Archiv für Januar 2010
Ich bin ich einer Zeit aufgewachsen, als man sich noch Briefe schrieb. Telefone gab es zwar auch schon aber die standen dann meist an einer zentrale Stelle im Wohnzimmer oder im Flur und wer sich mit seiner Freundin oder dem Freund unterhalten wollte, musste immer gewahr sein, dass die Eltern interessiert zuhören. Heute hat (fast) jede(r) Zwölfjährige schon ein Handy und so schwatzt man halt darüber, so lange noch Guthaben auf der Karte ist. Besonders aber, wenn der Gesprächspartner bei einem anderen Anbieter unter Vertrag steht, kann das ganze schön teuer werden. Das Internet ist da eindeutig die preisgünstigere Alternative.
Emails sind zwar reichlich schnell, für eine Echtzeit-Kommunikation ist das Medium aber ungeeignet. Direkter Kontakt lässt sich mittels eines Chat herstellen, wobei zwischen drei Arten von Chats unterschieden wird. Für Laien am einfachsten zu bedienen sind Webchats, die ohne zusätzliche Software im Browser laufen. Neben den einfachen Textchats sind dank schnellerer Internetverbindungen mittlerweile auch Audio- und Videochats möglich – eine Internet-Flatrate ist bei den gewaltigen Datenmengen jedoch von Vorteil, sollen die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.
Persönlich ziehe ich reine Textchats vor; die Vorstellung, dass mir jemand beim Videochat ins heimische Wohnzimmer schaut, gefällt mir nicht. Eine sicher auch altersbedingte Hemmschwelle. Welche Chat-Plattform die richtige ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Entscheidend sind die persönlichen Interessen des Chatters, ob er nur allgemein über Gott und die Welt quatschen will, Freunde oder einen Partner sucht oder Gleichgesinnte, um sich über ein spezielles Thema auszutauschen. Zum Glück gibt es aber so ziemlich für jeden Geschmack das passende…
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Die 1968er Studentenrevolte und der Springer-Verlag sind zwei Seiten einer Medaille. Die revolutionären Studenten hassten insbesondere die reaktionäre Bild-Zeitung. Deren Hetzartikel gegen Rudi Dutschke wurde als einer der Gründe für den Anschlag auf den Studentenführer gesehen. Springer galt als einer der Hauptfeinde, was unter anderem in der Belagerung der Verlagsgebäude gipfelte.
Umso erstaunlicher ist es, dass der Springer-Verlag jetzt seine Archive aus der Zeit der großen Umwälzungen öffentlich zugänglich macht. So kann man Sätze lesen wie „Es waren vor allem Vertreter jener extremen Linksgruppen, die obschon nur eine Minorität, mit ihrem Terror immer mehr Universitäten zusetzen. Sie schwenken rote Fahnen und protestieren gegen alles, was westlich orientiert ist…“ (Welt am Sonntag vom 4. Juni 1967) In der gleichen Ausgabe wird kolportiert, dass Benno Ohnesorg von dem Polizisten Kurras aus Notwehr erschossen wurde, weil der sich von einer Gruppe von Studenten bedrängt und mit einem Messer bedroht gesehen habe. Eine historische Unwahrheit, wie wir längst wissen.
Welches Anliegen Springer mit seinem Medienarchiv verfolgt, ist fraglich aber eigentlich auch egal. So wie das umstrittene Projekt „Zeitungszeugen“, für das Blätter aus der NS-Zeit nachgedruckt wurden, lassen sich die Artikel aus einer anderen Bundesrepublik nicht isoliert betrachten. Diejenigen, die sich ernsthaft für das Thema interessieren, werden wissen, dass die Wirklichkeit häufig anders aussah, als in den Zeitungen dargestellt. Aber sie erhalten dank des Medienarchivs ein Gefühl dafür, welch Umgangston einst in der Republik herrschte und wie verhärtet die Fronten waren. All die, die ihre Meinungen über die „bösen 68er“ nur bestätigt haben wollen, finden hier genug Material und Argumentationshilfen. Solchen Leuten sind die Tatsachen sowieso egal…
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Verbraucher sind nicht mehr auf ihren örtlichen Stromversorger angewiesen, sondern können ihren Anbieter frei wählen. Dabei sollte aber niemand überstürzt einer Werbemasche aufsitzen und beim erstbesten Anbieter einen Vertrag unterschreiben. Vielmehr sollten Verbraucher vor Vertragsabschluss einen Stromanbietervergleich im Internet durchführen, der es ihnen erlaubt, einen Stromanbieter zu finden, wo auch die persönliche Lebenssituation im Vertrag Berücksichtigung findet. Denn es nützt nichts, einen Stromanbieter gefunden zu haben, der günstigen Strom nur zu einer Tageszeit anbietet, bei der der Interessent gar nicht zu Hause ist. Oder ein günstiger Familientarif ist für einen Single ebenfalls nur bedingt interessant.
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Geschrieben von Peer in Internet
Im Netz sind ja wirklich viele unterbelichtete Menschen unterwegs. Das merkt man nicht nur anhand der Suchanfragen nach DSDS, GNTM oder Paris Hilton. Nein auch die Inhalte vieler Websites sind zusammengeschludert, Grammatik und Orthografie sind unter aller Sau und das Grafikdesign mancher Seiten lässt sich nur als Körperverletzung verstehen. Dagegen kann ich kaum etwas tun, ebenso wenig wie gegen Werbefenster, die aufpoppen, obwohl ich das Schließen-x gedrückt habe. Genauso wenig kann ich es ändern, dass Werbung aufpoppt, wenn ich auf einen neutralen Bereich klicke, um die Seite zu ziehen. Irgendwie habe ich mich dran gewöhnt, doch manchmal fühle ich mich dann aber doch noch verar… So wie bei dieser Meldung, die mich heute beim Öffnen einer Seite ereilte:
Da stellt sich mir nun die Frage: War ich jetzt der 1.000.000ste Besucher, dann bin ich genau deswegen ausgewählt wurden oder bin ich dem Zufallsgenerator ins Netz gegangen? Beides zusammen geht nicht recht. Aber Logik ist den Werbetreibenden offensichtlich egal und ihrer Kundschaft höchstwahrscheinlich auch. Mir sind dafür solche Angebote “Wurscht”. Da ich sowieso kein iPhone brauche, habe ich diesen Quatsch einfach weggeklickt. Die Freiheit nehme ich mir…
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Fast in jedem Haushalt finden sich Zeitschriften – der hiesige Markt bietet quasi für jeden Geschmack etwas. Wer regelmäßig eine Zeitschriften liest, kommt finanziell mit einem Abonnement günstiger. Seine Zeitschriften aus dem Internet zu abonnieren, hat dabei viele Vorteile: Zum einen sind die Preise hier in der Regel niedrig, zum anderen erfolgt eine sichere und pünktliche Lieferung direkt ins Haus.
Wer seine Zeitschriften im Internet abonniert, kann sicher gehen, nie eine Ausgabe zu verpassen. Der Leser muss noch nicht einmal das Haus verlassen, um zum nächsten Kiosk zu laufen. Alles geht ganz bequem von daheim aus, einschließlich der Beauftragung für ein Zeitschriften Abo. Neben der pünktlichen und regelmäßigen Lieferung der Zeitschrift hat ein Abo aus dem Internet noch weitere Vorteile: Viele Anbieter locken mit wertvollen Prämien. Dies kann Bargeld, ein Staubsauger, ein Topfset oder Ähnliches sein. Die Prämie wird sofort nach Bezahlung der ersten Rechnung versendet, in der Regel erfolgt die Lieferung kostenfrei. Die Prämie kann auch dann behalten werden, wenn sich der Leser irgendwann dazu entscheidet, sein Abo wieder zu kündigen.
Viele Anbieter bieten ihre Zeitschriften um einiges billiger an, als das im Laden der Fall ist. Je nachdem, wie lange das Abonnement besteht, desto günstiger wird bei vielen Anbietern auch der Preis für die gebuchte Zeitschrift. Da es viele unterschiedliche Anbieter solcher Zeitschriften Abonnements im Internet gibt, ist es ratsam, diese zu vergleichen. Solch ein Vergleich ist kostenlos im Internet durchführbar; der Leser kann so besonders günstig zu seiner begehrten Zeitschrift gelangen.
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