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	<title>Peer Spektive &#187; Beziehung</title>
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		<title>Die Online-Scheidung – Ein wirklich gutes Geschäft?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 11:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere heutige Welt ich hoch technisiert. Ein Leben ohne die elektronische Datenautobahn fast gar nicht mehr denkbar. Diese Technisierung erstreckt sich auf immer mehr Bereiche unseres Lebens und der Gesellschaft. Auch alt tradierte Verfahren wie die Scheidung sind diesem Veränderungsprozess unterworfen. Diesbezüglich etabliert sich in den letzten Jahren die Online-Scheidung immer stärker in der Öffentlichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere heutige Welt ich hoch technisiert. Ein Leben ohne die elektronische Datenautobahn fast gar nicht mehr denkbar. Diese Technisierung erstreckt sich auf immer mehr Bereiche unseres Lebens und der Gesellschaft. Auch alt tradierte Verfahren wie die Scheidung sind diesem Veränderungsprozess unterworfen. Diesbezüglich etabliert sich in den letzten Jahren die Online-Scheidung immer stärker in der Öffentlichkeit, wobei der Begriff bei den meisten Menschen immer noch ein Gefühl des Unbehagens und der Skepsis hervorruft.<br />
Die <a href="http://www.scheidung-online-24.info/" target="_blank">Online-Scheidung</a> beschreibt hierbei keineswegs den Erhalt des Urteils via Internet. Vielmehr kann mit dieser modernen Variante der Scheidung die gesamte Korrespondenz mit dem Rechtsanwalt per Telefon, Fax sowie E-Mail erfolgen. Diese Vorgehensweise führt letztlich dazu, dass man neben einer Menge Zeit auch viel Geld sparen kann. Darüber hinaus ist es so möglich, die Online-Scheidung ortsunabhängig durchführen zu lassen. Demnach könnte man sich, selbst wohnhaft in München, von einem Anwalt in Hamburg betreuen lassen. Für den notwendigen Termin vor Gericht würde der Anwalt dann selbst anreisen oder einen Kollegen damit beauftragen. Dieser Aspekt ist insbesondere für Menschen aus ländlicheren Gegenden von Vorteil, denen es aufgrund der infrastrukturellen Gegebenheiten nur schwer möglich ist, die urbanen Zentren unserer Republik zu erreichen.<br />
Neben diesen signifikanten Vorteilen der Online-Scheidung muss man ferner auf die Einschränkungen des Verfahrens hinweisen. In diesem Kontext ist die Online-Scheidung fast ausschließlich für Paare geeignet, die sich bereits im Vorfeld über grundlegende Sachverhalte einig sind (Sorgerecht, Unterhalt etc.). Außerdem wird von Kritikern häufig angeführt, die Online-Scheidung würde die Anonymität verstärken und in Folge dessen die Beratung seitens des Anwalts verschlechtern. Diesbezüglich sei darauf hingewiesen, dass es auch bei einer Face-to-face Interaktion zu Beratungsfehlern kommen kann. Nicht das Medium ist ausschlaggebend für die Qualität, sondern der jeweilige Rechtsanwalt. </p>
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		<title>Deutsche Männer und die Liebe</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 09:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Weltmännertag hat das Partnervermittlungsportal ElitePartner einen Männerkompass veröffentlicht, der sich zwar nicht mit der Gesundheit dafür aber mit einer anderen wichtigen Form des männlichen Wohlbefindens befasst. Wie leicht zu erahnen geht es hierbei die Partnerschaft. Zweimal im Jahr veröffentlich Elite-Partner diese Studien zu Einstellungen, Wünschen und Lebensart von Singles – für den Männerkompass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltm%C3%A4nnertag" target="_blank">Weltmännertag</a> hat das Partnervermittlungsportal <a href="http://www.elitepartner.de/"  target="_blank">ElitePartner</a> einen Männerkompass veröffentlicht, der sich zwar nicht mit der Gesundheit dafür aber mit einer anderen wichtigen Form des männlichen Wohlbefindens befasst. Wie leicht zu erahnen geht es hierbei die <a href="http://www.ilove.de/" target="_blank">Partnerschaft</a>. Zweimal im Jahr veröffentlich Elite-Partner diese Studien zu Einstellungen, Wünschen und Lebensart von Singles – für den Männerkompass wurden die Ergebnisse von Untersuchungen aus den Jahren 2008 bis 20101 zusammengefasst. </p>
<p>Der erste Eindruck entscheidet. Punkt 1 des Kompasses widmet sich deshalb dem Äußeren der Wunschpartnerin. Kombiniert man alle Topergebnisse, so entspricht die ideale deutsche Frau den gängigen Klischees: Sie ist blond, blauäugig, schlank und 1,60 bis 1,70 Meter groß, also höchstwahrscheinlich etwas kleiner als ihr Partner. Erfreulich: Die medial heftig angepriesene &#8220;Modellfigur&#8221; – schaut man sich heute auf den Laufstegen um, sind damit wahrscheinlich die klapperdürren Kleiderständer gemeint – halten gerade einmal 5 Prozent der Herren für attraktiv. Wirklich überraschend kann ich das nicht finden.<span id="more-649"></span><br />
Spätestens beim Kleidungsstil sollten die Damen aber aufhorchen: Ein Viertel (26,7%) der Männer bevorzugt Frauen mit individuellem, ein Fünftel (20,7%) mit sportlichem Outfit. Erst an dritter Stelle folgt mit 17,9% der „modische“ Kleidungsstil! Barbie und Co. wird das nicht gefallen. </p>
<p>Als ideale Eigenschaften der Partnerin nennen über 5.800 befragte Singlemänner an erster Stelle Treue (89,7%), dann Zärtlichkeit (86,1%) und Humor (85,1%). Es folgen Weiblichkeit, Intelligenz und Leidenschaft. Erst auf Platz sieben findet sich „gut aussehend“ – mit anderen Worten: das Äußere ist nicht der primäre Entscheidungsgrund für eine Partnerin. Familienorientiert wünscht sich nur die Hälfte der Männer ihre Frauen (49,6%), beruflicher Erfolg (26,7%) und Durchsetzungsstärke (37,7%) sind Ihm an Ihr eher weniger wichtig. Ein wenig scheint hier noch das traditionelle Rollenbild durch, vom Mann als Versorger, dem seine Frau treu und ergeben ist.<br />
Löst man aus den Befragten die Akademiker (ca. 1350) heraus verschieben sich die Relationen ein wenig, die Intelligenz der Partnerin gewinnt an Bedeutung. Im Großen und Ganzen bleiben die „Anforderungen“ aber die gleichen.<br />
Die Treue, die vielen Männern an ihrer Partnerin so wichtig ist, sind sie auch selbst bereit zu halten. Immerhin behaupten über 60 Prozent dass die Treue für sie ein absolutes Muss ist. Interessant hier: ein Drittel der Befragten gab offensichtlich keine Antwort – die Alternative „ich habe Probleme mit dem Treusein“ brachte es gerade mal auf 5 Prozent.<br />
Als Gründe für die Unreue werden Zufaall „Es ist einfach so passiert“ (46%) und zu wenig Sex in der Partnerschaft (knapp 30%) genannt, ein Viertel hatte sich neu verliebt. Den „einmaligen“ Ausrutscher der Partnerin würden immerhin 43% Prozent verzeihen, wenn die Dame gesteht und Reue zeigt. Sehr realistisch ist das selbstverständlich nicht. </p>
<p>Auf der Frage nach dem Glück präferieren die Herren der Schöpfung das Zusammensein mit einer Partnerin / einem Partner und die finanzielle Unabhängigkeit. Der Frauen liebste Beschäftigung „shoppen, bummeln gehen“ findet bei den Männern nur wenig Interesse, ganz anders als die Punkte „mit Freunden Zeit verbringen“ und „meinen Hobby nachgehen“. Auch das ist nicht weiter überraschend.</p>
<p>Beim Thema „verbotene Liebe“ steht auf Platz 1 die Neigung zu jemandem, der bereits liiert ist, dicht gefolgt von der Liebe zu jemandem, mit dem man eigentlich „nur“ befreundet ist. Die Schwärmerei für Stars spielt bei Männern kaum eine Rolle – nur jeder Zwanzigste gab an, schon einmal in einen Star oder Promi verliebt gewesen zu sein. Interessant ist auch, dass immerhin knapp jeder siebte angibt, schon einmal in eine Partnerin mit komplett anderen politischen Ansichten verliebt gewesen zu sein. Auch wenn Politik in der Liebe sicher eine untergeordnete Rolle spielt, so ist für eine Partnerschaft selbstverständlich von Belang, dass die Grundwerte übereinstimmen. Spätestens bei der Erziehung von Kindern haben diese Ansichten dann auch direkten Einfluss auf das Zusammenleben. </p>
<p>Etwas überraschend ist, dass knapp zwei Drittel der Männer an „Liebe auf den ersten Blick“ glauben – eine romantische Neigung, die man eher Frauen zugesprochen hätte. Was man unter Liebe auf den zweiten Blick, an die noch immerhin mehr als die Hälfte der Männer glaubt, verstehen darf, lässt die Ergebnisübersicht allerdings offen. Vermutlich ist damit das „schrittweise“ ineinander verlieben gemeint, in die anfangs nur sympathische Kollegin, Hausbewohnerin oder Mitstudentin, die umso interessanter und attraktiver wird, je mehr man sie kennen lernt.<br />
Der „Zeitpunkt des ersten Kusses“ verteilt sich bei über 6.000 Männern entsprechend einer Gaußschen Glockenkurve mit dem Scheitel bei ca. 15 Jahren. Immerhin haben aber 3,5 Prozent schon mit sechs Jahren geküsst – in den USA wären die kleinen Knutscher vielleicht schon wegen sexueller Belästigung belangt wurden &#8211; und 0,5 Prozent erst mit über 25 Jahren! Vielleicht handelt es sich bei letzteren um christliche Fundamentalisten, die sich für die Ehe aufsparen wollen oder einfach nur um ganz arme Pechvögel. Persönlich kann ich mir kaum vorstellen, dass man solange ungeküsst durchs Leben gehen kann. Wenn ich mich recht erinnere, war ich 13 oder 14 beim ersten Kuss – womit ich so ziemlich im Schnitt liege. </p>
<p>Die größte Überraschung aus meiner Sicht: Nach der Anzahl der bisherigen Partnerschaften befragt, geben 10 Prozent „keine“ an, mehr als 50 Prozent eine bis vier. Damit kämen wir in etwa auf die 60 Prozent Männer denen Treue wichtig ist <img src='http://www.peer-spektive.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Die Ladykiller scheinen die deutschen Männer also nicht zu sein, wobei unklar ist, ob hier zwischen Beziehungen und Affären unterschieden wurde. Knapp 5 Prozent der Herren zeigten sich einigermaßen unstet mit zehn und mehr Beziehungen. </p>
<p>Alles in allem eine recht interessante Studie, die zeigt, dass der deutsche Singlemann hinsichtlich seiner ästhetisch Präferenzen zwar eher leicht durchschaubar ist, dafür aber bei der Treue punktet. Er scheint sich selbst mehr als der romantische Typ zu sehen, der für seine Partnerin sorgt und an dessen Schulter sie sich anlehnen kann. Wichtig für eine gute Partnerschaft ist ihm zudem, dass sie ihm Freiheit für Hobby und Freunde lässt. Mit anderen Worten: Man kann sich den deutschen Mann als „gemütlichen Bär“ vorstellen, der ab und zu auch gern einmal am Honig naschen würde, dies aber in der Realität nicht allzu oft tut. </p>
<p>Zugabe:<br />
<a href="http://www.presseportal.de/pm/32102/1709284/statistisches_bundesamt/" target="_blank">statistische Informationen zur Gesundheit der Männer </a>/ Weltmännertag</p>
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		<title>Wo findet man die richtigen Liebessprüche?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 09:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem Einen oder Anderen fällt es manchmal schwer, mehr von seiner romantischen Seite zu zeigen. Ein guter Weg um dies zu ändern, sind Liebessprüche. Ob als SMS, E-Mail, auf Social-Network-Webseiten oder einfach persönlich mitgeteilt: Liebessprüche eignen sich in vielen Situationen, um dem Partner zu zeigen, wie sehr man ihn gern hat. Doch was, wenn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Einen oder Anderen fällt es manchmal schwer, mehr von seiner romantischen Seite zu zeigen. Ein guter Weg um dies zu ändern, sind <a href="http://www.xn--liebessprche-llb.net/" target="_blank">Liebessprüche</a>. Ob als SMS, E-Mail, auf Social-Network-Webseiten oder einfach persönlich mitgeteilt: Liebessprüche eignen sich in vielen Situationen, um dem Partner zu zeigen, wie sehr man ihn gern hat. Doch was, wenn der richtige Spruch fehlt und man keine geeigneten Zeilen schreiben kann?</p>
<p>Hier kann das Internet eine große Hilfe sein. Viele verschiedene Seiten rund ums Thema Liebessprüche bieten viele kreative Sprüche, die für jede Gelegenheit geeignet sind. Ob persönlich oder über andere Kommunikationsmittel, Liebessprüche eignen sich immer. Oft sind diese auch mit einem gemalten Bild, einer besonderen Fotografie oder einer Collage beziehungsweise eines bearbeiteten Bildes verbunden, die den Hintergrund der Liebessprüche noch verdeutlicht. Des Weiteren gibt es auf manchen Webseiten digitale Grußkarten, die Liebessprüche enthalten und die man direkt an die E-Mail-Adresse des Anderen schicken kann. Auch diese sind meist sehr liebevoll gestaltet. Wer sonst eher zurückhaltend ist mit Liebesgeständnissen, der sollte vielleicht darauf achten, die Liebessprüche nicht ins Kitschige laufen zu lassen. Doch gerade solchen Menschen seien Liebessprüche ans Herz gelegt, da es meist leichter fällt, romantische Inhalte in dieser Form auszudrücken.<span id="more-595"></span></p>
<p>Und wer trotz all dem noch immer nicht die geeigneten Liebessprüche gefunden hat, der sollte sich überlegen, ob er nicht doch selbst zum Stift greifen und einige persönliche Zeilen schreiben sollte. Denn die Liebessprüche, die persönlich verfasst wurden, kommen besser an. Und bei diesen ist weniger das perfekte Reimen von Bedeutung, als die Geste, dem Partner etwas Kreatives von sich zu bieten. Denn alleine das Mitteilen ist ein Teil des Sinns der Liebessprüche. Und ein persönlicher Bezug zum Partner wiegt eine schlechte Reimkunst auf jeden Fall auf.</p>
<p>Danke für die <a href="http://www.unique-network.de/" target="_blank">Texterstellung</a> an Unique-network.de</p>
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		<title>Die Ossis sind schuld</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 15:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Westdeutsche auf Ostdeutsche schauen, dann sehen sie diese vor allem als Ewiggestrige, die ihrem plüschigen DDR-Sozialismus nachtrauern. Angeblich könne sich rund ein Viertel der Ex-DDR-Bürger nicht von der guten alten zeit trennen. Dies zeigt wieder einmal schön ein aktueller Kommentar von Martin Kessler aus der Rheinischen Post. Als erstes stellt sich mir eine ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Westdeutsche auf Ostdeutsche schauen, dann sehen sie diese vor allem als Ewiggestrige, die ihrem plüschigen DDR-Sozialismus nachtrauern. Angeblich könne sich rund ein Viertel der Ex-DDR-Bürger nicht von der guten alten zeit trennen. Dies zeigt wieder einmal schön ein aktueller <a href="http://www.presseportal.de/pm/30621/1637059/rheinische_post" target="_blank">Kommentar von Martin Kessler</a> aus der Rheinischen Post.<br />
Als erstes stellt sich mir eine ganz naheliegende Frage: Hat diese Zahlen eigentlich schon einmal jemand ins Verhältnis dazu gesetzt, wie viele Westdeutsche nach dem zweiten Weltkrieg der Meinung waren, dass unter Hitler nicht alles schlecht gewesen sei? Vielleicht ist dieser Anteil an Nostalgikern, die nur die guten Dinge sehen wollen und die schlechten ausblenden ja eine ganz normale menschliche Konstante? Vielleicht sagt der Anteil aber auch etwas darüber aus, für wie viele Menschen sich die  Hoffnungen auf Verbesserung nicht erfüllt haben? Vielleicht sind die Ostalgiker vor allem alte Menschen, die einfach mit den Veränderungen nicht mehr zurecht kommen, wie ältere Menschen allgemein mehr Probleme damit haben, sich an neue Lebensumständen anzupassen.</p>
<p>Was die meisten „Besserwessis“ übersehen, ist die Tatsache, dass sie im derzeit herrschenden Gesellschaftssystem aufgewachsen sind und somit alle Zeit hatten, sich mit den Gepflogenheiten vertraut zu machen. Auch wurde ihr Charakter entsprechend geprägt. Ältere Ostdeutsche haben oft das Problem, dass die erlernten Verhaltensweisen nicht mehr taugen. Gerade im wirtschaftlichen Bereich sind sie eher zögerlich und unselbstständig. Kein Wunder, dass die Westdeutschen sie für ein bisschen beschränkt halten. Ob die Kritiker allerdings selbst zu einer solchen Anpassungsleistung fähig gewesen wären, diese Frage stellen sie sich wohl eher selten bis gar nicht. </p>
<p>Als eher belustigend in besagtem Kommentar finde ich die Aussage „vom riesigen Wohlstandsgefälle gegenüber dem Westen“. Heute haben wir dieses Wohlstandsgefälle innerhalb der Gesellschaft. Ob das so viel besser ist, wage ich zu bezweifeln. Andererseits ist dem Kommentator wohl auch kaum bewusst, dass nicht wenige Ostdeutsche die kapitalistische Konsumgesellschaft als kalt und maßlos empfinden und sie deshalb ablehnen. Zu Recht, wie ich finde. Die Idee eines „dritten Weges“, die in der Zeit der Wendewirren insbesondere in bürgerbewegten Kreisen umher schwirrte ist Herrn Kessler sicher noch nie gekommen. Es ist aber auch nicht alles gut im Westen. </p>
<p>Regelrecht boshaft ist die Passage, in der die Kosten vorgerechnet werden: „Die Reparatur der schlimmsten Mängel kostete den Westen bis heute mehr als 1,2 Billionen Euro.“ Das ist so nicht richtig, denn die Kosten haben die <strong>deutschen</strong> Steuerzahler, also nach der Einverleibung, äh Einheit auch die Ostdeutschen, getragen. Nicht zu reden von den zahllosen westdeutschen Firmen, die vom neuen Absatzmarkt profitierten, nachdem die rentablen Reste der DDR-Volkswirtschaft entweder verhökert oder zerschlagen wurden. </p>
<p>Dass die deutsche Einheit noch nicht wirklich vollzogen ist, ist nicht allein Fehler der Ostdeutschen, der Anteil der Wessis ist mindestens ebenso groß. Es bringt daher nichts, ständig mit dem Finger auf den anderen zu zeigen, vielmehr ist es endlich an der Zeit, die Gräben zu schließen und das sind vor allem soziale Gräben. Das ungerechte Sparprogramm der Bundesregierung macht da aber wenig Hoffnung. In Abwandlung eines Spruches aus einem meiner Lieblingsfilme – „Was tun, wenn’s brennt?“ – möchte ich daher diese Meinungsäußerung mit einem Satz beenden, den sich die Herren von der Rheinischen Post hinter den Spiegel stecken sollten: „Die Grenzen verlaufen längst nicht mehr zwischen Ost und West, sondern zwischen denen, die’s geschafft haben und denen, die es nicht geschafft haben.“</p>
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		<title>Zum Glück bin ich kein Promi</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ewan McGregor]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Klatsch und Tratsch verdient eine Menge Leute Geld und das nicht einmal schlecht. Das geht natürlich nur, weil eine Nachfrage existiert. Wenn all die Millionen Leser der Yellow Press statt an Gerüchten über Stars an Hintergrundinformationen über die Situation im Irak, an Fakten zum Thema Atomausstieg oder an Analysen zu Vor- und Nachteilen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Klatsch und Tratsch verdient eine Menge Leute Geld und das nicht einmal schlecht. Das geht natürlich nur, weil eine Nachfrage existiert. Wenn all die Millionen Leser der Yellow Press statt an Gerüchten über Stars an Hintergrundinformationen über die Situation im Irak, an Fakten zum Thema Atomausstieg oder an Analysen zu Vor- und Nachteilen der Kopfpauschale für das Gesundheitssystem interessiert wäre, dann gäbe es all die Zeitungen und Zeitschriften nicht. Die existieren aber immer noch und das liegt am Klatschbedürfnis der Menschen. Ist ja im Prinzip auch nicht allzu schlimm, wenn Müller und Meyer über Schulze tratschen. So interessant ist Schulze dann auch wieder nicht und damit verebbt das Gerede meist nach kurzer Zeit.<br />
Versetzt man sich jedoch in die Rolle eines Prominenten, dann sieht das schon anders aus, denn wer gelegentlich oder oft auf Bildschirm oder Kinoleinwand präsent ist, dem ist Aufmerksamkeit in allen Lebenslagen sicher. Derzeit steht der schottische Schauspieler Ewan McGregor (u.a. Star Wars, Train Spotting) im „centre of attraction“, wurde der verheiratete Mime doch eng umschlungen mit Kollegin Mélanie Laurent in Paris gesehen und fotografiert. Die <a href="http://www.gala.de/stars/news/92723/Ewan-McGregor-Ein-Faible-fuer-Franzoesinnen.html" target="_blank">Society-Presse spekuliert</a> nun darüber, ob der Vater zweier Kinder eine Affäre am Laufen hat oder ob das Ganze harmlos ist. Eine Spekulation, an der ich mich nicht beteiligen möchte, da ich keinerlei Einblick in das Liebesleben McGregors habe – wie höchstwahrscheinlich auch die meisten „Experten“ nicht. Ich stelle mir nur vor, was wäre wenn ich am morgen die Emails checke und im Newsletter einer großen Klatschzeitung Bilder von mir und einer Dame sehe, Arm in Arm. Und mir dabei vorstelle, dass meine Frau, meine Kollegen, Freunde und Bekannte das ebenfalls sehen. Da kann man nur hoffen, dass die Fotografen so fair waren, Herr McGregor darüber zu informieren, dass er „abgeschossen“ wurde. Damit wäre ihm wenigstens die Möglichkeit gegeben, seiner Frau zu beichten und um Verzeihung zu bitten – immer vorausgesetzt es ist überhaupt etwas passiert &#8211; bevor die beim Morgenkaffee aus den Schuhen kippt und sich gleich auf <a href="http://www.romantik-50plus.de" target="_blank">Partnersuche</a> macht.<br />
Eine Gefahr besteht immer bei dieser überhitzten Berichterstattung über die Stars. Möglicherweise sind solche „Aufreger“ nämlich inszeniert und der „betroffene“ Schauspieler sitzt lachend im Kreise seiner Familie und freut sich über die zusätzliche Popularität&#8230;</p>
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