Archiv für Januar 2010

Wenn Menschen zu Tode kommen ist das Alles andere als lustig, da sind sich sicher die meisten einig. Trotzdem hat die Organisation „Darwin Award“ weltweit zahlreiche Fans, denn die hier zusammengetragenen Arten des Ablebens zeigen, dass es der „Krone der Schöpfung“ häufig genug an Intelligenz fehlt. Geehrt werden besonders schwachsinnige Zeitgenossen, die sich dank ihrer Blödheit ins Jenseits befördert haben und damit ihre Erbanlagen dem menschlichen Genpool entzogen. Die Hoffnung der Preisverleiher: Die menschliche Dummheit möge Dank dieser heldenhaften Selbstentleibung aussterben. Doch auch 2009 fanden die „Darwinisten“ wieder ihre Preisträger, die zum Anfang des neuen Jahres geehrt werden.

Hier einige der aktuell Nominierten (die ihren Preis leider nicht persönlich in Empfang nehmen können):

Ein Räuber aus South Carolina scheidet dahin, weil er sein Gesicht mit einer Goldfarbe aus der Sprayflasche unkenntlich gemacht hat. Dummerweise ist die Farbe extrem giftig; eine Information die als Warnhinweis auf der Flasche steht…

Ein ungeduldiger New Yorker schmort sich selbst an einer Starkstromleitung. Selbige ist nach einem Sturm beschädigt und der ungeduldige Mann hat einfach keine Lust zu warten, bis die Profis das Teil reparieren. Also nimmt er die Sache selbst in die Hand… und sich das Leben.

In Quebec versucht eine junge Frau den Bus zu erreichen. Sie rennt in ein für Fahrgäste verbotenes Wendeareal und wird dort vom Bus mitgenommen… Nur halt anders, als sie sich das vorgestellt hat…

Eine Frau in South Carolina fährt bei extrem starken Regenfällen und Überschwemmungen mit ihrem Moped durch die Gegend, um Bier zu holen. Sie missachtet alle Absperrungen und Hinweise und rauscht selbstbewusst an der Highway Patrol vorbei, um dann ins gefährliche Wasser zu fallen. Die Polizisten retten sie, belehren sie und lassen daraufhin die Dame eine Weile unbeaufsichtigt. Die nutzt die Gelegenheit, um sich erneut in den Strom zu stürzen und dort endgültig zu ertrinken…

Ein Mann in York, Großbritannien, versucht allein, ein massives Gartendach abzureißen. Der Held der Arbeit hat Erfolg mit seinem Vorhaben. Dummerweise gelingt es ihm dabei aber nicht, rechtzeitig Abstand zu gewinnen und so (ver)endet er unter den Resten des Dachs…

Wer jetzt denkt: „Mir könnte so was nie passieren“, der gehe bitte tief in sich. Sind wir wirklich immer so vernünftig, wie wir glauben? Oder sind wir doch alle potentielle Darwin Award-Gewinner?

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Es ist immer wieder interessant, was man sich Alles einfallen lassen kann und muss, um in aller Munde zu sein. Die Website Iphoneohnevertrag.de sponsort zu ihrem zweiten Geburtstag ein Apple iPhone 3GS 32GB in schwarz (ich dachte, die Teile wären immer weiß – ich bin einfach nicht auf der Höhe der Zeit). Gewinnen kann das derjenige, der am Stichtag 29. Januar bei Google als “iPhonekönig” ganz vorn steht. Die Suchmaschinenoptimierer rotieren und bieten den sie unterstützenden Websites ihre Hilfe. Ich werde das mal nutzen, in der Hoffnung, ein paar mehr Leser zu gewinnen. Denn so einfach seine Meinung in die Welt hinauszuschrei(b)en und das ohne jede Reaktion ist irgendwie nicht so prickelnd…
Abschließend wäre noch zu klären, was ein iPhonekönig eigentlich für Aufgaben hat. Genau betrachtet steht dieser Titel am ehesten wohl Steve Jobs zu.

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