Archiv für Juli 2010

In Kürze wird das Europäische Patentamt eine weitreichende Entscheidung treffen, die unser aller Leben beeinflussen könnte. Es geht grob gesprochen darum, ob Unternehmen Patente auf Tiere und Pflanzen zugesprochen bekommen. Und dabei geht es nicht um gentechnisch veränderte Lebewesen, sondern um solche, die das Ergebnis einer konventionellen Züchtung sind.
Patentiert werden sollen vor allem für den Menschen als Lebensmittel nutzbare Pflanzen und Tiere, womit man die Landwirtschaft, die ja letztendlich unser aller Ernährung dient, in die Hände einiger Großkonzerne geben würde. Denn genau die sind es, bekannte Namen wie Monsanto oder Bayer, die versuchen Dank Patenten ihre Allmachtsphantasien durchzusetzen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Das Internet ist ein nur schwer zu durchschauendes, hochkomplexes Gebilde. Da niemand, der eine spezielle Information oder ein Produktangebot sucht, sofort weiß, unter welcher url er das Gesuchte finden wird, um einfach die entsprechende Adresse einzutippen, haben sich so genannte Suchmaschinen etabliert. Diese Suchmaschinen sind Programme, mit deren Hilfe sich die gewünschten Informationen im Web auffinden lassen. Die bekannteste dieser Suchmaschinen ist Google, mit deren Hilfe in Deutschland ca. 90 Prozent der Suchanfragen gestellt werden. Mit Anteilen zwischen zwei und drei Prozent müssen sich Konkurrenten wie Yahoo, Bing und T-Online bescheiden.

Statistik

Nun ist es aber ein unter Laien weit verbreiteter Irrtum, dass bei einer Suchanfrage die Suchmaschine „losläuft“ und das Netz quasi live nach den gewünschten Informationen durchforstet. Wäre dies wirklich so, würden die Antworten Minuten, wenn nicht gar Stunden auf sich warten lassen. Das ist selbstverständlich unbefriedigend und nicht praktikabel. Um also Zeit zu sparen, bedarf es eines anderen Verfahrens: Google & Co. erstellen Dank komplizierter mathematischer Algorithmen ein „Spiegelbild“ des Internets, einen Katalog aller Inhalte. Selbstverständlich können nicht alle Seiten 1:1 abgelegt werden, stattdessen verkürzt man diese auf ihre wesentlichen Informationen, die dazu „verschlagwortet“ werden.

Völlig verständlich sollte ebenfalls sein, dass die Suchmaschinen nicht dazu in der Lage sind, alle neuen Inhalte sofort zu finden, sobald diese ins Netz gestellt werden. Irgendwoher benötigen sie die Information, dass es z.B. eine neue url gibt oder zusätzliche Unterseiten zu einer Website gekommen sind. Diese Aufgabe übernehmen so genannte Webcrawler oder Spider, kleine Programme, die das Netz kontinuierlich und systematisch durchforschen. Während neue Inhalte einer bekannten Seite durch Abgleich der Änderungshinweise relativ schnell entdeckt werden, kann einen komplett neue url recht lange im Netz unbemerkt bleiben, nämlich dann, wenn keinerlei andere Seite auf sie verweist. Wer also ein neues Internetangebot veröffentlicht, muss sich zum Beispiel durch Einträge in Webkataloge oder durch Verlinkung von anderen Seiten darum bemühen, gefunden zu werden.



Der Kampf um vordere Plätze

Überhaupt gefunden zu werden, ist natürlich nur die eine Seite der Medaille. Wer schon einmal mit Google nach einem Begriff gesucht hat, der weiß, dass je nachdem was man sucht, 10.000, 100.000 oder auch eine Million Ergebnisse angezeigt werden können. Erfahrungsgemäß schauen sich die Suchenden in der Vielzahl der Fälle höchstens die ersten zwei, drei Seiten dieser Ergebnislisten an, meist gar nur die ersten drei bis fünf Links. Umso wichtiger für kommerzielle Anbieter von Waren ist es, einen dieser Plätze zu belegen, zumal diese entgegen den rechts auf der Seite stehenden Anzeigen und den farbig unterlegten Anzeigen über den Suchergebnissen kostenlos sind. Dementsprechend ist in den letzten Jahren der Beruf des SEO – Search Engine Optimizers oder SEM – Search Engine Managers entstanden, der sich intensiv mit der Manipulation der Suchmaschinen beschäftigt. Dabei gibt es so genannte „White Hat“- und „Black Hat“-Techniken, erstere von den Betreibern der Suchmaschinen erlaubt, die zweiten nicht. Sollten verbotene Manipulationen von Google & Co. entdeckt werden, wird die Seite abgestraft und im schlimmsten Fall aus dem Index verbannt. Mit anderen Worten: Eine solcherart manipulierte Seite ist im Internet nicht mehr zu finden und damit quasi tot.
Besagte „White hat“-Techniken bieten SEOs jedoch noch genügend Spielraum, ihre Seite in den so genannten organischen Suchergebnissen nach vorn zu bringen. Gelegentlich veranstalten die Fachleute eigene Wettbewerbe, um ihre Fähigkeiten miteinander zu messen. Das Prinzip solch eines SEO-Contest ist immer das Gleiche. Meist lobt eine Firma ein wertvolles Produkt aus, um das gekämpft werden soll. Beim aktuellen iphone4Spiel ist dies zum Beispiel ein brandneues Apple iPhone 4, welches über 1.000 Euro wert ist. Dann wird der Contest angeschoben und Sieger ist, wer zu einem von vornherein festgesetzten Zeitpunkt mit dem Suchbegriff bei Google auf Platz eins steht. Damit das funktioniert, muss zum Einen ein künstliches „Keyword“ gewählt werden, da es kaum möglich ist, für bereits vorhandene Begriffe innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 zu kommen. „iPhone“ allein wäre also ungeeignet. Zum anderen ist es wichtig, dass die SEO-Szene von dem Wettbewerb erfährt, damit sich eine große Anzahl an Suchmaschinen-Optimierern daran beteiligt. Dies geschieht meist über entsprechende Fachforen, Seiten von SEO-Autoritäten und die virale Verbreitung im Netz. Diese Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert bei entsprechend attraktiven Preisen eigentlich immer, schließlich gehört es zu den immanenten Eigenschaften des Menschen, seine Kräfte mit anderen messen zu wollen.

Aktueller Wettbewerb: revierphone


Alle profitieren

Der Nutzeffekt für den „Spender“ des Preises ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: Bedingung eines solchen Wettbewerbes ist immer ein „Backlink“, also ein Link zurück auf das Angebot des Initiators des SEO-Wettbewerbs. Die zusätzliche Verlinkung hilft diesem dabei, zukünftig besser gefunden zu werden.

Nachwort:
Selbstverständlich ist die Darstellung der Funktionsweise der Suchmaschinen und ihrer Manipulation extrem vereinfacht. Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will, kann dazu selbstverständlich im Netz zahlreiche Hinweise finden oder sich ein Fachbuch kaufen. Für die kontinuierliche SEO-Arbeit empfiehlt sich die Zeitschrift internet world business und deren Webangebot.

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Quadratisch, praktisch, gut: Bekannt aus der Werbung für eine Schokoladenmarke gilt dieser Slogan auch für die Holzkugelbahnen des Schweizer Unternehmens Cuboro AG.

Die Cuboro AG hat seit 1997 ihren Sitz in Hasliberg Reuti im Berner Oberland und vertreibt von dort aus neben hochwertigen Holzspielsachen wie dem cuboro und cugolino-Kugelbahnsystemen, die Strategiespiele babel und babel pico, das Puzzlespiel Alhambra sowie japanische Präzisionsmurmeln.

Bereits 1976 hatte Firmengründer Matthias Etter die Kugelbahn cuboro bei seiner Arbeit mit Sonderschulkindern als einfaches Lernspiel mit wenigen Elementen (Würfel mit Rinnen und Tunnels) entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Über die nächsten drei Jahrzehnte baut er mit seinem Team zusammen an immer weiteren Varianten. Bis heute wurden aus den wenigen Elementen 82 Varianten, die im Standardkasten und in weiteren Zusatzkästen erhältlich sind.
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Es ist schon unglaublich, womit sich hohe deutsche Gerichte beschäftigen müssen. Seit über vier Jahren ist bei Bundesgerichtshof (BGH) und dem Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) ein Verfahren anhängig zwischen der schweizerischen Firma Lindt & Sprüngli und Riegelein. Der Streitgegenstand: ein goldener Schokoladenosterhase.
Die Schweizer sehen in dem Produkt von Riegelein einen Verstoß gegen das Markenrecht. Zu ähnlich wären die Hohlkörper und es bestünde Verwechslungsgefahr. Bereits mehrfach wurde die Verhandlung zur Entscheidung zwischen den beiden Instanzen OLG und BGH hin- und herverwiesen, weil Lindt & Sprüngli die Entscheidung zu ihren Ungunsten nicht akzeptieren wollen. Dabei haben die Richter vom BGH trotz der erneuten Revision durchblicken lassen, dass sie die bisherigen Urteile des OLG Frankfurt für richtig halten, nur die Begründung des OLG sei zu dürftig.
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Wer sich auch nur ein wenig für den Finanzmarkt interessiert, dem ist in den letzten Monaten nicht entgangen, dass bei sicheren Geldanlagen nur noch geringe Renditen und Zinserträge zu erzielen sind. Viele Verbraucher stellen sich die Frage, was Sie mit ihrem Ersparten anstellen sollen.
Das Thema geht inzwischen so weit, dass Fachautoren zahlreiche Bücher über Geldanlagen in der Finanzkrise veröffentlicht haben. Von Karl. H. Lindmayer stammt beispielsweise das Buch mit dem Titel „Geldanlage und Steuer 2010: So vermeiden Sie Ihre persönliche Finanzkrise“.
Grundsätzlich sollten sich Verbraucher von den zahlreichen Meldungen und Berichten nicht verunsichern lassen. Skeptisch werden und Hinterfragen ist aktuell jedoch ein Muss. Zahlreiche Anleger flüchteten aufgrund Expertenempfehlungen in Gold oder andere Edelmetalle – hierzu hat jeder eine andere Meinung, inzwischen sollte man aufgrund des sehr hohen Preises hiervon eher absehen oder nur einen geringen Teil des Geldes investieren.


Einfache Finanzprodukte wie Festgeld und Tagesgeld

Wer vor rund 1-2 Jahren ein Tagesgeldkonto eröffnen wollte, hatte die Wahl, ob er sich für ein Angebot mit 4%, 5% oder 6% Zinsen entscheidet. Das gleiche Spiel fand auf dem Markt für Festgeldanlagen statt.
Verbraucher die sich frühzeitig mit einer langfristigen Festgeldanlage eingedeckt haben, profitieren aufgrund der festgeschrieben Zinsen noch heute hiervon. Anders sieht es für Freunde des Tagesgeldkontos aus, hier liegt das Zinsniveau inzwischen bei durchschnittlich geringen 1,50% p.a.
Das sich die Konditionen langsam wieder verbessern könnten, zeigt die gestern neu gestartete GE Capital Direkt aus Mainz. Die Bank lockt nun Neukunden mit einem überdurchschnittlich hohen Zins von 2,25%. Hier bleibt jedoch abzuwarten, wie lange das Tagesgeld der GE Capital Direkt tatsächlich zu diesen Konditionen angeboten werden kann. Möglicherweise möchte man zum Start nur auf sich aufmerksam machen und senkt die Zinsen in wenigen Wochen.


Aktien nur für erfahrene Anleger

Ähnlich wie sich die Zinsen beim Tagesgeld und Festgeld verschlechtert haben, sind auch zahlreiche Aktienkurse in den Keller gefallen. Hier sehen viele Verbraucher eine Chance zu einem günstigen Kurs in den Aktienmarkt einzusteigen und bei steigenden Kursen ihre Wertpapiere gewinnbringend zu verkaufen.
Wer auf die richtigen Unternehmen setzt, kann hiermit zweifelsfrei deutlich bessere Renditen als mit Festgeld- und Tagesgeldanlagen erzielen. Doch was sind die richtigen Unternehmen? Anleger ohne Erfahrungen am Börsenmarkt und Interesse an der Wirtschaft sollten der Versuchung wiederstehen oder zunächst mit Börsenspielen, wie beispielsweise mystocks.com, ihr Können überprüfen.


Tendenz: Geld kurzfristig anlegen

Die EZB wird nach Meinungen vieler Wirtschaftswaisen erst Anfang bis Mitte 2011 den Leitzinssatz anheben. Ist dies geschehen, werden die Banken relativ schnell ihre Konditionen für Geldanlageprodukte verbessern. Wer sein Geld zu diesem Zeitpunkt fest angelegt hat, wird das Nachsehen haben. Derzeit ist es ratsam „flüssig zu bleiben“ und sein Geld auf Tagesgeldkonten oder kurzfristigen Festgeldkonten zu parken um bei steigenden Zinsen flexible reagieren zu können.

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