Archiv für Januar 2010

Prepaid Handys sind in Deutschland weit verbreitet. Vor allem Jugendliche nutzen sie, da die Eltern so eine gewisse Kostenkontrolle haben. Die Vielzahl der Anbieter an Prepaid Handys hat indes zu einer Flut verschiedener Tarife geführt. Wichtig ist es, vor Abschluss eines entsprechenden Vertrages einen umfassenden Vergleich beispielsweise auf der Homepage prepaid-discounter.de vorzunehmen.

Prepaid Handytarife unterscheiden sich in mehreren Punkten. Es gibt Angebote, die den Versand einer SMS sehr günstig, andererseits aber ein reales Gespräch sehr teuer machen. Für Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Kommunikation mittlerweile über SMS betreiben, mag eine solche Variante günstig sein. Für Jemanden, der ein Prepaid Handy als Mittel zur Erreichbarkeit einsetzt, ist es hingegen eher von Bedeutung, dass ein Rückruf möglichst günstig erfolgen kann.

Manche Betreiber bieten Tarife für Prepaid Handys an, bei denen nicht die Sekunden oder Minuten in Rechnung gestellt werden sondern der Anruf als solcher. Diese Angebote beschränken sich allerdings in der Regel auf Anrufe in das Festnetz sowie das eigene Netz, so dass es von Vorteil ist, sich bei einem Betreiber anzumelden, dem möglichst viel Kunden, Freunde oder Verwandte angehören.

Die meisten Prepaid-Anbieter bieten verschiedene Karten an: Es gibt solche zu € 15, zu € 25 oder zu € 50,- wobei sich mitunter die mit der Karte verbundenen Dienstleistungen vergünstigen, wenn man sich für die
teuerste Karte entscheidet. Wichtig ist die Laufzeit der Karte: Die meisten Karten sind mit einem Verfallsdatum versehen, so dass das Guthaben erlischt, wenn man es nicht in Anspruch genommen hat.

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Der aktuelle Hype der Mediengesellschaft ist der iPad, ein Apple-Tablet PC, der gestern von Steve Jobs in San Francisco vorgestellt wurde. Zwar ist das Gerät, das in der einfachsten Version knapp 500 Dollar kosten soll, nicht gerade das, was man als billig bezeichnen würde, doch teuer ist das Hightech-Gerät auch nicht. Schließlich muss die potentielle Kundschaft es sich leisten können. Dass das neuste Gadget aus der Apfel-Schmiede bezahlbar bleibt, liegt vor allem daran, dass es in Fernost gefertigt wird. Der taiwanesische Elektrokonzern Foxconn, der auch für andere Technikunternehmen Handys, Computer oder Spielkonsolen baut, lässt es in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Shenzhen zusammen schrauben.
Die chinesischen Sonderwirtschaftszonen sind eine seltsame Mischung aus Staatssozialismus und Frühkapitalismus. Die Arbeiter schlafen in Sälen auf dem Fabrikgelände, arbeiten sechs Tage die Woche und verdienen etwa 200 Euro im Monat. Das ist in China nicht wenig Geld – das Durchschnittseinkommen eines Stadtbewohners liegt im Monat bei etwa 80 Euro, auf dem Lande sind es gerade einmal 25 Euro im Schnitt. Mit anderen Worten: Sparte ein Chinese 5 Prozent seines Einkommens (das sind 4,00 bzw. 1,25 Euro), könnte er sich das iPad nach sieben bzw. nach fast 22 ½ Jahren leisten. Die iPad-Bauer bräuchten „nur“ knapp drei Jahre. Höchstwahrscheinlich werden diese Menschen aber niemals solch ein Gerät besitzen, schließlich haben sie ganz andere Sorgen…

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Die Reichen und Schönen haben es vorgemacht: Falten lassen sich ganz einfach Wegspritzen und schon sieht man jünger und glatter aus, was gleichbedeutend ist mit “erfolgreicher”. Eine Formel, die bisher so zu stimmen schien, doch jetzt gibt es das erste prominente Opfer des Faltenfrei-Wahns zu beklagen. Die australische Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman hat derzeit Probleme, neue Rollen zu bekommen. Einer der Gründe dürfte auch darin zu suchen sein, dass Kidman reichlich Gebrauch von dem gesichtsglättenden Botox gemacht hat. Dabei hätte sie wissen müssen, dass die Gesichtsmimik durch das Nervengift nachträglich beeinflusst wird. Dabei ist die Mimik neben der Körpersprache eines der wichtigsten Werkzeuge einer Schauspielerin, denn vor allem durch die kleinen Veränderungen im Gesicht, das Rümpfen der Nase, den Schmollmund oder die plötzliche Erstarrung der Gesichtszüge drückt sie die Gedanken und Gefühle der durch sie dargestellten Figuren aus. Mit der durch Botox induzierten Ausdruckslosigkeit gleicht Kidman einer der seelenlosen Computeranimationen billig hergestellter Trickfilme. Das ist ungefähr so, als wenn ein Zimmermann seinen Hobel vergolden würde, der dann zwar wunderschön aussieht aber zum Arbeiten nicht mehr taugt.
Der Knick in ihrer Karriere hat Nicole Kidman dazu gebracht, sich erstmals mit einem Manager zusammen zu tun, der ihr wieder auf die Beine helfen soll. Hoffentlich rät der ihr, die Spritzerei sein zu lassen, denn eine leblose Maske fällt auf dem Laufsteg vielleicht nicht auf, in Film und Theater stört sie ungemein.
Botox, das wird gern vergessen, ist übrigens eines der stärksten bekannten Gifte. Es wird auch zu therapeutischen Zwecken zum Beispiel zum Lösen von Muskelverkrampfungen eingesetzt. Wie allen Medikamente kann es bei seiner Verwendung auch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Ein Grund mehr, mit dem Nebengift besonders verantwortungsvoll umzugehen…

Botox to Go! Ä Spritzerl hier, ä Spritzerl da: Würdevolles Altern ist in Zeiten der Instant-Schönheit kein Thema mehr…

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Über 700 Millionen Chinesen besitzen ein Handy mit anderen Worten etwa jeder Zweite. Anders als „im Westen“ ist das Mobiltelefon eine der Hauptinformationsquellen der Menschen, das Internet spielt hier noch eine untergeordnete Rolle. Sicher auch, weil das Medium wesentlich stärker kontrolliert wird.
Es verwundert sicher nicht, dass die regierende Kommunistische Partei die Mobiltelefone für ihre Zwecke einsetzen will: So erhielten kürzlich über eine Million junge Parteifunktionäre von Vizepräsident Xi Jinping „freundliche Grüße des Zentralkomitees“ per SMS mit der Ankündigung auch weiterhin auf diesem Wege Kontakt zur Basis zu halten.
Auf der anderen Seite reguliert die Partei gerade das Versenden von SMS-Textbotschaften verstärkt. So konnten seit Juli 2009 20 Millionen Bewohner der westchinesischen Grenzregion Xinjiang keine SMS versenden, weil die KP-Führung fürchtete, „Unruhestifter“ würden das Medium für ihre Zwecke nutzen.
Für hitzige Diskussionen sorgte das Bemühen der Funktionäre die SMS-Botschaften „sauber“ zu halten. Die „gelben SMS“, darunter werden obszöne und pornografische Mitteilungen verstanden, werden auch dank spezieller Software-Filter erkannt und gelöscht. Die Absender der Botschaften müssen mit einer zweiwöchige SMS-Sperre rechnen. Der Knackpunkt dabei ist, dass bisher keine offiziellen Listen existieren, welche Worte denn eigentlich als obszön gelten. Das SMS-Reinheitsgebot könnte so zum Bumerang für die Regierung werden: Ein Kommentar der „Südliche Metropolen-Zeitung“ formuliert: „Wenn das so weiter geht, sind bald alle – vom Zensor über den Polizisten bis zum Stadtinspektor – so sehr damit beschäftigt, uns mundtot zu machen, dass sie zu nichts anderem mehr kommen.“ Damit bekommen die harmlosen SMS-Schweinereien plötzlich eine ganz andere, eine politische Dimension.

(Quelle: taz)

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Ich bin ich einer Zeit aufgewachsen, als man sich noch Briefe schrieb. Telefone gab es zwar auch schon aber die standen dann meist an einer zentrale Stelle im Wohnzimmer oder im Flur und wer sich mit seiner Freundin oder dem Freund unterhalten wollte, musste immer gewahr sein, dass die Eltern interessiert zuhören. Heute hat (fast) jede(r) Zwölfjährige schon ein Handy und so schwatzt man halt darüber, so lange noch Guthaben auf der Karte ist. Besonders aber, wenn der Gesprächspartner bei einem anderen Anbieter unter Vertrag steht, kann das ganze schön teuer werden. Das Internet ist da eindeutig die preisgünstigere Alternative.
Emails sind zwar reichlich schnell, für eine Echtzeit-Kommunikation ist das Medium aber ungeeignet. Direkter Kontakt lässt sich mittels eines Chat herstellen, wobei zwischen drei Arten von Chats unterschieden wird. Für Laien am einfachsten zu bedienen sind Webchats, die ohne zusätzliche Software im Browser laufen. Neben den einfachen Textchats sind dank schnellerer Internetverbindungen mittlerweile auch Audio- und Videochats möglich – eine Internet-Flatrate ist bei den gewaltigen Datenmengen jedoch von Vorteil, sollen die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.
Persönlich ziehe ich reine Textchats vor; die Vorstellung, dass mir jemand beim Videochat ins heimische Wohnzimmer schaut, gefällt mir nicht. Eine sicher auch altersbedingte Hemmschwelle. Welche Chat-Plattform die richtige ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Entscheidend sind die persönlichen Interessen des Chatters, ob er nur allgemein über Gott und die Welt quatschen will, Freunde oder einen Partner sucht oder Gleichgesinnte, um sich über ein spezielles Thema auszutauschen. Zum Glück gibt es aber so ziemlich für jeden Geschmack das passende…

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