inhalte nachvollziehen.

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Wer wie ich ständig im Netz ist, der kann sich kaum noch vorstellen, wie es mal ohne war bzw. wie die Welt aussehen würde, wenn ich nicht mehr ständig www, Facebook & Co. nutzen könnte. Bisher habe ich die Nicht-Netz-Nutzer eher für eine Randgruppe gehalten und da war ich sicher auch nicht allein. Eine aktuelle Studie des Deutschen Institutes für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) Hamburg kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis: Obwohl achtzig Prozent der Deutschen ab 14 Jahre online sind, fühlen sich 39 Prozent (also fast die Hälfte der Nutzer) beim Thema Sicherheit und Datenschutz im Internet überfordert. D.h., dass diese Nutzer zahlreiche Möglichkeiten des Internets verwerfen, aus Angst, etwas falsch zu machen bzw. ihre Daten an unzuverlässiger Stelle zu übergeben. Das entscheidende Kriterium ist heute also die Souveränität des Umgangs mit dem Internet und die ist laut Studie umso stärker, umso besser sich Nutzer technisch im Internet auskennen.

Unterschieden wird in der Studie zwischen Digital Outsiders, also besagten „ängstlichen“ Internetnutzern, die zudem nur sehr selten und meist in Begleitung kundiger Personen surfen, Digital Immigrants, also denen die sich erst ins Internet einarbeiten mussten und diese heute intensiv aber skeptisch nutzen sowie den Digital Natives, die quasi mit dem Internet aufgewachsen sind. In den letzten beiden Gruppen gibt es dann wieder Unterschiede, ob der betreffende Nutzer eher vorsichtig ist oder die Risiken als gering einschätzt.

Nicht vergessen werden darf bei der Studie, dass das DIVSI-Institut sich explizit mit der Sicherheit im Internet auseinander setzt, auch wenn das Thema sicher nicht für alle Menschen gleich wichtig ist. Sicher soll auf diese Weise auch ein wenig Politik gemacht werden, es ist abzuwarten, wann Herr Gauck, Schirmherr der Studie, sich zu dem Thema äußern wird. Fakt ist aber, das Vertrauen und Sicherheit im Internet zentrale Aspekte sind. Vertrauen spielt zum Beispiel eine Rolle, wenn es darum geht, wie verlässlich Informationen sind, Sicherheit u.a. bei Zahlungsvorgängen per Netz. Da das Internet nun aber trotz der vielen kostenlosen Angebote von wirtschaftlich arbeitenden Unternehmen zur Verfügung gestellt wird – auch Wikipedia muss für die benutzten Server zahlen – muss die Politik die Rahmenbedingungen setzen, damit hier kein Wildwuchs stattfindet, denn das ist die weit größere Gefahr als die viel beschworenen „Cyberverbrecher“. Das von der Deutschen Post bezahlte DIVSI fordert deshalb auch folgerichtig „Bürger dürfen die Verantwortung für ihre Sicherheit nicht auf andere abwälzen“, doch machen wir uns nichts vor: Bevor man als technisch mäßig versierter Nutzer auch nur alle möglichen Gefahrenquellen erkannt hat, ist man schon in die Falle getappt. Wer sich noch an die zahlreichen Dialer erinnert, die vor einigen Jahren das Internet unsicher machten, der weiß auch noch, dass Telekom & Co. sich nicht an dem offensichtlichen Betrug störten, sondern ihre Kunden zur Kasse baten. Immerhin: „Die Hälfte der Bevölkerung ist überzeugt: Absolute Sicherheit im Internet kann und wird es nicht geben“, doch „Ein Drittel der Bevölkerung geht jedoch davon aus, dass dies möglich ist.“

„Vertrauen“ und „Sicherheit“ sind sehr relative Begriffe. In der heutigen Zeit ist das Vertrauen in die meisten Institutionen und Wirtschaftsunternehmen auf einen Tiefpunkt gesunken, das Internet hat zu dieser Verunsicherung auch beigetragen, ist aber andererseits nur Spiegelbild des allgemeinen Zustandes der Gesellschaft. Die Vermittlung durch und damit Abhängigkeit von einer für die meisten nur schwer oder gar nicht durchschaubaren Technik verstärkt zusätzlich die Angst, übers Ohr gehauen zu werden. Herr Gauck, für den das Internet quasi der Feind schlechthin ist, und seine Hintermänner sorgen dafür, dass die Angst nicht kleiner wird:

“Das weltweite Internet bietet alle Voraussetzungen, um die in den ersten zehn Artikeln unserer Verfassung verankerten Grundrechte aller Bürger in diesem Land auszuhöhlen. Dies gilt insbesondere für das Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit in Artikel Fünf – eine wesentliche Grundlage unserer funktionierenden Demokratie – und es gilt letztlich auch für den Kernsatz unserer Verfassung, den Artikel Eins des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.”

Qui bono? fragt man sich, wenn man solch ein hysterisches und kaum von Sachverstand geprägtes Geschreibsel liest…

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rote Tomaten

Bild: Wikipedia / Tomatoes on the bush
(from en:) Taken by en:User:Fir0002

Sicher hat sich jeder schon einmal über seltsame Texte im Internet gewundert. Für gewöhnlich sind diese Artikel nicht allzu lang, die darin enthaltenen Informationen gehen gegen Null. Die immer gleiche Phrase wird ständig wiederholt, im besten Fall noch leicht abgewandelt. Die folgenden Zeilen sollen als Beispiel dienen, zu illustrieren, was ich meine:

Rote Tomaten sind reife Tomaten

Rote Tomaten fallen im Supermarkt Dank ihrer roten Farbe auf. Denn die rote Farbe ist eine Signalfarbe. Rote Tomaten symbolisieren Frische und Energie, weshalb rote Tomaten gern gekauft werden. Rote Tomaten sind gesund, weil sie viele Vitamine enthalten. Allerdings sollte man nur rote Tomaten kaufen, weil nur rote Tomaten wirklich reif sind…“

Ich denke, das Prinzip ist klar: Die „roten Tomaten“ sind das so genannte Keyword, auf das hin der Text „optimiert“ wurde. „Wie bitte, optimiert?“ wird sich der Freund einer gepflegten Ausdrucksweise fragen, „Optimiert, wofür?“. Wie leicht zu erkennen, ist der Artikel nicht für einen Menschen geschrieben, denn weder enthält er über Allgemeinplätze hinausgehende Informationen, noch lässt er sich mit Vergnügen lesen. Geschrieben wurden die „roten Tomaten“ ausschließlich für Maschinen, genauer gesagt Suchmaschinen. Da Google mit einem Anteil von über 90 Prozent die am stärksten genutzte Suchmaschine in Deutschland ist, ließe sich auch behaupten, die Texte sind so für Google geschrieben. Das Ganze nennt man Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO (search engine optimizing).

Wozu SEO?

Wer sich ein wenig mit dem Internet beschäftigt, der weiß, dass das entscheidende daran nicht unbedingt die Infrastruktur ist, die per WLAN, Kupfer- oder Glasfaserkabel die zahllosen großen und kleinen Server weltweit untereinander und mit ihren Nutzern verbindet. Technisch ist das nicht viel spannender als das Elektrizitätsnetz. Interessant wird es mit der informellen Infrastruktur, den Kennungen und Austauschprotokollen (TCP/IP), doch hierauf will ich mich nicht allzu sehr kaprizieren, bevor ich noch Unsinn erzähle. Wen’s interessiert, der kann die wichtigen Fakten bei Wikipedia nachlesen.

Soweit so gut. Bisher haben wir also viele weltweit verteilte Rechner, die miteinander kommunizieren können und auf denen sich Informationen zu den verschiedensten Themen befinden. Wie komme ich aber an die Informationen zu meinen „roten Tomaten“, wenn ich nicht weiß, dass Gärtnermeister Müller in Salzwedel sie auf seiner Homepage mueller-tomaten.de anbietet? Weder kenne ich Herrn Müller, noch seine Homepage. Mit anderen Worten: Mir bleibt nur die Möglichkeit, z.B. bei Wikipedia reinzuschauen (wenn ich die Seite kenne) oder Adressen wie rote-tomaten.de einzutippen und zu hoffen, dass ich brauchbare Informationen finde.

Das muss ich selbstverständlich nicht tun, denn zum Glück gibt es Suchmaschinen, die eigentlich für den Erfolg des www verantwortlich sind, denn erst mit ihrer Hilfe finden wir die Informationen, die wir suchen. Doch wie funktionieren diese Wunderdinger?
Ein häufig verbreiteter Irrtum über Suchmaschinen besteht darin, dass diese das Internet nach Abschicken der Suchanfrage „live“ durchsuchen. Überlegt man genau, kommt man schnell zum Schluss, dass das nicht sein kann, denn sonst würden Google & Co. nicht so schnell eine Antwort liefern. Statt das Internet durchsuchen Suchmaschinen ihren eigenen Index, der auf den eigenen Servern liegt. Dieser Index ist so etwas wie ein Spiegelbild, eine Zusammenfassung des Netzes, ein riesengroßer Schlagwortkatalog mit Exzerpten und den entsprechenden Links, wo die Seite im Netz zu finden ist. Schlagworte oder Keywords sind die wichtigsten Elemente dieses Indexes, denn über sie (und weitere Informationen) erfolgt der Abgleich zwischen Suchanfrage und Dokumentinhalt. Wenn ich also rote Tomaten suche, schaut die Suchmaschine, für welche Dokumente die Keywords „rote“ und „Tomaten“ indiziert sind und gibt mir die entsprechenden Ergebnisse in einer Linkliste aus.
Nun gibt es im ganzen Internet nicht nur die eine Antwort auf meine Suchanfrage, sondern häufig sehr, sehr viele. Bei „rote Tomaten“ sind es derzeit etwas über 5,4 Millionen Dokumente, die Google zum Thema findet. Womit wir nach langem Bogen bei der Suchmaschinenoptimierung angekommen sind. Wer sein eigenes Nutzerverhalten beobachtet, weiß, dass er nach einer Suche kaum mehr als die Ergebnisse der ersten zwei, drei Seiten in näheren Augenschein nimmt, wenn’s noch schneller gehen soll, dann bleiben nur die wenigen Ergebnisse auf der ersten Seite „above the fold“, also die, die man ohne zu scrollen sofort auf dem Bildschirm sieht. Dass heißt, wer, um bei unserem Beispiel zu bleiben, erfolgreich im Internet rote Tomaten verkaufen will, der sollte mit seiner Seite genau hier, ganz vorn, präsent sein. Dies zu erreichen, ist die Aufgabe der Suchmaschinenoptimierer oder SEOs.

Mensch-Maschine

Eine Suchmaschine ist – wie der Name schon sagt – eine Maschine. Die indizierten Texte werden selbstverständlich nicht gelesen, sondern nach bestimmten, sehr komplexen Algorithmen untersucht: Welche Worte kehren häufig wieder, welche Worte befinden sich in den Überschriften, sind fett gekennzeichnet etc. Zusätzlich gibt es noch Informationen aus der Struktur der Websites selbst wie so genannte Metatags, die ebenfalls ausgewertet werden. Obwohl der Algorithmus wie erwähnt sehr komplex ist, haben findige Menschen längst herausgefunden, welche Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass Google & Co. die Seiten als relevant einschätzen. Wichtig dabei ist zu wissen, dass Suchmaschinen nur dann erfolgreich sind, wenn Nutzer auch das finden, was sie suchen. Google war den Konkurrenten dahingehend lange Zeit recht weit voraus, weshalb die Suchmaschine auch solch einen großen Marktanteil erringen konnte. Ein wesentliches Kriterium für diesen Erfolg war, das Google mit dem Pagerank eine Messgröße entwickelt hatte, der einer Website eine gewisse Autorität bescheinigt. Wesentliche Quelle dieser Autorität ist die Idee, dass viele Links von außen auf eine Seite zeigen, wenn die Verlinkenden diese für wichtig halten und ihren eigenen Lesern empfehlen. Womit wir wieder bei den roten Tomaten wären. Ganz viele rote-Tomaten-Links auf eine Seite sorgen dafür, dass diese für die Suchanfrage „rote Tomaten“ ganz oben steht. Was da an Text auf den verlinkenden Seiten rings um die Keywords steht, ist eigentlich egal. Soll ja sowieso niemand lesen…

Selbstverständlich ist das Thema noch ein ganzes Stück komplexer, doch das soll an dieser Stelle erst einmal genügen. Wichtig ist nur noch zu wissen, dass das Problem alles andere als statisch ist: Die Macher der Suchmaschinen sind nicht blöd und passen ihre Algorithmen an, worauf sich die SEOs neue Tricks ausdenken. Die Suchmaschinenoptimierung ist also ein ständiger Kampf zwischen den Entwicklern der Suchmaschinen, die die beste Nutzererfahrung im Sinne haben (und nebenher ihre Anzeigen einblenden wollen, mit denen sie eine Menge Geld verdienen) und den SEOs, die ihre Seite nach vorn bringen wollen. Persönlich vermute ich, dass die Zeit der schlechten SEO-Texte bald vorbei ist, denn selbstverständlich werden die Suchmaschinenentwickler danach trachten, rote-Tomaten-Texte aus dem Index zu verbannen, denn die bringen den Nutzern keinen Nutzen. Ein erstes Erdbeben hat bereits stattgefunden und unter dem Namen „Panda-Update“ für einige Unruhe in der SEO-Szene gesorgt. Im Rahmen dieser Anpassung des Google-Algorithmusses wurden massiv Websites aus dem Index gekickt, die sich auf Trendthemen stürzten, im Stile eines Frage-Antwort-Spiels hoch optimierte Seiten anboten und in deren Umfeld Werbung platzierten. Das war dann wohl zu offensichtlich und der Suchmaschinengigant schob dieser Entwicklung einen Riegel vor. Die derzeit geläufigste Form der Offpage Optimierung (also von außen, nicht auf der Seite selbst), besteht darin, Links und Artikel zu tauschen. Im Prinzip ist dies keine schlechte Idee, wenn die verlinkenden Seiten thematisch zur Zielseite passen und die Inhalte tatsächlich dem Nutzer Wissen vermitteln. Im SEO-Bereich dominieren jedoch noch immer die roten-Tomaten-Schreiber, die nach dem derzeitigen Wissensstand optimierte Artikel im Netz verbreiten. Ich bin allerdings überzeugt, dass das nicht mehr lange gut gehen wird…

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