Archiv für 12. Februar 2010

Zu keiner Zeit waren Informationen so wichtig wie heutzutage. Nicht umsonst sprechen wir von der derzeitigen als einer „Informationsgesellschaft“. Die Nachrichten aus aller Welt, aus einer uns interessierenden Branche oder über politische Entscheidungen bekommen wir meist kostenfrei aus Radio, Fernsehen und Zeitung. In den letzten Jahren läuft das Internet den „klassischen Medien“ jedoch in zunehmendem Maße den Rang ab, gerade junge Menschen informieren sich hauptsächlich und oftmals ausschließlich auf elektronischem Wege. In Punkto Schnelligkeit und „Spezialisierung“ – also Informationen die aufgrund ihrer Relevanz für eine sehr kleine Zielgruppe in den klassischen Medien meist untergehen, ist das Internet unschlagbar.
Doch aktuelle Nachrichten allein sind nicht ausreichend, der Informierte muss sein Wissen auch einordnen können. Dass heißt sowohl in Bezug auf den Sachverhalt – welche Bedeutung hat die Nachricht, wie ergänzt sie das Gesamtbild oder widerspricht meinen Vorstellungen – als auch in Bezug auf die Quelle. Zwar genügen Nachrichten im Allgemeinen dem Anspruch der sachlichen Information, doch jeder, der schon einmal journalistisch gearbeitet hat, wird bestätigen, dass die Nachricht wesentlich von ihrem Verfasser und dem Medium abhängt. Mit dem sie transportiert wird. Das Medium bestimmt unter anderem die Sprache und die Komplexität der Nachricht. Während in einem Fachmagazin vorausgesetzt werden kann, dass die Leser das gängige Vokabular kennen und an spezielleren Fragestellungen interessiert sind, muss das gleiche Thema in einer Publikumszeitschrift ausführlicher erklärt und zudem auf ein bestimmtes Maß vereinfacht wiedergegeben werden. Doch auch innerhalb eines Mediums gibt es Unterschiede, die viel mit den persönlichen Prioritäten des Verfassers zu tun haben. Der Journalist ist der „Filter“, der die Menge an Informationen zur Nachricht verdichtet. Selbstverständlich muss er dabei bestimmte formelle Anforderungen erfüllen (die berühmten „fünf W“s), doch die Form der Präsentation – egal ob als Ansage im Fernsehen / Internet / Radio oder die Niederschrift in Textform – sind persönlich geprägt.
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt bei der Bewertung von Nachrichten ist der, der Glaubwürdigkeit. Ein Medium, dass viele seiner Meldungen dementieren muss, büßt diese schnell ein aber auch ohne solch dramatische Fehlgriffe vertraut jeder Mensch dem einen Medium mehr, dem anderen weniger. So haben „taz“ oder „Zeit“ ein völlig anders Leserklientel als zum Beispiel „Welt“ oder „FAZ“. Denn die Medien bieten uns häufig nicht nur die Nachricht sondern auch Interpretationsansätze, die den nackten Fakten dank individueller „Filter“ eine Wertigkeit zuordnen. Und das ist es auch, was die Konsumenten der Nachricht wünschen: eine Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. An jedem Einzelnen liegt es, dass er nicht alle Nachrichten als gegeben hinnimmt, sondern dort wo er kann, die Probe aufs Exempel macht und bereit ist, seine Ansichten zu überdenken, wenn neue Informationen nicht ins Bild passen.

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Gutscheine sind ein probates Mittel des Handels, Kundschaft anzulocken. In „realen Leben“ wie im Internet dienen die Gutscheine vor allem dazu, neue Kundschaft ins Geschäft oder eben auf die Website zu locken. Während Läden an die Kundschaft herantreten müssen, indem sie zum Beispiel Anzeigen in Zeitungen schalten, Coupons beilegen oder meist gut aussehende junge Damen durch die Einkaufspassagen schicken, die das Werbematerial verteilen, lassen sich im Internet die Gutscheine relativ leicht an den Mann und die Frau bringen. Ein Klick auf ein entsprechendes Banner oder das Versenden einer Mail zum Beispiel als Dank für eine Anmeldung bei einem Newsletter genügt meist, um den potentiellen Kunden zum shoppen zu animieren. Manch Gutschein wird direkt durch so genannte Cookies, kurze Einträge zum Informationsaustausch zwischen Computerprogrammen, eingelöst, andere erst durch die Eingabe zugesendeter Codes. Während erstere Rabatte allen Nutzern gleichermaßen gewährt werden, sind Code-Gutscheine individualisiert.
Da die Zahl der Onlineshops nahezu unüberschaubar ist, gibt es auch endlos viele Gutscheinangebote. Wem die Jagd nach Schnäppchen zu aufwendig ist, der kann sich auf die Spürnasen von Rabatt- und Gutscheinseiten wie Value Voucher verlassen. Die Betreiber durchstöbern das Netz nach aktuellen Gutscheinen und Sonderangeboten und präsentieren ihre Funde den Lesern in Form von Datenbanken und Blogs. Letztere verfügen über so genannte Rss-Feeds, mit deren Hilfe man auf dem Laufenden bleiben kann, ohne ständig die Seite nach Neuerungen durchstöbern zu müssen.

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